Indirekte Fragen im Konjunktiv oder Sprachenfahrt Latein nach Trier

Indirekte Fragen im Konjunktiv oder Sprachenfahrt Latein nach Trier

In der Unterkunft fragten wir, ob wir Nachschlag von den kƶstlichen KƤsespƤtzle bekƤmen und wie wir das WLAN noch besser nutzen kƶnnten (selbstverstƤndlich wegen unserer Referate;)).
Im Amphitheater fragte uns der agile Gladiator Valerius, ob er gegen seinen besten Freund kƤmpfen solle. Sein hektisches ā€žVenite!“ klingt uns noch in den Ohren.
In den düsteren Kellern der Thermen suchten wir, wo ein Handwerker sein Werkzeug im nassen Putz liegen gelassen habe.
An der idyllischen Mosel wunderten wir uns, warum die im Jahr 18 v. Chr. gefällten Eichen im Brückenfundament nicht schon längst vermodert seien. Bei einem fröhlichen Ausflug in ein prächtiges römisches Landhaus versuchten wir herauszufinden, wer den Speer am weitesten werfe. Auf der ruhigen Rückfahrt fuhren wir sieben Minuten lang durch Luxemburg, weil wir in Erfahrung bringen wollten, was es mit den Schengener Abkommen auf sich habe.
Im Landesmuseum erkundigte sich zwischen lateinisch beschrifteten Grabmälern ein trauriger junger Weinhändler, ob seine liebreizende Ehefrau tatsächlich schon im Reich der Schatten gebraucht werde; wir dagegen versuchten, Anregungen zu bekommen, wie auch wir 18 Kilogramm Goldmünzen im Keller finden könnten.
Ob unsere Lehrer uns (für ein virtuelles Weinfässchen?) als Rekruten an einen diensteifrigen Dekurio der Stadtwache vermittelt hatten, konnten wir nicht klären; aber, falls uns jemand fragt, ob es anstrengend sei, virtuelle Waffen durch die gesamte Porta Nigra zu schleppen, um sie auf virtuelle Angreifer zu schleudern, können wir das jetzt bejahen.
Anmerkung: Alle indirekten FragesƤtze gelten im Lateinischen als innerlich abhƤngig und stehen im Konjunktiv. Alle? Nein, eine Domuhr in Trier hƶrt nicht auf, Widerstand zu leistenĀ …Ā (s.Foto)

Martin B., Jg. 9

Landespreise beim Bundesfremdsprachenwettbewerb

Landespreise beim Bundesfremdsprachenwettbewerb

Auch im Schuljahr 2024/2025 konnten die Schülerinnen und Schüler der Schillerschule wieder großartige Erfolge beim Bundesfremdsprachenwettbewerb verzeichnen.

Wir gratulieren ganz herzlich Simon (8c) zum 1.Landespreis im Einzelwettbewerb Englisch! Auch Ela Nur, Hanna, Mareike, Gƶnül und Hai My (6d) konnten mit ihrem Videobeitrag ā€žEnglish but differentā€œ den 2.Landespreis im Gruppenwettbewerb gewinnen – herzlichen Glückwunsch!

Die Preise wurden im Rahmen einer Feierstunde am Matthias-Claudius-Gymnasium in Gehrden verliehen. Neben Urkunden gab es auch tolle Buchpreise, die Lust auf mehr (Sprachen) machen.

Claudia Henkel & Alina Arnke

Debattieren am PU-Tag Jg. 10

Debattieren am PU-Tag Jg. 10

Grundrechte, Menschenwürde und Meinungsfreiheit – all das sind tragende SƤulen einer wehrhaften Demokratie. Am PU-Tag hatten wir das Vergnügen, gemeinsam mit dem PU-Kurs ā€žJugend debattiertā€œ aus Jahrgang 10, über kontroverse Themen zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand dabei die aktuelle Debatte über Hate Speech. Zu diesem Anlass besuchte uns der Debattierclub Hannover und wir erhielten in spannenden Workshops Einblicke in die Kunst der Rhetorik. Dabei übten wir unter anderem, wie man überzeugende Argumente formuliert oder wie man sich klar und deutlich ausdrückt. WƤhrend der Debatten wurden wir von den erfahrenen Mitgliedern des Clubs beim Debattieren begleitet. In der Abschlussdebatte traten wir den erfahrenen Mitgliedern des Debattierclubs mit starken Argumenten und viel Engagement entgegen.

