Neuigkeiten

September


Bild des Monats September

Als schnelle, malerische Skizze zur Landschaftsdarstellung
gestaltete Hannah aus dem Kunstkurs des 12. Jahrgangs (eA) diese
Berglandschaft. Anstoß zur Gestaltung war ein kleines Landschaftsbild, welches
aufgeklebt, weitergemalt und so zu einem eigenen Werk wurde. Dabei wurden
verschiedene Kompositionen sowie Maltechniken erprobt und Hannah entschied sich
mit einer Spachteltechnik die Acrylfarbe zu einer Landschaftsansicht zu formen.

August


Bild des Monats August

Einen Sprung in aufgewühltes Wasser zeigt uns Pauline und hält so malerisch einen flüchtigen Moment fest. Im Stil des Impressionismus malte der gA Kunstkurs des 12. Jahrgangs sommerliche Freizeitdarstellungen im Rahmen des Themas Menschendarstellung. Hierbei wurden Augenblicke eingefangen, die durch Lichtreflexe oder Bewegung deutlich werden.

Juli


Mit der abgebrannten Turnhalle im Hintergrund erstellte Friederike aus dem 12er gA Kurs eine Miniaturfotografie. Der Kurs beschäftigte sich im Themenbereich Menschendarstellung mit dem Aspekt der Arbeit. Angelehnt an den Street Art Künstler Slinkachu begab sie sich mit der Kameralinse auf Augenhöhe der Modellfiguren und konnte so eine Fotografie unter dem Bauzaun hindurch erstellen. Durch diese Perspektive gelingt die kurze Täuschung, dass hier eine echte Menschengruppe den Tatort besichtigen würde.

Juni


Nach dem Brand der Turnhalle unserer Schule erstellte der eA Kunstkurs des 12. Jahrgangs großformatige Kohlezeichnungen. Dabei setzten sie sich am Morgen nach dem Brand zeichnerisch mit den zerstörten Gebäudeteilen und den medialen Eindrücken der Nacht auseinander. Diese Zeichnung erstellte Iris nach einem Video von der Brandnacht und sie zeigt unsere Sporthalle in Flammen und die Feuerwehrkräfte bei ihrer Arbeit.

Mai


Die Fassade einer Person, angelehnt an Andy Warhols Tontrennungen, zeigt das linke Bild des Diptychons. Der 13er Kurs (eA) erstellte jeweils zwei Portraits, welche die unterschiedlichen Seiten einer Persönlichkeit widerspiegeln. Anastasia wählte für diese Aufgabe Johnny Depp als Vorlage und überzeugte im rechten Porträt durch eine sehr gelungene Bleistiftzeichnung, welche einen Blick hinter die Fassade, auf die persönliche Seite der Person darstellt.

April


Bild des Monats April 2022

Mit dem Thema „Persönliches / Emotionales“ beschäftigten sich die SchülerInnen des Kunstkurses (eA) in Jhg. 13 bei ihrer letzten praktischen Arbeit vor ihren Abiturprüfungen. Martas Linolschnitt zeigt eine kroatische Meerlandschaft, die sie an ihre Kindheit erinnert, da sie ihre Ferien oft in Kroatien verbrachte.

März


Dieses Pop-Art-Portrait, angelehnt an Andy Warhols Arbeiten, stammt aus der Klasse 9d und ist das Bild des Monats im März. Zum Thema Bild des Menschen gestaltete Sophie diese Tontrennung nach einer Fotografie.

Februar


Dieser Gebäudeentwurf in der Zwei-Fluchtpunkt-Perspektive stammt von Joris aus der 10c und ist unser Bild des Monats im Februar. Dabei sollte aus einem Alltagsgegenstand ein komplexes Gebäude gestaltet werden. Joris wählte dafür eine Kaffeemaschine und zeichnete mit Bleistiften, Buntstiften und dünnen Filzstiften ein Gebäude in den Bergen.

Januar


Bild des Monats Januar 2022

Das erste „Bild des Monats“ im Jahr 2022 zeigt ein experimentelles Selbstportrait von Ella aus der 9c. Dabei hat sie nicht nur ihr Äußeres abgebildet, sondern auch ihre Persönlichkeit zum Ausdruck gebracht. In einem von ihr dokumentierten Prozess hat sie verschiedene Techniken ausprobiert und ihr Selbstportrait immer wieder überarbeitet. Sie hat mit Bleistiften, Filzstiften, Kreide und Collagentechnik gearbeitet.

