Neuigkeiten
November
Eine dramatische Szene am Familientisch, bei der die Kinder nicht umsorgt werden und die drei Erwachsenen im Streit liegen. Xenia aus Jahrgang 12 entwarf eine dynamische Menschengruppe, die um einen Tisch gruppiert ist und orientierte sich dabei an Motiven des holländischen Genremalers Jan Steen. Übertriebene Mimik und Gestik, eine deutliche Lichtführung und eine chaotische Situation im sozialen Gefüge wurden in den Werken des Kunst-Leistungskurses angestrebt.
Oktober
Die schwertkämpfenden Figuren wurden von Darlia und Liliana aus der 7c entworfen. Dabei zeichneten sie zunächst jeweils die beiden Figuren und achteten auf die richtigen Proportionen der Körper, aber auch auf eine deutliche Körperhaltung, welche die Handlung des Kämpfens zum Ausdruck bringt. Danach wurden aus Draht die Figuren gebaut und mit Pappmaché ummantelt. Nachdem der Kleister getrocknet war, wurden die Figuren zusammen auf einer Platte befestigt und mit weißer Acrylfarbe bemalt.
September
Kräftig leuchten uns die Farben entgegen, die Helene aus der 5c im Rahmen der Kunst-AG mit Acrylfarben malte. Das Leuchten entsteht nicht nur durch einen Kalt-Warm-Kontrast (zwischen kaltem Grün und warmen Rot sowie Gelb), sondern auch durch einen Komplementärkontrast (zwischen Grün und Rot). Wer möchte da nicht gleich zugreifen und sich ein Stück Wassermelone nehmen?
August
Wenn wir den wilden Garten durchschreiten, gelangen wir zu einem bunten Turm mit funkelnder Kuppel, in der sich das Sonnenlicht spiegelt. Im Thema „Fantastische Lebensräume“ beschäftigte sich die 7c im letzten Schuljahr mit der Architektur von Gaudi und Hundertwasser. Daran angelehnt entwarf Eva einen Turm, der z.B. ungleichmäßige Formen, Pflanzen am Gebäude oder Verzierungen zeigt.
Juli
Ein kühles Getränk in der Sonne, ein entspanntes Kartenspiel… aber können wir unseren Augen trauen? In der MINT-Woche arbeiten SchülerInnen aus den Informatik- und Kunst-Leistungskursen sowie dem Kunst-Grundkurs an einem gemeinsamen Projekt. Es wurden inszenierte Fotografien von zuvor in einer App modellierten und anschließend im 3D-Drucker produzierten Objekten erstellt. Dieses Werk wurde von Marieke, Julia, Elisha und Adam aus Jahrgang 12 erstellt. Findet ihr heraus, was hier gedruckt und was echt ist?
Juni
Heute sind wir auf einer wilden Unterwasserparty in einem Aquarium mit DJ-Krake! Luise aus der 8c ritzte dieses Motiv in ein Tetra Pak, bestich es mit Farbe, rieb sie wieder ab, sodass nur in den Rillen Farbe blieb und druckte das Motiv mit einer Druckerpresse auf Papier. Schau genau hin, was du auf diesem Tiefdruck alles entdecken kannst.
Mai
Diese saftigen Trauben malte Beren aus der 5d im Rahmen der Kunst-AG und lässt uns schon den nahenden Sommer erahnen. Durch gekonnte Farbkontraste leuchten uns die Trauben regelrecht entgegen. Sie malte mit einem kleinen Schwamm und Acrylfarben die Trauben, setzte weiße Akzente mit dem Pinsel und fügte einen leuchtenden Hintergrund hinzu.Â
April
Ein leises Knacken ist im Unterholz zu hören, das Rauschen des Baches und plötzlich ruft ein Uhu. Dieses unheimliche Bild malte Nilüfer aus dem Kunst-Leistungskurs in Jahrgang 13. Mit Acrylfarben entwarf sie eine nächtliche Waldlandschaft, in der sich zwei Personen bewegen. Was sie wohl gerade denken oder sagen werden?
März
Nicht nur das Äußere, viel mehr macht uns zu uns selbst. Dieses Selbstportrait von I.A.V. aus der 9b verdeutlicht ihre Persönlichkeit, indem sie mit mehreren Techniken und Motiven ihr Gesicht umrahmt. Malerisch, zeichnerisch und collagiert wird die Abbildung des Gesichtes zu einer Darstellung einer komplexen Persönlichkeit. Welche Farben und Motive drücken eure Persönlichkeit aus?