Der Tag hat uns gezeigt, dass es wichtig ist sich kritisch und fundiert mit gesellschaftlichen Themen auseinander zusetzen und dabei andere Meinungen zu respektieren. Vor allem aber haben wir erkannt, dass VerƤnderungen nur mƶglich sind, wenn man sich aktiv in politische Diskussionen einbringt.

Marlene W. & Jonah K.

Schillerschule bei den Deutschen Schachmeisterschaften

Schillerschule bei den Deutschen Schachmeisterschaften

Eine kleine Überraschung war es, dass unser Team in der jüngsten Wettkampfgruppe der weiterführenden Schulen (U14) sich gegen sehr starke Konkurrenz bei den Niedersachsenmeisterschaften so toll behauptete, dass sie sich für die Anfang Mai stattfindenden Deutschen Meisterschaften qualifiziert hatten.

Das Turnier fand in Bad Homburg statt. Dort musste das Team eine zusƤtzliche Herausforderung meistern: Der eigentlich stƤrkste Spieler (Brett 1) konnte nicht teilnehmen. Im Schach werden die Spieler und Spielerinnen nach SpielstƤrke von Brett 1 bis 4 gesetzt. Durch den Ausfall musste jedes Kind ein Brett weiter oben spielen – also gegen noch stƤrkere Gegnerinnen und Gegner.

Trotzdem zeigten Bennett Danisch (Klasse 6), Chengxuan Song (Klasse 6), Dhuruvan Ramkumar (Klasse 5), Rumo Ding (Klasse 5) und Ahan Ramkumar (Klasse 5) starke Leistungen. Sie ließen sich nicht einschüchtern. Einige holten sogar Siege oder Unentschieden gegen Kinder mit deutlich hƶherer DWZ (eine nationale Schach Wertungszahl, die die relative StƤrke der Schachspielenden zeigt) – das ist im Schach immer etwas ganz Besonderes.

Am Ende landeten sie hoch zufrieden auf dem 23. Platz unter 36 Schulteams aus ganz Deutschland.Ā 

Auch das Freizeitprogramm war ein Highlight: Schwimmen, Minigolf, Tandemschach und ein Ausflug zur Saalburg machten die vier Tage unvergesslich.

Fat Apple Big Band beim Internationalen Jugendbigband-Workshop in Neubrandenburg

Fat Apple Big Band beim Internationalen Jugendbigband-Workshop in Neubrandenburg

Vom 28. Februar bis zum 2. März 2025 durften wir als Band beim XXVIII. Internationalen Workshop für Jugend-Bigbands in Neubrandenburg teilnehmen.

Gemeinsam mit der KKS-Bigband machten wir uns auf den Weg und trafen dort auf Bands aus Polen, DƤnemark, den Niederlanden und Deutschland. Drei Tage voller Musik, neuer Freundschaften und toller Erlebnisse.


Direkt nach der Ankunft, ging es mit dem ersten Workshop los. Jeder einzelne Dozent hat uns motiviert als Band Fortschritte zu machen. Sie forderten uns heraus, gaben wertvolle Tipps zur Improvisation und halfen uns, unser Zusammenspiel zu verbessern.

Egal ob bei den Proben, spontanen Jamsessions oder in der Freizeit, überall wurde Musik gemacht.

Besonders spannend war es, mit anderen Bands in Austausch zu kommen und zu sehen, wie unterschiedlich jede Bigband klingt. Vorallem mit der KKS-BigBand und der Bags aus Schwerin, herrschte eine großartige Stimmung und wir halfen uns gegenseitig aus.


Der Höhepunkt war das große Abschlusskonzert in der Mensa der Hochschule. Nach intensiven Proben durften wir endlich zeigen, was wir gelernt hatten. 

Auf unserer Rückfahrt hatten wir mit unserem Bandleiter, Herr Lenhard, eine persönliche Nachbesprechung, bei der wir unsere Fortschritte reflektierten und überlegt haben, wie wir als Band noch besser werden können.

Dieser Workshop hat uns als Band nicht nur musikalisch weitergebracht, sondern auch unseren Teamgeist gestƤrkt. Wir nehmen viele neue Ideen mit und freuen uns schon auf das nƤchste Jahr!