Bild des Monats 2022

Seit dem Jahr 2020 wird es in jedem Monat ein „Bild des Monats“ geben. Dafür wird die Kunstfachschaft jeweils ein besonders gelungenes Bild aus dem Kunstunterricht auswählen, das dann einen Monat lang auf der Internetseite und im Schulgebäude zu sehen sein wird.

Für die Auswahl werden alle zweidimensionalen Arbeiten der Klassen und Kurse aller Jahrgangsstufen einbezogen, so dass jede Schülerin und jeder Schüler prinzipiell die Möglichkeit hat, dabei zu sein und ein breites Spektrum an Arbeiten gezeigt werden kann.

Rückblick:

Hier geht’s zur Bildergalerie aller „Bilder des Monats“ aus den Jahren 2020 – 2021.

Audiowalk der Come together Gruppe

Put on your headphones and go! – So einfach kann man bei diesem Audiowalk mitmachen. Jede*r ist eingeladen, Kopfhörer einzupacken, die Audiodatei herunterzuladen und sich an den Startpunkt vor dem Spielplatz an der Schillerschule zu begeben. Egal ob alleine oder mit Freunden – man muss sich einfach nur vom Gehörten leiten lassen. Spazieren gehen ist aber kein Muss – man kann den Audiowalk von überall aus hören.
Die Teilnehmenden der AG „Come Together“ haben alle eines gemeinsam: Sie mussten aufgrund des Krieges vor einiger Zeit aus ihrer Heimat, der Ukraine, fliehen. Lada, Iryna, Lev, Artem, Maria und Kseniia sind zwischen 14 und 18 Jahre alt und sind mit vielen Geschichten, aber auch vielen Fragen und Unsicherheiten in Deutschland angekommen. Die „Come Together“ Gruppe wurde im Mai von Veronika Nickel eröffnet und bietet einen Raum, in dem für all das Platz ist. Zwei Monate lang treffen wir uns regelmäßig – zwei Monate, in denen viel erzählt, viel gefragt und auch gelernt wird.
Der Audiowalk ist ein Ergebnis unserer Treffen, der als Sprachrohr der Gruppe alle zu Wort kommen lässt. Im Audiowalk erzählen die Teilnehmenden von sich selbst, von ihrem Leben in der Ukraine und ihren ersten Erfahrungen in Deutschland als geflüchtete Jugendliche. Der Stadtteil Kleefeld spielt dabei eine besondere Rolle, da sich hier die täglichen Wege der Jugendlichen kreuzen. Die Teilnehmenden haben die unmittelbare Umgebung der Schule weiter erkundet und eine Spazierstrecke zusammengestellt.
Da das Sprachenlernen ein großes Thema in der „Come Together“ Gruppe ist, haben die Teilnehmenden den Audiowalk in drei verschiedenen Sprachen verfasst: Ukrainisch, Deutsch und Englisch. Somit soll jede*r sich angesprochen und eingeladen fühlen, mitzumachen.

Das gemeinsame Arbeiten an diesem Projekt hat der Gruppe großen Spaß gemacht. Einige haben ihre Zukunftspläne im Laufe der AG festigen können und planen, ihren Schulabschluss bei uns zu machen. Die neuen Freundschaften, neuen Ideen und der neue Blick auf Hannover werden sie sicherlich dabei begleiten.

Teilnehmende: Lada Oleinychenko-Lukashevych, Kseniia Ksrynnyk, Iryna Mytzkan, Lev Zhuravlov, Artem Fenskij, Maria Bilokon
Plakat: Lada Oleinychenko-Lukashevych
Leitung und Text: Veronika Nickel

Audiowalk list of directions

by the COME TOGETHER group of Schillerschule Hannover

Starting point: Schillerschule Hannover, Ebellstraße 15

You should stand at the side entrance, the playground in front of you.

