Neues aus der Coding-Werkstatt

Neues aus der Coding-Werkstatt

Seit sich die Coding AG wieder regelmäßig online trifft arbeiten wir an verschiedenen Software- oder Hardware-Projekten, von denen wir euch heute einige vorstellen möchten – work in progress:

  • Magie & Technik: Wir bauen gerade einen MagicMirror² mit einem Raspberry Pi. Wir haben die letzten AG-Termine Blender „erkundet“ und fangen jetzt ein neues Projekt mit einem Raspberry Pi an. Wir haben uns die meiste Zeit auch über Discord unterhalten, weil dort mehrere Leute ihren Bildschirm gleichzeitig übertragen können. (Justus, Gregor aus Klasse 8)
  • Bühne frei für den Gitarristen! Die AG macht viel Spaß und man kann es gut lernen zu programmieren. Man muss nicht sehr gut im Programmieren sein, um Spaß zu haben und mitzumachen. Mit unserem Tutor Florian haben wir die Grundlagen von Scratch gelernt. Wir arbeiten gerade an einer Geschichte, in der eine Katze zum Gitarristen werden will. Wir programmieren online und teilen unseren Bildschirm. (Lars, Remo, Yohann, Klasse 6)
  • Programmieren mit Brainfuck – Im Ernst? Ja, genau. Wir entwickeln einen Interpreter für die Programmiersprache Brainfuck (eine Sprache, die nur acht Befehle hat). Besonders interessant finden wir das Lösen von kniffligen Problemen mit Python, die Entwicklung mit Javascript, CSS und HTML. Wir treffen uns in der Videokonferenz und teilen den Code über den Gruppenordner bei IServ. Aliaksandr & Team (Klasse 9/10)
  • Mein eigener Videoplayer: Ich arbeitet zurzeit an einem HTML5 Videoplayer mit Javascript, SASS und HTML, der fast fertig ist. (Anton, Klasse 10)
  • Clash of Tanks – Wir arbeiten an einem Spiel, wo es darum geht den Panzer zu steuern und mit Schüssen den gegnerischen Panzer zu treffen. Besonders interessiert uns, wie man den nicht-gegnerischen Panzer im Single Player Modus oder im Multiplayer Modus steuern kann. Das Projekt begann schon mit Scratch 2 und wird jetzt mit Scratch 3 weitergeführt. Insgesamt bearbeiten wir das Projekt seit über einem Jahr in der AG!
    (Erasmus, Leander, Michael und Tobias, Klasse 7)

Schillers virtueller Coding Space öffnet zurzeit immer donnerstags um 14:00 Uhr. Du bist neugierig geworden? Dann melde dich gerne per E-Mail bei Frau Ziegenmeyer oder Frau Bücker.

Die Big Band probt!

Was vor wenigen Monaten noch undenkbar schien, ist nun möglich. Die Big Band probt trotz der Corona-Pandemie und ihren Einschränkungen. Noch vor wenigen Monaten war an eine gemeinsame Probenarbeit nicht mehr zu denken, obwohl dies seit Jahren jeden Donnerstag zum festen Termin geworden ist. Zuletzt war dies nur noch möglich, indem wir alle in einem riesigen Karree saßen, die Probe alle 20 Minuten zum Lüften unterbrochen werden musste und jede/r die anderen Instrumente zeitversetzt vom anderen Ende der Aula hörte.

Genau diese „Latenz“ macht es in einer normalen Videokonferenz unmöglich, gemeinsam zu musizieren. Eine besonderen Software mit eigenem Server, LAN-Verbindung, Interface und Mikrofon bei jeder Musikerin und jedem Musiker zu Hause schafft nun die Voraussetzung. So lässt sich die Latenz auf so wenige Millisekunden reduzieren, dass das gemeinsame Musizieren nun tatsächlich möglich ist.

Es ist ein fantastischer Moment, wenn man das erste Mal nach Wochen und Monaten wieder gemeinsam Musik machen kann!

Und wer weiß, vielleicht spielen wir der ganzen Schulgemeinschaft irgendwann auch einmal online ein paar Songs vor oder treffen uns mit anderen Bands zu einem gemeinsamen Konzert.

In diesem Sinne: Bleibt gesund und verliert nicht den Mut! Eure Big Band

Erfolgreiche Teilnahme bei Jugend forscht

Erfolgreiche Teilnahme beim Regionalwettbewerb Jugend forscht / Schüler experimentieren 2021

Am Mittwoch (17.2.2021) haben wieder Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 13 mit insgesamt 9 Projekten an dem Wettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ teilgenommen und mit großem Engagement ihre Forschungsarbeiten präsentiert. 