Bericht von Pina / gez. LEN

Juniorwahl zur Bundestagswahl 2025 – bei uns ist irgendwie alles anders

Juniorwahl zur Bundestagswahl 2025 – bei uns ist irgendwie alles anders

Juniorwahl zur Bundestagswahl 2025 – bei uns ist irgendwie alles anders

Auch in diesem Jahr führte die Fachgruppe Politik im Rahmen der Bundestagswahl die Juniorwahl durch, eine Wahlsimulation, an der alle Schülerinnen und Schüler der JahrgƤnge 8-13 teilnehmen konnten. Die Ergebnisse, die dabei erzielt wurden, weichen an einigen Stellen deutlich sowohl vom Ergebnis der ā€žechtenā€œ Wahl als auch vom Ergebnis der bundesweiten Juniorwahl ab:

  • Mit einer Wahlbeteiligung von 64,21% (427 WƤhler:innen von 665 Wahlberechtigten) lag die Beteiligung an der Schillerschule deutlich unter dem Wert der realen Wahl. Bei uns konnte zudem festgestellt werden, dass die Wahlbeteiligung mit zunehmendem Alter der Wahlberechtigten abnahm. Die WƤhlerinnen und WƤhler der JahrgƤnge 8 und 9 haben in deutlich hƶherer Zahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht als WƤhler:innen der hƶheren JahrgƤnge.

  • Der Bundestag der Schillerschule besteht aus 5 Parteien. Interessant ist hierbei vor allem, dass die FDP bei uns die 5%-Hürde locker schafft (10,2% bzw. 43 Zweitstimmen), wƤhrend die AfD bei uns daran scheitern würde. Lediglich 12 Schüler:innen gaben der AfD ihre Zweitstimme (2,8%). Zum Vergleich: Die noch sehr junge und europafreundliche Partei Volt erhielt von der Schillerschülerschaft 2,6% der Zweitstimmen – nur eine Zweitstimme weniger als die AfD.

  • Auch im Vergleich zum bundesweiten Juniorwahl-Ergebnis konnte die AfD unsere Schülerinnen und Schüler deutlich weniger überzeugen.

  • Auch in unserem Bundestag wƤre das BSW nicht vertreten, würde aber mit 2,1% nicht so knapp an der 5%-Hürde scheitern wie bei der echten Wahl.

  • Eindeutiger Sieger der Wahlen waren die Grünen mit 25,4%, gefolgt von CDU (22,3%) und SPD (20,1%). Im Gegensatz zur bundesweiten Juniorwahl und auch den realen Wahlergebnissen wƤhlten unsere Schülerinnen und Schüler also noch mit großer Mehrheit die Parteien der sogenannten Mitte, anstatt Parteien des deutlich rechten oder linken Spektrums. Hier fƤllt vor allem der Unterschied zum hohen Stimmenanteil für die Linke im bundesweiten Juniorwahlergebnis auf (10,4% bei uns, 25.3% bei der bundesweiten Juniorwahl).

Insgesamt hat also auch diese Juniorwahl wieder einmal einen spannenden Einblick gegeben, wie unsere Schülerschaft politisch ā€žticktā€œ.

Vielen Dank an alle, die das Projekt in diesem Jahr besonders engagiert vorbereitet und betreut haben, insbesondere an die 8c für ihren Einsatz als Wahlhelfer:innen und die Vorbereitung der Wahl, die 9b und die 9a für ihren Dienst als Wahlhelfer:innen sowie den PU-Kurs ā€žJugend debattiertā€œ in Jahrgang 10.

Wir freuen uns jetzt schon auf die nƤchste Juniorwahl – voraussichtlich zur Landtagswahl 2027!

Marco Poelmann – Fachgruppe Politik-Wirtschaft

Professionelles Gesangs-Casting an der Schillerschule

Professionelles Gesangs-Casting an der Schillerschule

Am Montag, 17.02. fand in der Aula der Schillerschule ein Gesangs-Casting des Projekts ā€žHannover Voicesā€œ statt, an dem unsere drei SƤngerinnen Milena (Jg. 12), Alisa (Jg. 12) und Sofie (Jg. 13) teilgenommen haben.