  1. Walk along Senator-Bauer-Straße
  2. Turn left to Rupsteinstraße and turn right at the end of the street
  3. Walk along Kirchröder Straße until you reach the Kantplatz station
  4. Cross the street and take a break at “Olivotti” to eat an ice cream
  5. Turn right and walk back on Kirchröder Straße
  6. Turn left and walk along Breithauptstraße
  7. Turn left to Scheidestraße
  8. Turn right to the main Scheidestraße and follow the Dohmeyers Weg
  9. After you pass Pizza Pronto, turn right onto a small pathway and follow it to Rodewaldstraße
  10. Cross Schulze-Delitzsch-Straße to Widemannstraße
  11. Once you see a small green park area, continue by turning right onto Schaperplatz
  12. Continue walking straight along Ebellstraße
  13. The Schillerschule is on your left

Thank you for listening!

Internationales RuderCamp in Paris

Row to the Olympics  – 8 Tage, 7 Nationen, 240 Sportlerinnen und Sportler

Auf Grund von Corona mit einem Jahr Verspätung wird es am kommenden Sonntag endlich los gehen nach Paris. Insgesamt 16 talentierte Nachwuchsruderinnen und Ruderer aus Hannover wurden ausgewählt, um Hannover beim internationalen RuderCamp in Paris zu vertreten. Darunter auch Valentina und Alexandru (beide Jahrgang 9) aus der Schillerschule. Begleitet und trainiert wird die Gruppe unter anderem von Frau Ost und Frederik Stoll (Abitur 2009).

Das internationale RuderCamp findet prallel an fünf verschiedenen Orten in Frankreich statt. Es treffen sich jeweils drei Gruppen – eine aus Deutschland, eine aus Frankreich und einem Drittland. Für die hannoversche Delegation bedeutet dies, dass wir fünf Tage lang gemeisam mit Jugendlichen aus Frankreich und Ungarn rudern, uns auf verschiedenen Sprachen verständigen und die unterschiedlichen Kulturen kennenlernen werden. Am Wochenende treffen sich dann alle 240 Jugendlichen aus Deutschland, Frankreich, Ungarn, England, Tschechien, Serbien und Italien auf der Regattastrecke für die Olympiade 2024 und veranstalten eine gemeinsame Regatta.

Vorbereitungen auf den ersten internationalen Start auf der Olympiastrecke 

In den letzten Tagen wurde viel auf der Olypiastrecke, welche 2024 für die Olympischen Spiele genutzt wird, trainiert. Abhebeln, Boot stellen, Vorbereitung des Oberkörpers und gemeinsames Anrollen sind nur einige der Trainingsschwerpunkte. Zusätzlich zu Trainingseinheiten mit unserer hannoverschen Besetzung wurde auch in trinationalen Booten das Wasser unsicher gemacht. Neben dem Rudern standen auch die verschiedenen Sprachen der Teilnehmenden und die Verständigung unter einander im Fokus. Diese wurde zum Beispiel durch Sprachspiele und die Vorstellung von regionalen Köstlichkeiten unterstützt – Hannover konnte hier besonders mit einer Vielzahl von Keksen punkten. Auch beim Rudern kam die Sprache nicht zu kurz. Sowohl TrainerInnen als auch Steuerleute durften lernen ihre Kommandos auf französisch, ungarisch und deutsch zu geben. 

Während die vier weiteren Rudercamps heute nach Vaires sur Marne anreisen, kann die hannoversche Delegation die Zeit für Sightseeing in Paris nutzen.

Die Berichterstattung zu den Rennen folgt.

 

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Nach Brand – 96 spendet neue Ausrüstung

Nachdem bei unserem Turnhallenbrand leider auch unsere gesamten Trikotsätze vernichtet wurden, durften wir uns über eine tolle Geste unseres Kooperationspartners Hannover 96 freuen. Innerhalb von zwei Wochen – und rechtzeitig vor den Turnieren von „Jugend trainiert für Olympia“ – spendete uns der Verein 55 Trikots, Hosen und Stutzen, damit unsere Teams wieder einheitlich auflaufen können. Wir sind sehr froh, so schnell einen tollen Ersatz bekommen zu haben!

Übergeben wurden die Trikots im Rahmen des FUNiño-Festivals in der HDI-Arena, an dem alle Partnerschulen von 96 teilnehmen konnten.