Schüler experimentieren: 
  • Julius Fries: Einfluss von Trockenheit auf die Wasseraufnahmefähigkeit von Böden 
  • Ziyu Wang: Superkondensator 
Jugend forscht: 
  • Brianna Ganz & Veronika Kaaz: Die Wirkung des Antibiotikums Ciprofloxacin unter dem Einfluss von Temperatur und pH-Wert
  • Mattia Fienga: Die Wirkung von Phytohormonen auf tierische Zellen
  • Mattia Fienga: Faktoren, die die Entwicklungen der globalen COVID-19-Pandemie beeinflussen 
  • Lasse Ahrens & Fabian Bartkowiak: Untersuchung einer Kreuzimmunität zwischen SARS-CoV-2 und Viren der Familie Coronaviridae
  • Henriette Kartscher & Ben Simon: Untersuchung der Durchlässigkeit von Mund-Nasen-Masken für Kohlenstoffdioxid
  • Aliaksandr Ilyushonak: Callix – schlaues Betriebssystem für schlaue Schüler
  • Marcel Roßmann: Entwicklung einer KI für das Spiel Tic-Tac-Toe mithilfe des Reinforcement Learning 

Wir sind sehr stolz wie selbstständig und hartnäckig alle Schülerinnen und Schüler in diesen schwierigen Corona-Zeiten an ihren Projekten gearbeitet haben. 

Wir gratulieren: 

Julius zum ersten Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften (Schüler experimentieren) 

Aliaksandr zum dritten Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik (Jugend forscht) 

Mattia zum zweiten Platz im Fachgebiet Biologie (für COVID-19 Pandemie) (Jugend forscht) 

Marcel zum zweiten Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik (Jugend forscht) 

Henriette und Ben zum ersten Platz im Fachgebiet Chemie (Jugend forscht) 

Julius nimmt damit am Landeswettbewerb von Schüler experimentieren teil und Henriette und Ben nehmen am Landeswettbewerb Jugend forscht teil. 
Wir wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!!! 

Außerdem haben unsere Schülerinnen und Schüler noch verschiedene Sonderpreise gewonnen. Auch der Schulpreis und ein Betreuerpreis gingen in diesem Jahr wieder an die Schillerschule. 

Wir sind schon sehr gespannt, wie es im kommenden Jahr weiter geht und freuen uns auf viele interessante Ideen und Projekte!  Und hoffentlich auch auf eine Jugend forscht AG, die wieder in Präsenz stattfinden kann, sowie neugierigen Nachwuchs aus den unteren Jahrgängen. 

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb! 

S. Gaertner, S. Hahn, A. Schnecke, B. Ziegenmeyer 

Riesiger Erfolg bei der Mathematik-Olympiade

Riesenerfolg bei der Mathematik-Olympiade

 Martha (Jg. 6) hat bei der Landesrunde der Mathematik-Olympiade mit sensationellen 40 von 40 Punkten einen ersten Platz erreicht! Wie schon im letzten Jahr geht somit wieder ein Titel an die Schillerschule. 

Aber auch die anderen Teilnehmer*innen zeigten tolle Leistungen. Finn (5), Hanna (6), Claudia (7), Aliaksandr (9) und Tabea (12) erreichten tolle Punktzahlen und sammelten wichtige Erfahrungen für die nächsten Jahre. 

Insgesamt gab es coronabedingt bei den Teilnehmerzahlen (sic) einen erwartbaren Rückgang, aber es nahmen immerhin 34 Schillerschüler*innen an der ersten Runde teil und fast alle schafften die Qualifikation zur zweiten Runde. Diese musste leider in diesem Jahr zu Hause durchgeführt werden und die 24 Schülerinnen und Schüler opferten 4 Stunden ihres Wochenendes und knobelten sich durch die anspruchsvollen Aufgaben. Hierbei qualifizierten sich sieben (!) Schüler*innen für die Landesrunde, was einen neuen Rekord für die Schillerschule darstellt! 

Auch die Landesrunde konnte in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden und statt in der Uni in Göttingen kämpften sich die tapferen Mathematiker*innen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in der Schule durch die Aufgaben. Mit der folgenden Online-Siegerehrung bekam der Wettbewerb ein würdiges Ende und alle Teilnehmer*innen der Landesrunde können sich in den nächsten Tagen ihre Urkunde, einen kleinen Preis und Martha zusätzlich ihre Goldmedaille abholen. 