ā€žHannover Voicesā€œ ist ein Kooperationsprojekt der Staatsoper Hannover, der SƤngerin Ayda Kirci und dem Diakonischen Werk Hannover und fƶrdert die Vielfalt musikalischer Menschen in den verschiedensten Musikgenres wie Jazz, Rock, Pop, Funk, Soul.Ā 

Alle drei sind in die nächste Casting-Runde aufgenommen worden, dazu gratulieren wir herzlich und drücken für den 22. März die Daumen! 

Wer beim nächsten Casting im Opernhaus weiterkommt, darf sich auf ein Jahr professionellen Gesangsunterricht, Bühnenpräsenz-Übungen im Opernhaus, Workshops mit anderen SängerInnen und natürlich Auftrittsmöglichkeiten vor großem Publikum freuen!

Wir halten euch auf dem Laufenden!

Ein dickes Danke für die technische und mentale Unterstützung geht an Frau Wolters und Leo (Jg. 11) sowie die großartige Klavierbegleitung von Hannah und David!

Juliane HervatinĀ 

Schillerschule dominiert Bezirksfinale des Schulschachwettbewerbs

Schillerschule dominiert Bezirksfinale des Schulschachwettbewerbs

Am Freitag den 14.02.2025 fand an der Schillerschule das Bezirksfinale des diesjährigen Schulschachwettbewerbs mit 150 Schülern aus dem Regierungsbezirk Hannover statt.

Die Schillerschule konnte sich in drei Wettkampfgruppen durchsetzen.

In der WK 1 triumphierten Constantin v. M., Mihai I., Leo B., Hoang Gia N. und Jonas B.

Die WK2 siegte angeführt vom Deutschen U16-Meister mit Johannes v. M., Moritz K., Tobias S., Katharina S., Nikita M. und Franck D. überlegen.

Unsere Jüngsten in der WK4 könnte sich in einem Fotofinish knapp durchsetzen. Das Team bestand aus Simon B., Benett D., Chengxuan S., Dhuruvan R. und Rumo D.

Wie werden somit drei Teams ins Landesfinale am 19.03.2025 schicken. Viel Erfolg!

Neue Schulseelsorgerin an der Schillerschule

Neue Schulseelsorgerin an der Schillerschule

Ab jetzt mit Segen und rechtlichem Schutz Nach einer mehrjƤhrigen Ausbildung in Loccum ist Frau Lenzen seit einigen Jahren als Schulseelsorgerin an der Schillerschule tƤtig. Mit ihr kann man alles besprechen, was auf der Seele drückt und das Herz schwer macht. Am 9. Februar 2025 bekam sie die offizielle Beauftragung durch die Landeskirche Hannovers. In einem festlichen Gottesdienst in der Petrikirche Kleefeld überreichte ihr Superintendentin Meike Riedel die zugehƶrige Urkunde und segnete sie. Passende Worte fand dazu Pastorin Ritzenhoff in ihrer Predigt zu Jesu Sturmstillung: „Gut, wenn Jesus mit im Boot ist, wenn die persƶnlichen Stürme einer Unterstützungen bedürfen.“ Mit der ƶffentlichen Beauftragung verƤndert sich für Anne Lenzen vor allem der rechtliche Status in der Seelsorge: Nun ist alles, was ihr im Zuge der Seelsorge anvertraut wird, auch rechtlich durch Seelsorgegeheimnis geschützt. Das bedeutet, dass sie, Ƥhnlich zu Pastoren, keine Aussagen machen muss zu Dingen, die ihr in einem SeelsorgegesprƤch mitgeteilt wurden. Zahlreiche Kolleg*innen der Schillerschule waren anwesend und freuten sich gemeinsam mit Anne Lenzen über den festlichen Rahmen, die Musik und allgemein gute Stimmung. Pastorin Deutsch, zustƤndig für die SchulseelsorgerInnen als Schulbeauftrage, sagte wƤhrend der Einführung: „Sie haben Ihr Herz an der richtigen Stelle! Danke, dass Sie immer ein offenes Ohr für die Schüler*innen haben.“

Musikalischer Auftakt in 2025 – der Kammermusikabend

Musikalischer Auftakt in 2025 – der Kammermusikabend

Es ist schon (fast?) Tradition, dass das neue Jahr mit dem Kammermusikabend an der Schillerschule startet. So konnten auch dieses Mal zahlreiche Musiktalente ihr Kƶnnen in unterschiedlichen Musikrichtungen unter Beweis stellen.

