Am 17. Juni sind wir mit unserer Klasse, der 7e, im Rahmen der MINT-Tage zur Landesgartenschau nach Bad Nenndorf gefahren. Das Ziel des Ausflugs war es, die Landesgartenschau zu besichtigen, die Natur zu genießen und im Stop-Motion-Workshop eigene Videos auszuprobieren und kreativ zu arbeiten.
Als wir angekommen sind, ist uns direkt aufgefallen, wie groß die Landesgartenschau ist. Überall war alles grün und voller Blumen und es gab eine schöne Aussicht, bei der man sogar ein paar Gebirge in der Ferne sehen konnte. Viele Leute liefen über das Gelände und haben Fotos gemacht oder sich die verschiedenen Bereiche angesehen. Im Laufe des Tages haben wir viele Gärten besucht. Es gab große Blumenflächen, hohe Gräser und lange Alleen mit Bäumen. Obwohl überall viel zu sehen war, haben wir auch kleine Dinge bemerkt. An manchen Stellen haben wir sogar kleine Walderdbeeren entdeckt, die zwischen den Pflanzen versteckt gewachsen sind. Das fanden wir sehr besonders, weil man nicht oft so kleine Erdbeeren entdecken kann. Uns ist außerdem aufgefallen, dass man die Landesgartenschau nicht nur anschauen, sondern auch richtig erleben konnte. Man hat manchmal z.B. den Wind gehört oder das Zwitschern der Vögel. Gleichzeitig hat es durch die Blumen und Bäume sehr intensiv nach Natur gerochen. Durch das sonnige Wetter waren viele Insekten und Bienen unterwegs, die zwischen den Pflanzen herumgeflogen sind und alles noch lebendiger wirken ließen. Zwischendurch gab es auch kleine Stände, an denen man sich etwas anschauen oder kaufen konnte.
Später waren wir noch auf einem großen Spielplatz auf einem Hügel und haben dort etwas Zeit verbracht. Was uns besonders gefallen hat, war, dass wir später in kleinere Gruppen eingeteilt wurden. Dadurch konnten wir vieles selbst entdecken und hatten gleichzeitig schon Ideen für unsere Stop-Motion-Filme.
Dann haben wir an einem Stop-Motion Workshop teilgenommen. Das heißt, dass man Dinge, die sich eigentlich nicht bewegen können, so aussehen lässt, als würden sie sich bewegen. Diese Wahrnehmung entsteht dadurch, dass man viele Fotos macht, in denen der Gegenstand sich immer nur ein bisschen bewegt. Man kann das auch mit Menschen machen, mit Aktivitäten wie Fliegen oder Ähnliches, die ein Mensch normalerweise nicht einfach kann.
Meine Gruppe und ich haben unseren Film über das Leben einer Pflanze gemacht. Also, wie der Samen eingepflanzt wird, der Setzling wächst und letztendlich zu einem kleinem Baum wird. Man konnte aber auch ganz andere Ideen umsetzen, wie zum Beispiel, mit den Pflanzen, Geschichten zu erzählen, also die Pflanzen als Charaktere zu nutzen.
Als zweites haben wir den Stop Motion Film gemacht, mit Menschen. Ich fand, dass das sehr viel Spaß gemacht hatte. Manche Gruppen haben ganze Geschichten durch diese Videos erzählt. In meiner Gruppe, haben wir uns vor allem an den vielen Möglichkeiten ausprobiert. Am besten fand ich, wie wir uns um die Bäume haben fliegen lassen. Es sah aus, als würden wir in der Luft gleiten und einfach umherschweben. Das war aber gar nicht so leicht zu machen, weil man immer im perfekten Moment das Foto machen muss, um die Illusion aufrecht zu erhalten. Häufig hat das einige Versuche gedauert, aber das war es für das Ergebnis auf jeden Fall wert!
Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, zu sehen was die anderen Gruppen gemacht haben! Es gab viele schöne Ergebnisse und es war interessant Videos zu machen, die nur aus Fotos bestehen. Einen Eindruck unserer Ergebnisse kannst du hier bekommen: https://youtu.be/D1uCvtHBIbM (Vorsicht: externe Seite).
Wir waren beeindruckt von der großen Fläche der Landesgartenschau und was es dort alles so zu sehen gab! Durch die Stop Motion Filme, die wir gemacht haben, konnte man sich selbstständig einen Überblick über die LaGa verschaffen und die verschieden Facetten ganz anders kennenlernen, als wenn man nur rumgeführt werden würde. Den Ausflug würden wir weiterempfehlen, weil es sehr schön war und es viel Spaß gemacht hat. Wir fanden den Workshop auch sehr toll, weil uns kreativ keine Grenzen gesetzt wurden und man seine Ideen gut einbringen konnte.
Für uns war es schön, nicht nur herumgeführt zu werden, sondern selbst etwas auszuprobieren und uns frei umzusehen. Insgesamt fanden wir den Besuch sehr interessant und abwechslungsreich. Die Landesgartenschau wirkte auf uns informativ, lebendig und größer, als wir erwartet hatten. Besonders gut gefallen hat uns, dass wir Natur erleben konnten und gleichzeitig etwas Eigenes mit unserer Gruppe gestalten durften.
Maila und Lili, 7e