Februar
Licht und Schatten sind von Yuting aus der 8b so gekonnt gesetzt, dass Zange und Pinsel direkt vor uns zu liegen scheinen. Die verschiedenen Materialien der Objekte (Metall, Holz, Borsten aber auch Farbe und Rost) sind von ihr sehr detailreich gezeichnet worden. Deutlich wird hier auch die perspektivische Verkleinerung nach hinten, sodass die Objekte noch naturalistischer wirken und fast wie eine optische Täuschung.
Januar 2026
In einen Schuhkarton baute Kexin aus der 6d aus verschiedenen Materialien ein dreidimensionales Modell eines fantastischen Traumzimmers. Es wurde gebastelt, geklebt, gefaltet und gemalt und überall gibt es etwas zu entdecken. Wie würde euer Traumzimmer aussehen?
Bild des Monats
Seit dem Jahr 2020 wird es in jedem Monat ein „Bild des Monats“ geben. Dafür wird die Kunstfachschaft jeweils ein besonders gelungenes Bild aus dem Kunstunterricht auswählen, das dann einen Monat lang auf der Internetseite und im Schulgebäude zu sehen sein wird.
Für die Auswahl werden alle Arbeiten der Klassen und Kurse aller Jahrgangsstufen einbezogen, so dass jede Schülerin und jeder Schüler prinzipiell die Möglichkeit hat, dabei zu sein und ein breites Spektrum an Arbeiten gezeigt werden kann.
Aktuell sind hier die Bilder ab Januar 2026 zu sehen.
Rückblick:
Hier geht’s zu den Bildergalerien aller „Bilder des Monats“ aus den vergangenen Jahren 2025,  2024, 2023, 2022 sowie aus den Jahren 2020 – 2021.
Studienfahrt Helgoland 2026 – Biologie mitten im Meer
Unsere einwöchige Studienfahrt führte uns auf die Nordseeinsel Helgoland. Nach einer Zugfahrt nach Cuxhaven und einer etwa einstündigen Überfahrt mit dem Katamaran erreichten wir die kleine Hochseeinsel. Dort hatten wir die Gelegenheit, die besondere Natur Helgolands kennenzulernen und biologische Zusammenhänge direkt vor Ort zu erforschen. Ein erstes Highlight war der Besuch der Vogelwarte, die seit 1910 die Vogelwelt Helgolands erforscht. Dort erhielten wir Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit der Station und hatten sogar das Glück, einen gerade gefangenen und beringten Trauerschnäpper zu sehen. Mit der Fähre ging es außerdem auf die knapp einen Kilometer entfernte Düne. Hier konnten wir Kegelrobben und Seehunde in ihrem natürlichen Lebensraum aus nächster Nähe beobachten – für viele von uns das schönste Erlebnis der gesamten Fahrt.
Im Mittelpunkt standen unsere Forschungstage im Schülerlabor des Alfred-Wegener-Instituts (AWI). Zum Auftakt beobachteten wir die Basstölpel, die direkt an den roten Klippen brüten, und gingen der Frage nach, wie viel Plastik die Vögel in ihre Nester eintragen. Anschließend untersuchten wir Planktonproben unter dem Stereomikroskop. Besonders interessant waren außerdem Besiedlungsplatten, die seit einigen Jahre im südlichen Hafenbecken hingen. Die zahlreichen kleinen Meereslebewesen, die sich darauf angesiedelt hatten, sahen wir uns genauer an. So konnten wir vieles, was wir bisher nur aus dem Biologieunterricht kannten, selbst untersuchen.