Fußball an der Schillerschule

Endlich – der Ball rollt wieder! Nach zwei Jahren ohne Wettbewerbe konnten wir uns wieder mit anderen Teams im Fußball messen. Am 18.05. traten Spieler unserer WK IV (Jahrgang 2010/2011) beim FUNiño-Turnier von Hannover 96 an. FUNiño ist eine Variante vom Fußball, die in den jüngeren Jahrgängen immer mehr gespielt wird. Hierbei treten Teams auf Kleinfeldern und mit jeweils 2 Toren im 3 vs 3 gegeneinander an. Es ist also neben den technischen Fähigkeiten vor  allem eine schnelle Auffassungsgabe, eine gute Raumübersicht und ein starkes Zweikampfverhalten gefragt.

Beim FUNiño geht es nicht so sehr darum, einzelne Begegnungen zu gewinnen, da die Gewinnenden im Rahmen eines „Kaiserturniers“ mit möglichst vielen Spielen ermittelt wird. Eines unserer Teams (Titus, Mattis, Robin und Max) ging dabei sogar als 1. Sieger vom heiligen Rasen der HDI-Arena! 
Zusätzliches Highlight war der Besuch von 96-Neuzugang Phil Neumann, der in der Arena sein Begrüßungsvideo drehte und bei den Kids vorbeischaute.  

Auch bei Jugend trainiert für Olympia konnten wir mit fünf Teams an den Start gehen. Die beiden Jungenteams spielten am 24.05. auf der tollen Anlage von Eintracht Hannover und errangen einen zweiten (WK IV) und einen dritten Platz (WK III) von sechs bzw. sieben Teams. Vor allem die Spieler der WK IV verpassten mit einem 2:3 im entscheidenden Spiel gegen die Bismarckschule nur ganz knapp die Qualifikation zum Bezirksfinale. 

Am Tag darauf traten unsere drei Mädchenteams an. Hier erkämpften wir uns zwei zweite Plätze (WK III und WK II) und einen überragend herausgespielten ersten Platz in der WK IV (2010/2011). Unsere zehn Mädchen (Charlotte S, Charlotte H, Marlene, Pauline, Lea, Elodie, Annika, Henrike, Mathilda und Helene) spielten sehr souverän und erfolgreich und treten nun am 21.06. in der 96 -Akademie zum Bezirksfinale an. Insgesamt war es ein toller Tag mit vielen guten Spielen und endlich wieder Fußball an der Schillerschule!

Vielen Dank an Herrn Borm, Frau Peterssen und Laura Effenberg, die beim Coaching der Teams unterstützt haben!

Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle, dass unser Schüler Yannik mit der U19 von Hannover 96 gerade den Niedersachsenpokal gewonnen und das Team als Kapitän aufs Feld geführt hat. Wir wünschen ihm alles Gute beim Sprung zu den Profis und drücken die Daumen, dass es klappt!

Für die FG Sport

Kai Versäumer

Riesenerfolge bei der Mathematik-Olympiade 2022

Bei der 61. Mathematik-Olympiade waren die Schülerinnen und Schüler der Schillerschule wieder sehr erfolgreich. Erfreulicherweise gab es einen großen Aufschwung bei den Teilnehmerzahlen, sodass wir hoffentlich im nächsten Jahr wieder in etwa das „vor-Corona-Niveau“ erreichen können. 

Nachdem sich knapp 40 Schülerinnen und Schüler an die Aufgaben der 2. Runde herangetraut hatten, konnten sich fünf von ihnen für die Landesrunde in Göttingen qualifizieren. Peter, Claudia, Michael (alle Jahrgang 8) und Martha (Jahrgang 7) verbrachten zwei anstrengende, aber auch schöne Tage – inklusive einer Übernachtung in der Jugendherberge – in Göttingen. Die beiden Klausuren fanden in den Hörsälen des mathematischen Instituts statt, an dem auch schon Gauß oder Bolyai über mathematische Probleme nachdachten. 

