Bericht DLR Göttingen

Bericht DLR Göttingen

Im Rahmen der MINT-Tage haben der Physik-Leistungskurs sowie einige interessierte Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen besucht. Ziel der Exkursion war es, einen Einblick in die Luftfahrtforschung zu erhalten und verschiedene praktische Anwendungen der Aerodynamik kennenzulernen.

Nach unserer Ankunft wurden wir zunächst in mehrere Gruppen eingeteilt, die verschiedene Workshop-Stationen durchliefen. Zum Beispiel konnten wir an einer Station einen Flugsimulator ausprobieren und selbst erleben, wie es sich anfühlt, in einem Cockpit zu sitzen und ein Flugzeug zu steuern.

Eine weitere Station beschäftigte sich mit dem Thema Windkanal. Dort erfuhren wir, wie Luftströmungen untersucht werden und welche Rolle die Aerodynamik bei der technischen Entwicklung, beispielsweise von Windrädern, spielt. Mithilfe verschiedener Flügel-Modelle wurde veranschaulicht, wie sich die Form eines Windradflügels auf den Luftwiderstand und die Auftriebskraft auswirkt.

An der dritten Station bauten wir aus Styropor eigene Flugzeugmodelle, wobei anschließend ein Flugwettbewerb stattfand. Dabei wurde getestet, welches Modell die größte Flugweite erreichen konnte. Herzlicher Glückwunsch geht dabei an Hoang Gia!

Nach den Workshops machten wir eine Mittagspause, bevor das Programm weiterging; diesmal mit einer Besichtigung des Druckmessungslabors sowie den Besuch eines originalen Flugzeugs, gefolgt von der Erkundung des Kryo-Rohrwindkanals. Dort erhielten wir interessante Einblicke in die Forschung des DLR. Besonders beeindruckend war, dass der 150 Meter lange Windkanal mithilfe von flüssigem Stickstoff auf Temperaturen zwischen etwa -150 °C und -180 °C gekühlt werden kann. Für einen Versuch werden dabei etwa 15 bis 17 Tonnen Stickstoff benötigt. Durch die niedrigen Temperaturen lassen sich realistische Bedingungen simulieren, sodass man realitätsgetreue Untersuchungen auch an kleinen Modellen durchführen kann. Außerdem erfuhren wir, dass es in Deutschland nur zwei solcher Anlagen gibt – eine in Göttingen und eine weitere in Köln.

Insgesamt war die Exkursion sehr informativ und abwechslungsreich, wenn auch anstrengend. Durch die Kombination aus praktischen Workshops und Einblicken in aktuelle Forschungsanlagen konnten wir viele neue Erfahrungen sammeln und unser Wissen über Luft- und Raumfahrt erweitern.

Ein erlebnisreicher Monat in Warschau – Klara

Ein erlebnisreicher Monat in Warschau

Im Rahmen meines Auslandsaufenthaltes hatte ich die Möglichkeit, einen Monat in Warschau, Polen, zu verbringen. Diese Zeit war für mich eine sehr wertvolle Erfahrung, da ich nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch die polnische Kultur und den Alltag vor Ort intensiv kennenlernen konnte. 

Von Anfang an wurde ich von meiner Gastfamilie sehr herzlich aufgenommen und direkt in den Familienalltag integriert. Besonders die gemeinsamen Abendessen sind mir in schöner Erinnerung geblieben, weil wir dort viel miteinander gesprochen haben. Mit meiner Gastschwester habe ich mich besonders gut verstanden. Obwohl sie das überhaupt nicht musste, hat sie mich oft mitgenommen, mir ihre Freunde vorgestellt und mir viele verschiedene Seiten ihres Lebens gezeigt. Dadurch konnte ich Warschau aus der Sicht einer Einheimischen kennenlernen und Orte entdecken, die ich als Touristin wahrscheinlich nie gesehen hätte. 

Ein wichtiger Grund für meinen Aufenthalt war, meine Polnischkenntnisse zu verbessern. Da ich zu Hause kein Polnisch spreche, obwohl meine Mutter in Polen geboren wurde, war es für mich besonders hilfreich, die Sprache jeden Tag im Alltag anzuwenden. Schon nach einem Monat habe ich deutliche Fortschritte gemacht. Vor allem habe ich gemerkt, dass ich mich inzwischen viel mehr traue zu sprechen und keine Angst mehr davor habe, Fehler zu machen. Herausfordernd waren für mich vor allem die Grammatik und die Aussprache, da sich beide stark vom Deutschen unterscheiden. 