FG Mathematik – VER

HIGH CONTEXT NATION Insights on India, cultural dimensions and distinction

HIGH CONTEXT NATION Insights on India, cultural dimensions and distinction

Everyone of us knows culture, and everyone of us has its own culture. But how do we really define it? Do all of us perceive certain cultures in the same way? And how much can cultures differ from one another? About these and so many more questions, we recently talked about in our year 12 higher level English class with Mr. Fischer and a special guest: Ranjeet Jain, the father of one our fifth grade students. He did us the honour of sharing his perception of culture with us and he gave us some insights on his Indian background, cultural norms and, some intercultural differences between India and Germany, which I am going to present to you now. 

The Basics of Culture 

It is important to state a clear definition for the word „culture“, because the perception of it may differ from person to person. According to Mr. Jain, the general definition would be something like; „how things are done around here.“ It means that culture is basically the way a community handles certain things. However, everyone has a subjective view on that, which is why it is hard to put one culture into a specific box. Mr. Jain gave us the example of the United States; Brazil sees America as rather busy, systematic and cautious while Japan perceives them as relaxed and careless. Therefore, culture can be labelled as pretty relative.

The Dimensions of Culture 

To get an even further understanding of culture, we were introduced to „Hofstede’s Cultural Dimensions“ which is a model by the Dutch social psychologist Geert Hofstede. It shows the effects of a society’s culture on the values of its members and how these values relate to behaviour. This model consists of five basic factors including „Power Distance“, „Individualism vs. Collectivism“, „Masculinity vs. Femininity“, „Uncertainty Avoidance“ and „Long-term vs. Short-term.“

The Differences of Culture

Mr. Jain showed us the intercultural differences between India and Germany by using Hofstede’s model of cultural dimensions. He explained that Germany can be seen as masculine, individualistic and of less power distance, whereas India is perceived as more collective and of high power distance. This means that German culture can be looked at as a society in which social gender roles are clearly distinct, in which everyone is more focused on his personal goals than the collective, and in which everyone can speak up their mind regardless of their social status. Unlike Germans, Indian people think more about others and how certain decisions would have an effect on their families and the society than thinking individualistically. In addition, hierarchies are extremely respected in India, which means that you would not simply speak up and say when anything bothers you, but you would give in to your superior even if you think they are wrong. Besides that, Mr. Jain used some other terms to distinguish between Germany and India. He mentioned the aspect of high and low context, as well as the aspect of polychronicity. High context would be, for example, that when you want to ask your parents for permission to go somewhere, you have to talk and explain a lot before coming to the point, and asking what you really want. Contrary to that, low context means being straight-forward. Polychronicity is when you think of time as flexible, and when you don’t care being a bit late. Therefore, Germany is a culture with a low context and definitely not polychronic, whereas India has a high context and is considered to be polychronic, according to Mr. Jain.

The Uniqueness of Culture

Even though everyone could learn something from someone else, and basic human rights should be seen as a necessity regardless of one’s culture, Mr. Jain stated clearly that every culture is perfect the way it is. You should always respect the customs and traditions of one’s nation. There is no „flawless culture“ or something like that. This is the reason why everyone should embrace its culture and should not try to change other ones. This is where we can draw a line back to the beginning of this article: culture is relative and perceptions are subjective. What do you think about that topic? Do you share Mr. Jain’s perspective? 

Lange Nacht der Mathematik 2020

Lange Nacht der Mathamatik 2020 - Mathenacht zu Coronazeiten

In der Nacht vom 20. auf den 21. November 2020 hätte die sechste Auflage der „Langen Nacht der Mathematik“ an der Schillerschule stattfinden sollen. Coronabedingt wurde im Oktober jedoch schweren Herzens entschieden, dass die Mathenacht in diesem Jahr ausfallen müsse.

Dagegen „wehrten“ sich einige aktuelle und ehemalige Schillerschüler*innen, die in den letzten Jahren an der Mathenacht teilgenommen hatten, mit Erfolg. Sie wollten von Zuhause aus an der Mathenacht teilnehmen. Die Lehrkräfte, die sich über dieses großes Engagement und Interesse gefreut haben, richteten im Vorfeld für Teams aus den Jahrgängen 7, 9, 12 und 13 Videokonferenzräume ein. Die Teams meldeten sich eigenständig an und nahmen Hilfsmittel wie Geobretter aus der Schule mit nach Hause.