Claudia erreichte dabei einen tollen 2. Preis und konnte sich mit ihrer Punktzahl als erste Schillerschülerin für die Bundesrunde der Mathematik-Olympiade in Magdeburg qualifizieren. Damit gehörte sie zu den 200 besten Mathematikerinnen und Mathematikern Deutschlands und trat mit dem Team Niedersachsen gegen die anderen Bundesländer an. Niedersachsen schlug sich sehr wacker und Claudia errang einen überragenden 3. Preis! 

Ebenfalls sehr erfolgreich war unser jüngster Teilnehmer an der Landesrunde.
Aufgrund von Corona trat Simon (Jahrgang 5) zu einem späteren Termin in Göttingen gegen die anderen Fünftklässler aus Niedersachsen an. Hierbei knobelte und begründete er so gut, dass er den 1. Platz erreichte. Eine tolle Leistung, Simon!
Zum Bundesfinale kann man sich erst ab Jahrgang 8 qualifizieren, sodass Simon alles erreicht hat, was er in diesem Jahr erreichen konnte. 

Wir freuen uns, dass erneut so viele Schülerinnen und Schüler Spaß am Knobeln und Rechnen hatten und wir als Schule so erfolgreich abgeschnitten haben. Im Herbst startet die nächste Mathematik-Olympiade mit hoffentlich wieder so tollen Ergebnissen unserer Schülerinnen und Schüler.

Für die FG Mathematik

Kai Versäumer 

Water for Zamundo – Nachhaltiges Wassermanagement in der Stadtplanung von Zamundo

Schillerschule Hannover – Mit einer Podiumsdiskussion am 21.3.2022 diskutierten Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs des PU-Kurses ,,Wasser“ über eine nachhaltige Nutzung der kostbaren Ressource Wasser und über ein nachhaltiges Wassermanagement in der Stadtplanung für die selbst entworfene neue fiktive Stadt Zamundo.

Die Stadt Zamundo

Bei der Stadt Zamundo handelt es sich um eine fiktive Stadt, die an die Wüste grenzt und am Meer erbaut werden soll. Im Szenario gibt es außerdem einen Fluss, der etwa 200km von der Stadt Zamundo entfernt fließt. In näherer Umgebung ist keine weitere Zivilisation. Ressourcen z.B. zum Bau von Gebäuden sind vorhanden. Wie das Gebiet verwendet werden soll, steht dem Kurs selbst offen.

Schon mehrere Wochen zuvor haben sich die Schülerinnen und Schüler durch Recherche ihres Hauptthemas mit einem Plakat, welches ihre vielfältigen Perspektiven zum Wassermanagement der Stadt Zamundo darstellt, und einem Abstract (Zusammenfassung einer Argumentation) auf die immer näher rückende Podiumsdiskussion vorbereitet. Schließlich stellte jede Gruppe einen Experten ihres Themas für die Podiumsdiskussion vor. Dieser vertrat die Perspektive ihres Hauptthemas vor dem Publikum, den Reportern und den anderen Experten.

An der Podiumsdiskussion nahm jeweils ein Vertreter der folgenden Gruppen teil:

    1. eine Vertreterin der Gruppe „Reduktion des primären Wasserverbrauchs“
    2. eine Vertreterin der Gruppe „Wassernutzung bei der Produktion von Gütern“
    3. ein Vertreter der Gruppe „Trinkwasserproduktion“
    4. ein Vertreter der Gruppe „Abwasser und Gewässerverschmutzung“
    5. ein Vertreter der Gruppe ,,Meerwasserentsalzung“ und
    6. ein Vertreter der Gruppe ,,Stromversorgung in der Stadt Zamundo durch Wasserkraft“

Alle Vertreter starteten mit einem Statement ihres Themas, bevor sie sich den Fragen des Publikums zur Stadt Zamundo stellten.

Die Diskussion

Die Diskussion konzentrierte sich nach einiger Zeit auf zwei wesentlichen Fragestellungen:

Wie soll die Stromversorgung in der fiktiven Stadt aussehen?

Wie wird die Lebensmittelversorgung in der Stadt aussehen?