Auch die Schule war eine spannende Erfahrung. Dort hatte ich mehrere Ansprechpartner, die sich um mich gekümmert und mir den Einstieg erleichtert haben. Obwohl ein Monat eine kurze Zeit ist und man sich deshalb nicht besonders intensiv kennenlernen kann, habe ich mich in der Klasse sehr wohlgefühlt. Umso mehr freue ich mich, dass wir auch nach meinem Aufenthalt noch Kontakt haben und uns wahrscheinlich wiedersehen werden. Das Schulsystem in Polen unterscheidet sich in einigen Punkten vom deutschen. Besonders aufgefallen ist mir, dass die jüngeren und älteren Jahrgänge stärker voneinander getrennt sind und dass die mündliche Note nicht so eine große Rolle spielt wie in Deutschland. Dadurch wirkte der Schulalltag deutlich familiärer. Insgesamt habe ich mich in der Schule schnell eingelebt und viele neue Eindrücke gesammelt. 

Besonders begeistert war ich von Warschau selbst. Die Stadt ist sehr groß und bietet unzählige Möglichkeiten für Freizeit, Kultur und Einkaufsmöglichkeiten. Gleichzeitig hat mich beeindruckt, wie sauber und ordentlich alles war. Auf den Straßen lag kaum Müll und auch die öffentlichen Verkehrsmittel waren sehr gepflegt. Das Bus- und Nahverkehrssystem hat hervorragend funktioniert. Die Busse waren sauber, modern und pünktlich, sodass man problemlos überall hinkommen konnte. Die Fahrzeiten zwischen verschiedenen Orten waren zwar oft recht lang, was vor allem an der Größe der Stadt lag, aber das hat mich nicht gestört. Im Gegenteil – ich hatte dadurch Zeit, die Stadt zu beobachten und es entschleunigte den Alltag. 

Während meines Aufenthaltes war ich deutlich mehr auf mich allein gestellt als bei einem früheren Schüleraustausch. Damals war ich länger vor Ort und konnte engere Freundschaften aufbauen. Das war anfangs ungewohnt und manchmal auch herausfordernd, aber genau daran bin ich gewachsen. Ich habe gelernt, die Stadt selbstständig zu erkunden, meinen eigenen Interessen nachzugehen und mich auch allein in einer neuen Umgebung zurechtzufinden. Rückblickend hat mich diese Erfahrung selbstständiger und selbstbewusster gemacht. Außerdem habe ich viele neue, nette Menschen kennengelernt, mit denen ich auch künftig noch Kontakt haben werde.

Insgesamt war mein Auslandsaufenthalt in Warschau eine unvergessliche Erfahrung. Ich habe nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessert und die polnische Kultur besser kennengelernt, sondern mich auch persönlich weiterentwickelt. Die Erinnerungen an diesen Monat und die Menschen, die ich kennenlernen durfte, werden mich noch lange begleiten.

Klara R. 11. Jg. 

PU-Profil „Akademie der Künste“ ausgezeichnet

PU-Profil „Akademie der Künste“ ausgezeichnet

Im Rahmen einer Preisverleihung am 05.06.2026 im Pavillon am Raschplatz wurde erst am Abend selbst bekannt gegeben, welchen Preis die Schillerschule erhalten sollte.

In der Laudatio von Sabine Busmann, Geschäftsführerin des Musikzentrums Hannover, heißt es: „Wir ehren ein Bildungsformat, das jungen Menschen eine Stimme gibt, Kreativität entfaltet und kulturelle Bildung lebendig macht: Das Profil „Klappe die Erste – Akademie der Künste“ der Schillerschule. […] Während viele Bildungsangebote in Schulen noch zwischen Theorie und Praxis trennen, verbindet „Klappe die Erste – Akademie der Künste“ beides zu einem ganzheitlichen Lern- und Erfahrungsraum. Hier wird Kultur nicht konsumiert – hier wird Kultur geschaffen.“

Das Profil wurde mit einem Preisgeld von 2.000 Euro ausgezeichnet.

Der Wettbewerb „KulturKometen“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Kulturregion Hannover und der TUI Stiftung, wird alle zwei Jahre verliehen und zeichnet besonderes Engagement von Schulen der Region Hannover im Kulturbereich aus.