Am Freitagabend um 18 Uhr ging es für alle Jahrgangsgruppen mit den Aufgaben aus der 1. Runde los. Unterstützt von einigen Lehrkräften und den Ehemaligen arbeiteten alle Schüler*innen sehr erfolgreich. Die Siebtklässler blieben bis halb 1 nachts hartnäckig und lösten große Teile der Aufgaben aus der 1. Runde. Die Neuntklässler und auch die Oberstufenteams schafften es sogar noch vor bzw. kurz nach Mitternacht in die zweite Runde. Gegen 2 Uhr nachts verabschiedeten sich die Lehrkräfte und waren baff, als sie sich um 7 Uhr morgens wieder in die Videokonferenzen einschalteten. Sowohl die Neuntklässler als auch die Oberstufenschüler hatten „durchgerechnet“ und es in die finale 3. Runde geschafft! Damit nicht genug, hatten sie sogar auch die anspruchsvollen Aufgaben der 3. Runde zu großen Teilen lösen können und es bundesweit auf einen 5. bzw. 13. Rang geschafft.

Wir gratulieren allen Schüler*innen zu den großartigen Leistungen und bedanken uns beim VFS, der diese mit kleinen Preisen honoriert hat.

Nun freuen wir uns auf die nächste Mathenacht, die hoffentlich wieder in der Schule stattfinden kann.

Fachgruppe Mathematik

Clean up the world – Day

Clean up the world - Day

"Clean up the world - Day" - Ein Beitrag des Erasmus+-Projekts "Drops of Awareness"

Am 23. September 2020 hat unser PU-Kurs „Erasmus+: Wasser“ zusammen eine kleine Aktion gestartet. Wir sind zu den nahegelegenen Annateichen gelaufen, um der Umwelt etwas Gutes zu tun, indem wir Müll gesammelt haben.  Zwischen dem ganzen Papier und Plastikmüll wurden sogar Dinge wie teure Weinflaschen oder ein silberner Ring gefunden. Oder auch etwas absurdere Sachen wie Socken und ein Mini-Grill. Insgesamt war es eine erfolgreiche Aktion!

Mia & Leana, Jg.8, PU-Kurs “Erasmus+: Wasser“

Help the world to become a better place!

In our PU lesson, we went to a lake to do something good for the environment. Even though the lake seemed to be very clean and we really couldn’t see any rubbish at all, we still collected almost eight bags of the size of a six-year-old full of plastic, bottles and other very animal- and environment-harming things. Do you know, how many animals we prevented from getting harmed for no reason at all? Do you even have a clue, how much eight bags full of trash are? Then let us tell you – it’s a lot.

After the successful project, we all felt very proud of ourselves for helping the world to be a better place.

Kilian, Salina and Simon, year 8, “Erasmus+: Water“-project

Wir sind Europaschule!

Wir sind Europaschule!

„Die Einheit Europas war ein Traum von wenigen. Sie wurde die Hoffnung für viele. Sie ist die Notwendigkeit für alle.“ (Konrad Adenauer)

Europaschule Schillerschule: Minister Tonne zeichnet mehrere Schulen aus, die Europaschule werden v.l Hannah 18, Kaya 18, Minister Tonne, Frau Beate Günther ( Schulleiterin), Alessia 16, Jonas 15
Foto: Samantha Franson

 

Bereits Konrad Adenauer verstand die wichtige Rolle, die ein geeintes Europa für uns und unsere Gesellschaft haben würde. Neben unserer nationalen Identität gewinnt es immer mehr an Bedeutung, auch als mündiger und selbstbestimmter Europäer aufzutreten, für den europäischen Arbeitsmarkt gewappnet zu sein und sich für die europäischen demokratischen Werte einzusetzen. All diesen Herausforderungen stellt sich unsere Schule tagtäglich – sowohl im unterrichtlichen als auch im außerunterrichtlichen Bereich. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unseren Schülerinnen und Schülern zu helfen, ihren Platz in unserer europäischen Gemeinschaft zu finden. Wir bereiten unsere Schülerschaft im Unterricht mit unserem breiten Angebot an Projekten, Auslandsfahrten und Sprachzertifikaten darauf vor, als verantwortungsbewusste Europäer zu agieren.

Aus diesem Grund war es die logische Konsequenz, uns für die Zertifizierung mit dem Siegel „Europaschule“ zu bewerben, um auch nach außen hin zu zeigen, dass Europa und die damit verbundenen Werte eine entscheidende Rolle in unserem Schulalltag spielen. So entschied sich die Gesamtkonferenz im vergangenen Jahr schließlich dazu, sich für das Siegel zu bewerben.