Den Auftakt machte Tom, der mit einem Satz aus dem Trompetenkonzert von Johann Nepomuk Himmel virtuos und mit krƤftigem Ton sein Talent zeigte. Es folgte Johann als Solist am Klavier, der mit Chopins ā€žFantaisie Impromptuā€œ mit perlenden KlƤngen den Titel gekonnt umsetzte. Mit einer Improvisation setzte sich Pepe an den Flügel und prƤsentierte einen Jazz-Walzer, der mit einer leichten Melancholie AnklƤnge von Barmusik hatte. Das Instrument ā€žBanduraā€œ wurde den Zuhƶrenden von Lada erklƤrt, die zusammen mit Milana (als Gast) ein ukrainisches Volkslied spielte. Diese neuen, zarten KlƤnge auf dem für EuropƤer nicht gelƤufigen Instrument waren eine klangliche Bereicherung an diesem außergewƶhnlichen Abend.

Mit vielen GlockenklƤngen wusste Jayson am Klavier als Solist gefühlvoll mit William Gillocks ā€žMission Bellsā€œ zu überzeugen. Es folgten zwei Arrangements aus der Feder von Hannah (Klavier), die zusammen mit ihren Schwestern Mareike (Trompete) und Anneke (Kontrabass) zum einen das bekannte ā€žHallelujahā€œ von Leonard Cohen, dann aber auch den ā€žRailroad Boogieā€œ zum Besten gaben. Dieser Boogie zeigte alle Aspekte des so typischen Genres: Neben dem Walking Bass gab es solistische Teile, in denen sich die Schülerinnen mit ihren jeweiligen Instrumenten frei ausspielen konnten.

Genau in der Konzertmitte wusste David am Klavier solistisch mit einem Brahms-Intermezzo (op. 118 Nr. 2) zu überzeugen. Zu hören war ein Werk mit träumerischen, romantischen Klängen, dem eine Ballade von Frédéric Chopin folgte, die er in ihrem erzählerischen Charakter treffsicher interpretierte.

Milena erzeugte mit dem franzƶsischen Chanson ā€žJe voleā€œ von Michel Sardou selbstbewusst und stimmgewaltig so manchen GƤnsehautmoment. Am Klavier begleitete sie Hannah, die den Stil des Chansons ebenso gekonnt unterstützte.

Mit Edvard Griegs ā€žPoetisches Tonbildā€œ entführte Albrecht als Solist am Flügel die Zuhƶrenden wieder in die romantische Klangwelt und Peter interpretierte energisch den zweiten und dritten Satz der bekannten Mondscheinsonate von Ludwig van Beethoven. Emil Mlynarski, ein Komponist der SpƤtromantik, lƤsst so manchen Geiger oder manche Geigerin in seiner ā€žPolonaise D-Durā€œ bei den zahlreichen Doppelgriffen schwitzen, doch Hannah konnte diesen rhythmischen Tanz gekonnt und virtuos auf der Violine dem Publikum prƤsentieren.

Den Song ā€žAnyoneā€œ von Demi Lovato interpretierten Alisa (Gesang) und Sophie (Klavier) gefühlvoll und einfühlsam, was die Zuhƶrenden mit anhaltendem Applaus honorierten. Isabella interpretierte als Klaviersolistin eindrucksvoll ein sehr energisches Fantasiestück aus dem Zyklus von Robert Schumann. Der Komponist Kenshi Yonezu ist mit seinem Stück ā€žKick Backā€œ dem Genre der Computerspiel-Musiken zuzuordnen und Leon wusste gekonnt das stimmgewaltige Werk für Klavier solo zu interpretieren.

Zum Abschluss des abwechslungsreichen Kammermusikabends zeigte Julius am Flügel neben ā€žDarn that dreamā€œ (Jimmy von Heusen) in einem weiteren Jazz-Standard ā€žAll the things you areā€œ (Jerome Kern) mit eigenem Improvisationsteil einmal mehr, wie vielfƤltig, musikalisch und mitunter herausragend die Schülerinnen und Schüler diesen Abend gestaltet haben.

Imme Henrike Wolters

für die Fachgruppe Musik

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