Fotos: China Hopson

Junior Science Café KI an der Schillerschule: „KI in Kunst und Entertainment – Pinsel versus Prompt“

Junior Science Café KI an der Schillerschule Hannover: „KI in Kunst und Entertainment – Pinsel versus Prompt“

Nach zwei Jahren Pause fand in diesem Jahr endlich wieder ein vom Profilunterricht des 10. Jahrgangs organisiertes Junior Science Café an der Schillerschule Hannover statt. Das diesjährige Thema lautete „Künstliche Intelligenz in Kunst und Entertainment – Pinsel versus Prompt“. Wie der Titel bereits andeutet, ging es um die Frage, welchen Einfluss KI auf Kunst und kreative Berufe hat und ob sie eher Unterstützung oder Konkurrenz für Kunstschaffende darstellt.

Für das Café wurden im Vorfeld mehrere Expertinnen und Experten eingeladen: die Synchronsprecher Benjamin Stolz und Arndt Schmöle, der KI-Künstler Fritjof Vogt sowie unser Schüler-Experte Felix. Die Moderation der Veranstaltung übernahmen Hannah und Leo aus der Klasse 10d.

Kurz vor Beginn waren alle Vorbereitungen im Multispace abgeschlossen: Stühle waren gestellt, Technik aufgebaut, das Buffet gedeckt und der Raum für die Gäste vorbereitet. Pünktlich um 17:00 Uhr eröffneten die Moderatoren das Junior Science Café vor einem rund 50 Zuschauer großen Publikum.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begann die Diskussion über die Rolle von KI in der Kunst. Dabei wurde deutlich, dass KI bereits heute in vielen kreativen Bereichen eingesetzt wird, etwa beim Erstellen von Bildern, Synchronisationen oder Musik. Gleichzeitig wurde kritisch diskutiert, wie sich diese Entwicklungen auf kreative Berufe auswirken.

Die Gäste brachten unterschiedliche Perspektiven ein: Während betont wurde, dass KI ein hilfreiches Werkzeug sein kann, um kreative Prozesse zu unterstützen und technische Hürden zu senken, wurde ebenso hervorgehoben, dass die künstlerische Einzigartigkeit weiterhin vom Menschen ausgeht. Außerdem wurde diskutiert, dass die Rechte von Künstlerinnen und Künstlern im Umgang mit KI besonders geschützt werden müssen.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Frage, wie KI die Erwartungen an Kunst und Medien verändern könnte. Es wurde darüber gesprochen, dass sich sowohl Kunstschaffende als auch Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend an KI-generierte Inhalte gewöhnen könnten. Dadurch könnten sich bestehende Qualitätsmaßstäbe und kreative Standards verändern, da Inhalte schneller und einfacher produziert werden können. Gleichzeitig wurde diskutiert, welche Auswirkungen dies auf die Wahrnehmung und Wertschätzung menschlicher Kreativität haben könnte.

Auch das Publikum beteiligte sich an der Diskussion und stellte zahlreiche Fragen, wodurch ein lebendiger Austausch entstand. Insgesamt zeigte das Junior Science Café, wie aktuell und kontrovers das Thema Künstliche Intelligenz im Bereich Kunst und Entertainment ist.

Krimi in der Schillerschule

Krimi in der Schillerschule

Die dunkle Nacht in Finsterbach“, so hieß das große Projekt unseres PU-Kurses „Klappe die Erste – Akademie der Künste“ in diesem Schuljahr. 

Gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Wolters haben wir unser eigenes Theater geschrieben und vorgeführt. 

Aus einer ersten Idee wurde Schritt für Schritt ein ganzes Theaterstück mit eigenem Drehbuch, das wir am 19. Mai 2026 erfolgreich aufgeführt haben.

Das Stück spielte in einem kleinen eingeschneiten Dorf in der Nachkriegszeit, in dem ein Mord geschieht und die Bewohnerinnen und Bewohner versuchen, den Täter aufzudecken.

Wir präsentierten einen circa 40-minütigen, selbstgeschriebenen Krimi mit verschiedensten Charakteren, die von den Schülerinnen und Schüler On Stage gekonnt bei der Aufführung in der Aula dargestellt wurden. Ebenso wichtig waren die Aktiven Off Stage, denn schon im Vorfeld mussten die Kostüme und das Marketing geplant und umgesetzt werden. Und natürlich wurde auch Backstage intensiv die Aufführung unterstützt, so dass die vielen Umbauten lautlos und in Windeseilen gelangen. Sogar die Regie lag in diesem Jahr in der Hand des Kurses, so dass wir mit Stolz am Ende feststellen konnten, dass wir von der Entwicklung der Handlung über das Schreiben der Szenen bis hin zur fertigen Aufführung alles selbst umgesetzt haben.

Wir konnten nach acht Monaten Entwicklung und Proben mit einer sehr gelungenen Aufführung einen unvergesslichen Abschluss eines kreativen und spannenden Schuljahres erleben.

Leah S., Jg. 10

Bienvenue au village linguistique!