Natürlich bestand unsere Studienfahrt nicht nur aus Biologie. Neben dem Programm blieb
genügend Zeit für gemeinsame Aktivitäten, etwa an einem sonnigen Nachmittag, an dem wir
zusammen in der Nordsee baden gingen. Und auf Helgoland darf natürlich auch ein leckeres
Fischbrötchen nicht fehlen! Insgesamt war die Studienfahrt eine gelungene Mischung aus Biologie, Natur und gemeinsamen Erlebnissen, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Die Studienfahrtsgruppe Helgoland mit Frau Braun und Herrn Zantop



Verzauberung im Romfahrtsexpress
Noch bevor wir einander verdächtigen, misstrauen und miteinander lachen konnten, mussten wir einen Weg nach Rom finden. Glücklicherweise führte uns einer dieser ominösen Wege über München und Bologna direkt ins Herz Italiens. Nach knapp 20 Stunden Bahnfahrt standen wir wieder auf eigenen Beinen, zogen die Koffer hinter uns her und bezogen die Zimmer unseres Hotels. Verschlafen, verschwitzt und voller Entdeckungslust begannen wir den Nachmittag mit einer Portion italienischem Gelato, ehe uns die Rallye der Freizeit überkam. Wir gingen am Kolosseum, am Forum Romanum und am Monumento a Vittorio Emanuele II. vorbei bis zum Pantheon. Vor Ort erlebten wir La Dolce Vita und fanden den Weg in eines der unzähligen Restaurants Roms. Doch dort erwischte es das erste Opfer unserer kleinen Intrige – unserer Verzauberung. Zu Beginn der Reise zog jeder Mitreisende einen Namen und einen Gegenstand, mit dem er oder sie einen der Mitspieler „verzaubern“ musste. Dieser schied nach seiner Verzauberung aus dem Spiel aus.
Und so dauerte es nur bis zum ersten Abend, bis ein Salzstreuer genügte, um einen Konkurrenten auszuschalten. Das klingt mindestens so sehr nach Postillon wie die Schlagzeilen unserer Zugfahrt:
„00:45 Uhr Achtzehnjähriger Forrest Gump auf Abwegen“ und „03:34 Uhr Mann nach Rave klinisch tot und wieder lebendig“.
Ebenso verwunderliche Verzauberungen folgten an den nächsten Tagen: „Mann nimmt Stein von der Straße in die Hand und wird unter dem Konstantinsbogen verzaubert“ oder „Erster Gladiator im Jahr 2026 gefallen“.
Das Frühstück wurde in den folgenden Tagen schnell heruntergeschlungen, und wir machten uns auf eine große Entdeckungstour auf den Spuren der antiken Römer. Zwischen Forum Romanum, Kolosseum, Trastevere und viel zu viel Kopfsteinpflaster entwickelten wir eine unausgewogene Vorliebe für Gelato, Pizza, Tiramisu und Pasta, während einige ihrer Verzauberung erlagen, sei es mit einem Kartendeck, einem iPad oder einem Reiseführer. Am dritten Tag konnten sich alle, die noch nicht verzaubert waren, in den beeindruckenden Ruinen von Ostia Antica verstecken. Am vierten Tag boten uns der Vatikan und die facettenreichen Vatikanischen Museen vor strömendem Regen und heftigem Gewitter Unterschlupf.
Und schneller, als dieser Bericht gelesen ist, war die Romfahrt leider auch schon wieder vorbei. Einige konnten dem Spiel-Zauber entgehen, aber alle waren allein von Rom im Herzen verzaubert. Nun hieß es Abschied nehmen und zwanzig Stunden später Hannover begrüßen.
Justus, Jg. 13



MINT-Tage bei Schillers
Vom 15. Bis zum 17. Juni haben erstmals Projekttage mit MINT-Fokus an der Schillerschule stattgefunden; MINT steht übrigens für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In über 35 Projekten oder Exkursionen haben ca. 700 Schüler*innen sich vertieft mit verschiedensten Themen im MINT-Bereich auseinandersetzen können. Von eintägigen bis dreitägigen Projekten war ein bunter Cocktail dabei. Apropos Cocktail, im Bild des Monats ist schon ein Highlight zu sehen gewesen. Im Projekt „Design mit 3D-Druck“ haben Schüler*innen aus den eA-Kursen Kunst und Informatik gemeinsam Gegenstände mit dem 3D-Drucker hergestellt und dann künstlerisch in Szene gesetzt.
Gleichzeitig haben auch die Physiker*innen spannende Einblicke am DLR in Göttingen und am ZARM in Bremen erhalten.
Nicht unerwähnt bleiben, soll hier auch die Exkursionen der Biologie-Kurse von Frau Braun und Herrn Zantop, die in Dorum das Ökosystems Wattenmeer akribisch unter die Lupe genommen haben.
Aber nicht nur die Schüler*innen des 12. Jahrgangs haben sich mit MINT-Projekten beschäftigt, auch in der Unterstufe gab es eine Vielzahl an Projekten, die von vielen Schüler*innen durchgeführt wurden.