Im Laufe der Bewerbung wurde deutlich, dass der europäische Gedanke in unserer Schule nicht nur von den Sprach-Fachgruppen, sondern von allen Fachbereichen geteilt wird. Aus diesem Grund wurde für die Bewerbung ein fächerübergreifendes „Europacurriculum“ erstellt, das widerspiegelt, wie konsequent und vielschichtig Europa in unseren Fachcurricula verwurzelt ist. Außerdem wurde eine Übersicht über alle außercurricularen Aktivitäten erstellt, die deutlich gemacht hat, in wie vielen verschiedenen Bereichen es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht wird, sich auf ihre Zukunft als europäische Bürger vorzubereiten. Es ist uns ein Anliegen, jeden individuell zu fördern – eine Prämisse, die unseren Schulalltag immer wieder aufs Neue bestimmt, sei es im Rahmen unserer Sprachenfahrten und des Erasmus-Projektes oder unserer verschiedenen Arbeitsgemeinschaften und Projekte: Durch die vielseitigen Aktivitäten möchten wir unsere Schülerinnen und Schüler  auf Europa vorbereiten. Die Umsetzung des Gesamtkonzeptes und wie der europäische Gedanke an der Schule gelebt wird, bilden die Grundlage für die Verleihung der Auszeichnung „Europaschule“. So überreichte  unser Kultusminister, Herr Grant Hendrik Tonne, unserer Schule schließlich am 31. August 2020 im Rahmen einer coronabedingt eingeschränkten, aber dennoch sehr feierlichen Zeremonie die Urkunde und damit den Titel „Europaschule“, was eine große Ehre für unsere gesamte Schulgemeinschaft darstellt.

 „Europa wächst nicht aus Verträgen, es wächst aus den Herzen seiner Bürger oder gar nicht“ (Klaus Kinkel, Bundesminister des Auswärtigen 1992 bis 1998). In diesem Sinne freuen wir uns, dass wir an der Schillerschule gemeinsam einen Beitrag dazu leisten können, Europa wachsen zu lassen.

(Claudia Henkel)

PU Tag – 5 Sinne eine Welt Jg. 10

PU - Tag: 5 Sinne eine Welt Jg. 10

Vom Schauspiel bis zur eigenen Komposition – im Laufe der Schuljahre haben wir durch den PU-Unterricht viele verschiedene künstlerische Bereiche kennengelernt.
Diese Themen haben uns jedes Mal auf einer sehr persönlichen Ebene angesprochen, wie auch das Thema dieses Halbjahres: Hannover und Ich.

Als erstes haben wir uns mit den für uns am bedeutendsten Orten Hannovers beschäftigt. Aus eben diesen Orten sollten wir anschließend unseren eigenen „roten Faden“ erstellen. Dazu sind wir alle gemeinsam in die Innenstadt gefahren und haben in Kleingruppen Plätze oder Sehenswürdigkeiten unserer Wahl besucht und auf Fotos festgehalten, um daraus ein Plakat zu gestalten, mit dem wir unseren Faden präsentieren sollten.

Durch die Präsentationen aller Gruppen ist uns klar geworden, wie unterschiedlich die Sichtweise auf Hannover sein kann.
Das größte Projekt dieses Quartals haben wir kurz vor unserem PU-Tag begonnen; die Aufgabe war eine Assemblage, das heißt eine Art 3D-Modell, anzufertigen, die unseren persönlichen Blick und unsere Verbindung mit Hannover veranschaulichen sollte. Bei der künstlerischen Gestaltung hatten wir keine Einschränkungen und konnten individuell entscheiden, auf welche Art und Weise wir unser Hannover darstellen wollten.

Am PU-Tag hatten wir den ganzen Tag zur Verfügung, unser Projekt weiterzuführen. Dadurch konnte man sich nicht nur sehr gut auf seine Arbeit konzentrieren sowie größere Teile fertigstellen, sondern sich gleichzeitig auch untereinander austauschen und inspirieren lassen. Die entspannte Arbeitsatmosphäre und freie Zeiteinteilung hat uns besonders gut gefallen.
In den nächsten Stunden werden wir unser Projekt beenden und den anderen präsentieren; wir sind schon sehr gespannt auf die fertigen Assemblagen der anderen und was Hannover für sie bedeutet.

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