Die Vertreterin der Gruppe ,,Wassernutzung bei der Produktion von Gütern“ stellte die vertikale Landwirtschaft vor. Bei der vertikalen Landwirtschaft handelt es sich um eine gestapelte Anbauart von z.B. Obst oder Gemüse in Gewächshäusern. Viele Mitglieder des Publikums und einige Vertreter stellten sich die Frage, wie notwendig die vertikale Landwirtschaft wäre und wie man das Kostenproblem, die Wasserknappheit und die Stromversorgung für die Menge an Gewächshäusern der vertikalen Landwirtschaft decken könnte. Als Lösungsvorschlag sollte man statt mit den geringen Wasserressourcen Lebensmittel anzubauen, Lebensmittel aus wasserreicheren Gebieten importieren, um Wasser, Strom und Geld einzusparen.

Der zweite viel besprochene Punkt in der Podiumsdiskussion war die Notwendigkeit eines Niederdruckkraftwerks (ein Wasserkraftwerkstyp), vorgestellt von der Gruppe zur Stromversorgung der Stadt Zamundo, welches laut dem Vertreter der Gruppe 70 000 Haushalte versorgen soll. Das Publikum stellte sich die Frage, ob man statt der Nutzung des Flusses, welcher 200km von der fiktiven Stadt entfernt ist, eher den nahen Platz der Wüste durch Sonnenkraft nutzt, um eine weitere Quelle an nachhaltiger Energie zu nutzten.

Am Ende kamen ebenfalls Fragen vom Publikum auf, ob man nachhaltiges Trinkwasser eher durch Meerwasserentsalzung erzeugen will oder ob man vorhandene Wasserquellen unter der Wüste durch nachhaltigere Techniken erreichen kann, um die Trinkwasserversorgung der Stadt sicher zu stellen.

Wie die nachhaltige Nutzung von Wasser in einer neuen Stadt aussehen kann und wie das Wassermanagement in Zamundo verlaufen kann, geht stark aus dieser Podiumsdiskussion des Kurses ,,Wasser“ aus dem 10. Jahrgang hervor. Der Konflikt, wie man die kostbare Ressource verwenden soll, wie man diese beschafft und welcher Bereich der verschiedenen Perspektiven Priorität hat, sind klar in verschiedenen Diskussionen zwischen dem Publikum und den Vertretern der Gruppen oder unter den Vertretern untereinander erkennbar gewesen. Ebenfalls wurden Alternativen zum Wassermanagement auf den Plan gerufen, die uns alle weiter zum Nachdenken anregen werden.

Verfasst von Peer
(PUForschen und Präsentieren, Kurs Wasser, Jg. 10)

Välkommen!

Welcome to Näsbyparksskolan! Could you please take off your shoes?! Wir schauten etwas ungläubig und zogen dann unsere Straßenschuhe aus, denn an vielen schwedischen Schulen werden Hausschuhe getragen. Dies ist nur einer der kleinen Unterschiede zwischen einer deutschen und einer schwedischen Schule, die wir in unserer Zeit in Täby, einem Vorort von Stockholm, feststellten.

Nach den erfolgreichen eTwinning-Projekten der Schillerschule mit der Näsbyparksskolan in den Fächern Englisch und Deutsch als Zweitsprache kam die Idee auf, die virtuelle Zusammenarbeit auszudehnen und durch eine langfristige Partnerschaft mit Austauschprogramm zu ergänzen. Darüber hinaus wollten wir erfahren, wie digitale Tools an schwedischen Schulen eingesetzt werden. Wir machten uns deshalb mit dem Nachtzug auf den Weg nach Stockholm, um im Mai 2022 an der Näsbyparksskolan zu hospitieren und uns mit Sandra Bixler, unserer Projektpartnerin, und ihren KollegInnen auszutauschen.

Wir staunten nicht schlecht, als vor Beginn der ersten Unterrichtsstunde alle SchülerInnen ihre Handys ohne Diskussion in einen dafür vorgesehenen Kasten steckten. Nach der Stunde konnten die Geräte in Klasse 7 wieder mitgenommen werden, in den Klassen 1-6 verblieben sie den ganzen Tag in den Boxen, wie wir später erfuhren. Wir stellten auch noch andere Unterschiede im Umgang mit digitalen Geräten fest. Alle SchülerInnen in Täby verwenden ab Klasse 1 Chromebooks. Schrittweise werden die SchülerInnen an die Nutzung der Geräte herangeführt. Für diesen Zweck hat die Schule ein internes Nutzungskonzept entwickelt. Zunächst teilen sich zwei SchülerInnen ein Gerät, das nach Schulschluss in der Schule bleibt. Sie unterstützen sich gegenseitig beim Erlernen des Umgangs mit dem Chromebook. Später wird allen ihr eigenes Gerät kostenlos von der Kommune zur Verfügung gestellt. Alle Arbeitsergebnisse werden in digitalen Mappen in der Cloud gespeichert. Die digitale Zusammenarbeit wird durch die Möglichkeit der gleichzeitigen Bearbeitung der Dokumente vereinfacht. Selbst die Klassenarbeiten werden auf den Geräten im Prüfungsmodus durchgeführt.

