3D-Druck in der MINT-Woche

Für unser Projekt während der MINT-Tage haben sich der Kunst- und Informatik-Leistungskurs mit einigen Schülerinnen und Schülern aus den Grundkursen zusammengeschlossen, da unser Projekt sowohl künstlerische als auch informatische Aspekte hatte. Unsere Aufgabe war es, ein Stillleben mit mindestens drei selbst entworfenen Objekten zu gestalten. Nachdem wir eine Einführung in die Arbeit mit dem 3D-Drucker bekommen hatten, haben wir unsere Ideen zuerst mit dem Programm Tinkercad modelliert und anschließend drucken lassen. Das war einerseits sehr spannend, aber wie sich herausgestellt hat, teilweise auch sehr anstrengend, vor allem, wenn die Objekte nicht nur aus einer simplen Form bestanden. Nachdem die Objekte gedruckt waren, konnten wir sie weiterverarbeiten, zum Beispiel durch Bemalen, Zusammenkleben oder Verzieren. Außerdem musste man sich im Voraus überlegen, wie man die einzelnen Teile zusammenhält, welche Farben die Objekte bekommen und wie man das gewünschte Endprodukt sowie dessen Wirkung erreicht. Es war ganz lustig mit Tinkercard zu arbeiten, selbst wenn nicht immer alles komplett glatt lief. Das gesamte Projekt wurde erst durch die Unterstützung der Veenker Stiftung möglich, durch die wir einen wirklich guten 3D-Drucker bekommen haben. (Dafür sind wir sehr dankbar.). Nachdem alle Objekte fertig waren, machten wir uns an die Komposition. Wir suchten gezielt passende Hintergründe und Perspektiven aus, zum Beispiel, um Größenunterschiede auszugleichen, Klebespuren zu verstecken oder bestimmte Elemente besonders hervorzuheben. Am Ende haben wir unsere fertigen Objekte fotografisch in Szene gesetzt. Das Projekt hat wirklich Spaß gemacht, wir konnten Neues lernen und neue Erfahrungen sammeln. Besonders die Zusammenarbeit in der Gruppe war eine tolle Erfahrung. Insgesamt war es ein gelungenes MINT-Projekt, dass, wenn die MINT-Tage wieder stattfinden werden, sich lohnt zu wählen.

Elisha, Julia und Marieke, Jg. 12

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