Bienvenue au village linguistique!

Dieses Jahr verwandelte sich der gemütliche Schillerhof gleich in drei französische Städte: Grenoble, Nizza und Paris! Am 1. Juni 2026 fand das Sprachendorf für die Schüler der 7. Klassen statt. Kurz vor den Sprechprüfungen erhielten sie die Möglichkeit, ihre Französischkenntnisse an interaktiven Stationen praktisch anzuwenden sowie hilfreiche Tipps und Tricks von den älteren Schüler_Innen zu erhalten.
Insgesamt warteten zwölf spannende und kreative Stationen auf die Schüler: vom Besuch des Touristenbüros über die Auswahl eines Kinofilms bis hin zum Abendessen mit einer Austauschfamilie – zahlreiche Alltagssituationen konnten auf Französisch erprobt werden. Und was durfte natürlich nicht fehlen? Ein kleiner Crêpe-Stand, an dem sich die 7. Klässler nach getaner Spracharbeit eine süße Belohnung gönnen konnten.
Nicht nur das Wetter wurde im Laufe des Tages immer sonniger – auch die motivierte und fröhliche Atmosphäre nahm von Station zu Station zu. Schon bald erfüllten französische Gespräche und viele lachende Gesichter den gesamten Schillerhof.
Damit erwies sich das diesjährige Sprachendorf erneut als voller Erfolg und lässt uns schon jetzt mit Vorfreude auf die nächste Ausgabe blicken, die den Schillerhof wieder in ein Stück Frankreich verwandeln wird.

(Darja F., Jg. 11, Organisationsteam)

Bienvenue au village linguistique !

Cette année, le Schillerhof s’est transformé en trois villes françaises : Grenoble, Nice et Paris! Le 1er juin 2026, nous avons de nouveau organisé le village linguistique pour les élèves de cinquième. Avant leurs examens oraux, ils ont pu pratiquer leur français dans des situations différentes et recevoir des conseils des élèves plus âgés.
Douze stands les attendaient, préparés par les élèves de première. Ils pouvaient par exemple demander leur chemin à l’office de tourisme, choisir un film au cinéma ou dîner dans une famille d’accueil. Cela leur a permis d’utiliser le français de façon amusante et pratique.Bien sûr, il y avait aussi un stand de crêpes ! Après les activités, les élèves pouvaient y prendre une petite récompense sucrée.
Pendant la journée, le temps est devenu de plus en plus beau et l’ambiance de plus en plus joyeuse. Le Schillerhof était rempli de conversations en français et de sourires.
Le village linguistique était encore une fois un grand succès cette année. Nous espérons que nous attendons déjà avec impatience le prochain village linguistique ! 🇫🇷😊
(Darja F., Jg, 11, Organisationsteam)

Silber bei den Deutschen Meisterschaften im Schulschach

Silber bei den Deutschen Meisterschaften im Schulschach

Erst zum dritten Mal überhaupt ging in der Altersgruppe U13 eine Medaille nach Niedersachsen. Simon, Bennett, Johannes, Dhuruvan, Felix und Rumo behielten an den vier Spieltagen in Bad Homburg die Nerven gegen die Konkurrenz aus der gesamten Bundesrepublik. Das Team wusste vorab, dass es um die Medaillen mitspielen könnte und war anfangs auf dem Setzlistenplatz 5 von 36 Teams gesetzt. Die Setzliste geht nach Spielstärke anhand der Wertungszahlen der einzelnen Spielerinnen und Spieler. Dennoch ist gerade bei der relative kurzen Bedenkzeit von 30 Minuten pro Spielendem und Partie immer wieder ein Team für Überraschungen gut, so dass die 6 Jungs von Anfang bis Ende zittern mussten. Sie schlugen sich aber hervorragend und lagen nach Runde 2 sogar zwischenzeitlich auf dem ersten Rang. Nur sehr knapp mussten sich sich dann in Runde 4 dem letztendlichen Siegerteam aus Berlin in Runde 4 geschlagen geben mit einem Stand von 1,5 zu 2,5 Punkten. Zwischenzeitlich musste das Team nochmal zittern, als ein weiterer knapper Verlust und ein unglückliches Remis sie zwischenzeitlich auf Rang 4 rutschen ließ. Dann aber ließen sie sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und lagen in den letzten drei Runden und im Endstand auf dem großartigen Silberplatz. Hier der Bericht des Niedersächsischen Schachverbands und der Turnierseite:

https://www.nsj-online.de/wordpress/dsm-2026-wk-2-und-wk-g-beendet/4/

https://www.deutsche-schachjugend.de/2026/dsm-wk-4/

Erfolg für die Klasse 10d beim Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung

Erfolg für die Klasse 10d beim Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung

Großer Erfolg für die Klasse 10d: Beim Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) wurde ihr Projekt mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich damit über ein Preisgeld in Höhe von 1500 Euro freuen.