Bei der Arbeit im Fremdsprachenunterricht werden vielfältige digitale Tools genutzt. So setzten SchülerInnen der Klasse 5 eine Geschichtsszene in einen digitalen Cartoon um. Einer anderen Klasse wurde von einer Schauspielerin ein Kinderbuch online vorgelesen. Anschließend erarbeiteten die SchülerInnen in Gruppen ein eigenes Ende, das sie mit viel schauspielerischem Einsatz präsentierten.

Dank der herzlichen Aufnahme und der angenehmen Atmosphäre haben wir uns an der Näsbyparksskolan sehr wohl gefühlt und freuen uns schon auf ein Wiedersehen. Nächstes Mal bringen wir Hausschuhe mit ;-).

Christina Peschke und Karen Braun

Erasmus+: Drops of Awareness and the Future of Water

Liebe Schulgemeinschaft,

lange ist es her, dass wir mit Schüler*innen wegfahren durften und im Fall von Erasmus+ hat während unseres laufenden Projektes „Drops of Awareness“ leider noch keine einzige reale Schüler*innenbegegnung stattgefunden. Dennoch haben sich unsere Schüler*innen großartig in zwei virtuellen, internationalen Projekten, organisiert durch unsere Partnerschulen in Estland und Spanien, engagiert. Nun ist endlich die Zeit gekommen die Koffer zu entstauben, da wir mit insgesamt 12 Schüler*innen aus drei Jahrgängen an zwei Projektbegegnungen an unseren Partnerschulen in Haarlem, Niederlande, und in Le François, Frankreich, teilnehmen werden.

Aber auch die Aussichten auf das nächste Schuljahr sind sehr gut, da wir einen Projektantrag zum Thema „The Future of Water“ für ein Jahr und die Möglichkeit mit insgesamt 26 Schüler*innen zu unseren Partnerschulen in Eurovillas, Spanien, und Pärnu, Estland, zu fahren von Erasmus+ bewilligt bekommen haben!

Wir freuen uns darauf Europa mit euch zu erkunden!

Euer Erasmus+-Team

Dies ist kein Theaterstück

Der DS-Kurs in Jahrgang 12 zeigt kein Theaterstück!

Fast 20 Szenen, immer derselbe Inhalt, jedoch immer verschiedene Variationen. Mal laut, mal leise. Mal skurril, mal kritisch. Was genau passiert, wissen selbst wir zum Teil noch nicht. Wir wissen lediglich: Es wird schräg!

Am Ende eines Schuljahres, das uns nicht immer nur Anlass zum Lachen gab, wollen wir es jetzt ganz genau wissen: Schaffen wir es, nach zwei Jahren ohne öffentliche Schulveranstaltungen endlich wieder Leben in die Aula zu bekommen? Dem einen Zuschauer oder der anderen Zuschauerin ein Grinsen zu entlocken? Vielleicht sogar ein breites Lachen?

Der DS-Kurs des 12. Jahrgangs präsentiert seine Arbeit mit dem Titel „Dies ist kein Theaterstück“. Die Schüler:innen des Kurses beschäftigten sich – neben der Arbeit mit den „klassischen“ theatralen Mitteln – vor allem mit den Möglichkeiten, Komik zu erzeugen. Anlass genug also, die graue Theorie nun vor einem Live-Publikum in die Praxis umzusetzen.

Die Aufführungen finden statt am 15. und 17.06.2022 um 19:30 in der Aula der Schillerschule und dauern ca. 80 Minuten. Der Eintritt ist frei; um Spenden wird gebeten.

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