So ist ein schulisches Highlight am Mittwoch sicherlich der erste Start eines Wetterballons samt Messinstrumenten von unserem Sportplatz aus gewesen. Nach zweitägiger Planung und intensiven Vorarbeiten ist der Ballon im Rahmen des Stratosphärenprojekten gegen 10:30 Uhr gestartet. Der Ballon stieg fast 30 km hoch, bevor er geplatzt ist, und die kleine Box mit den Messinstrumenten landete schließlich im Harz in der Nähe der Granetalsperre. Die Suche dauerte allerdings bis zum Sonntag, da sich die Box gut in einem angrenzenden Getreidefeld versteckt hatte.
https://youtu.be/K2WTFq1YKeg
MINT-TAGE3
Darüber hinaus wurden unter anderem Internet-Challenges wissenschaftlich untersucht und Elektroschrott in seine Bestandteile zerlegt sowie auf seine Recyclingfähigkeit untersucht.
Eine Gruppe hat sich mit der Verschönerung unseres Schillerhofes beschäftigt und ein insektenfreundliches Beet gepflanzt, und es gab noch so viel mehr.
Auch für die Fünftklässler*innen gab es ein buntes Programm. So konnten alle fünften Klassen die Landesgartenschau in Bad Nenndorf besuchen und in verschiedenen Workshops viel lernen. Auch das LeibnizLab war zu Besuch und hat verschiedenen Lerngruppen etwas zum Thema Optik und Biolumineszenz in spannenden Versuchen vermittelt.
Insgesamt blicken wir auf drei turbulente, aber ereignisreiche Tage zurück, die vielen viele spannende Einblicke in ganzunterschiedliche MINT-Bereiche gegeben haben. Vielleicht ein Konzept, dass sich wiederholen lässt?
Vielen Dank für die neuen Fußbälle!
Bei uns an der Schillerschule wird gerne und viel Fußball gespielt. Umso mehr haben wir uns über die neuen Fußbälle gefreut, die wir durch die Unterstützung der ÜSTRA und Hannover 96 als 96-Partnerschule bekommen haben.
Die Bälle sind natürlich längst im Einsatz – im Sportunterricht, in den Pausen und überall dort, wo sich eine Gelegenheit zum Kicken bietet. Sie sorgen für viel Bewegung, Spaß und vor allem für gemeinsames Spielen.
Wir möchten uns ganz herzlich für die Unterstützung bedanken. Es ist schön, solche Partner an unserer Seite zu haben und zu sehen, dass die Unterstützung direkt bei unseren Schülerinnen und Schülern ankommt.
Vielen Dank an die ÜSTRA und Hannover 96 – wir freuen uns sehr darüber!

Exkursion der 9. Klassen ins Kestner Museum
In Jahrgang 9 haben sich alle Klassen im Fach Kunst bei dem Thema „Bild der Dinge – Design“ mit dem Bereich Produktdesign zum Thema Stuhl beschäftigt. Es wurden die Kriterien des Designs und Designanalysen von Stühlen erarbeitet. Im Kestner Museum bei der Ausstellung „Fun Design Circular Design“ konnte an zahlreichen Exponaten Eindrücke zu unterschiedlichsten Stuhldesigns gesammelt werden sowie ein Modell aus recycelten Materialien gebaut werden. Anschließend wurde im Unterricht in einer alternativen Leistungskontrolle ein eigener Stuhl mithilfe von Skizzen, Entwürfen und einem Modell designt und reflektiert.





Ein Jahr Smart Fashion
…ist zu Ende!
„Was ist das denn?“ mag mancher gedacht haben, als im Herbst für eine neue AG geworben wurde!
Marion, Lena und Annika von der Hochschule Hannover erklärten dies so:
Wir wollen upcyceln, coole Taschen aus alten Hosen herstellen und diese smart zum Leuchten bringen! Wir arbeiten mit Stoff und anderen Materialien, bedienen Nähmaschinen, überlegen uns Schaltungen, programmieren Lilypads und erhalten Unikate!
Unter Anleitung des Hochschul-Teams machte sich dann eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern daran, dies in die Tat umzusetzen:
Erstes Projekt waren Wintermützen mit Leuchtfunktion! Total cool!
Zweites Projekt waren Taschen aus alten Hosen, die mit Arduinos zum Leuchten gebracht wurden. Mit viel Geduld und Geschick und neuen Kenntnissen (z.B. im Programmieren) hatte am Ende jeder seine Tasche fertig!
Herzlichen Dank an Marion, Lena und Annika für ihre geduldigen Erklärungen!






