Unter dem Thema „Sexismus geht uns alle, oder?“ setzte sich die Klasse im Rahmen des Deutschunterrichts intensiv mit einem hochaktuellen gesellschaftlichen Problem auseinander. Trotz eines straffen Zeitplans arbeiteten die Jugendlichen engagiert und strukturiert: Zunächst reflektierten sie ihre eigenen Einstellungen zum Thema, bevor sie umfassend recherchierten und Expertinnen und Experten befragten. Ergänzend führten sie eine schulweite Umfrage durch, um ein breiteres Meinungsbild zu erhalten.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Weitergabe ihrer Erkenntnisse: Die Klasse konzipierte und gestaltete einen Workshop für die Jahrgänge 8 und 9, der für das Thema Sexismus sensibilisierte und zu Diskussionen anregte.

Als kreatives Endprodukt entstand ein Podcast, in dem die Ergebnisse und Erfahrungen des Projekts anschaulich präsentiert wurden. Mit diesem vielseitigen und engagierten Beitrag überzeugte die 10d die Jury und wurde verdient ausgezeichnet.

Ein Drittel des Preisgeldes kommt dem Präventionsausschuss der Schule zugute und unterstützt damit weitere wichtige Projekte im Bereich der Aufklärungs- und Präventionsarbeit.

Das Endprodukt kann unterhalb der Urkunde angehört werden.

Gemeinsam für saubere Gewässer: Studienfahrtsgruppe Helgoland 2026 beim Leine CleanUp im Einsatz

Gemeinsam für saubere Gewässer: Studienfahrtsgruppe Helgoland 2026 beim Leine CleanUp im Einsatz

Am Samstag um 11h standen wir mit 12 Personen bereit zu helfen: Die Studienfahrtsgruppe Helgoland 2026 mit dem Schwerpunkt Meeresbiologie unterstützte tatkräftig den ersten Leine CleanUp in diesem Jahr und setzte damit ein starkes Zeichen für den Gewässerschutz – direkt vor unserer Haustür.

Organisiert wurde die Aktion von Just1Ocean, die allein im letzten Jahr beeindruckende 7,5 Tonnen Müll aus der Leine bergen konnten – in acht Tauchgängen auf einem zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen Wasserkunst und Hänischbrücke. Das ursprüngliche Ziel, bis zur Leinewelle vorzudringen, scheiterte an der schieren Menge an Abfällen im Wasser. Was dabei ans Tageslicht kam, war erschreckend: Fahrräder, E-Scooter, Tresore, ein Motorrad und sogar ein Briefmarkenautomat lagen verborgen im trüben Fluss – ganz nach dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“.

Auch wir packten an: Auf zwei Wiesen sowie entlang des Weges Richtung Justus-Garten-Brücke am Faust sammelten wir insgesamt 17,5 kg Müll. Besonders auffällig waren achtlos entsorgte Vapes mit Lithium-Akkus, die ebenso wie E-Scooter-Batterien eine erhebliche Gefahr für Umwelt und Wasserqualität darstellen. Während der aktuellen Brut- und Setzzeit achteten wir darauf, die Tierwelt nicht zu stören und hielten bewusst Abstand zum Ufer.

Parallel dazu halfen wir am Steg und auf dem Boot, Müll direkt aus der Leine zu bergen. Die Taucher arbeiteten unter anspruchsvollen Bedingungen: geringe Sicht, wechselnde Strömungen und gefährliche Fundstücke machten den Einsatz komplex. Mit Hebesäcken wurden größere Objekte wie Fahrräder geborgen – in früheren Jahren kamen für besonders sperrige Funde sogar Kranwagen zum Einsatz.

Die Bedeutung solcher Aktionen geht weit über den lokalen Raum hinaus. Müll, der hier nicht entfernt wird, zerfällt zu Mikro- und Nanoplastik und gelangt über Aller und Weser schließlich in die Nordsee. Dort reichert er sich in Ökosystemen an und erreicht über die Nahrungskette letztlich auch uns Menschen.

Deshalb: Jeder Beitrag zählt. Gemeinsam können wir sichtbar etwas verändern. Das beginnt bereits auf unserem Schulhof! Werft euren Müll einfach in die Mülleimer!

Studienfahrtsgruppe Helgoland 2026

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