Am 2. April 2025 erhielt die Schillerschule einen Kurzbesuch von Banting Robotics, dem Robotik-Team der Banting Memorial High School aus Alliston, Kanada. Die kleine Schülergruppe war im Rahmen des Gastlandprogramms der Hannover Messe – Kanada war in diesem Jahr das Partnerland – nach Hannover gekommen um auf der Messe ihren Eishockey-Torwart Goalie zu präsentieren. Der von Frau Bücker gemeinsam mit dem kanadischen Betreuer des Robotik-Teams geplante Vormittag verging wie im Fluge – und war ein voller Erfolg!
It was an incredibly inspiring event, seeing students not much older than me from Banting Robotics explaining their ice hockey goalkeeper robot, built from the remains of hockey sticks. After welcoming the Canadian students, we got to know each other a little, after which we explored our school campus in groups of three. After that, the foreign students participated in a tenth-grade history lesson. As the day was slowly coming to an end, we all held small presentations about our respective projects and the competitions we were or are going to take part in: the FLL (First Lego League) for our school’s 8th-grade robotics team, a physiotherapy project for Jugend Forscht from Leander and Peter, and last but certainly not least, the FIRST Robotics Canada competition and a self-built, programmed ice hockey goalkeeper for our Canadian students. To sum it all up, the day was an absolute blast, and I can only advise others to participate in these activities too! Simon, year 8
In diesem Jahr ging es für zwei Projektgruppen zum niedersächsischen Landeswettbewerb von Jugend forscht junior nach Einbeck, wo sie Ende April eingeladen waren ihre Arbeiten erneut zu präsentieren:
Anneke und Johanna stellten ihre Untersuchung „Wohngebiet und See: Ein Klimavergleich“ im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften vor.
Bau und Programmierung eines „Raumvermessungsroboter“ war das Thema des Projektes von Alex, Johann und Leo im Fachgebiet Technik.
Beide Projekte waren im Profilunterricht „Forschen und Präsentieren“ (Jg. 9) aus der Arbeit mit einer Sensebox (einem recht einfach zu programmierenden Mikrocontroller, der mit verschiedenen Sensoren zu einer individuellen Umweltmessstation erweitert werden kann) entstanden.
Hier ein kleiner Einblick in die Wettbewerbstage von Anneke und Alex:
Am Donnerstag, 24. April, 2025, haben Johanna und ich uns mit unseren Mitschülern und Frau Ziegenmeyer am Bahnhof getroffen und sind nach einiger Verzögerung nach Einbeck gefahren. Die Zugfahrt wurde durch den Shuttlebus, einen Oldtimer, vervollständigt. Nach dem Eintreffen im PS.Speicher haben wir unseren Stand aufgebaut und unser Projekt ein erstes Mal der Jury vorgestellt. Nach einem Kennenlernen der KWS haben wir unsere (sehr netten) Zimmernachbarn kennengelernt. Am Freitag haben wir unser Projekt ein weiteres Mal vorgestellt und abends in der Multifunktionshalle einen Flashmob gelernt. Dieser wurde dann am Samstag bei der Feierstunde vorgeführt, nachdem die Öffentlichkeit vorher noch die Projekte anschauen konnte. Für uns ist der Wettbewerb gut verlaufen, da wir beide viel Spaß hatten, neue Freunde gefunden haben und mit einem Sonderpreis nach Hause fahren durften. Anneke, Klasse 9b, für das Team „Klimavergleich“
Wir, Alex, Johann und Leo aus der Klasse 9d, hatten die Gelegenheit, am Jugend forscht junior Landeswettbewerb teilzunehmen. Während dieser drei Tage in Einbeck nahmen wir an verschiedenen Aktivitäten teil. Besonders interessant war unser Besuch bei KWS, einer Pflanzenzüchtungsfirma, sowie die Ausstellungen des PS.Speicher, die eine Vielzahl historischer Fahrzeuge präsentierten. Unser Projekt war ein Raumvermessungs-Roboter, den wir gemeinsam entwickelt haben. Das Ziel war es, eine präzise und effiziente Lösung zur Raumvermessung zu schaffen. Von der Planung bis zur Umsetzung haben wir viel gelernt und wichtige Erfahrungen gesammelt. Die Präsentation unserer Idee vor der Jury war ein entscheidender Moment für uns. Auch der Austausch mit anderen Teams war bereichernd. Wir haben viel über die Projekte der anderen Teilnehmer erfahren und neue Kontakte geknüpft. Die Teilnahme hat uns gezeigt, wie wichtig Teamarbeit und kreative Lösungen sind. Wir blicken stolz auf unsere Erfahrungen zurück und freuen uns auf kommende Herausforderungen. Alex, Klasse 9d, für das Team „Raumvermessungsroboter“
Wir gratulieren beiden Teams zur erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb, Anneke & Johanna zum Gewinn eines Sonderpreises und Alex, Leo & Johann zum 3. Preis im Fachgebiet Technik!
L. Bergmann & B. Ziegenmeyer für den PU-Baustein „Informatik und Technik – Vertiefung“
Hier sind Titus und Erich aus der 9c. Wir sind 14 Jahre alt und haben bei dem Autausch in Antony teilgenommen. Nachdem wir im Herbst 2024 zu unseren Austauschpartnern gefahren sind, haben im Februar bis März unsere Austauschpartner uns ebenfalls für 3 Wochen in Hannover besucht. Sie fanden es sehr spannend, da es für sie außerdem das erste Mal war, dass sie nach Deutschland gereist sind. Wir haben viele Aktivitäten mit ihnen unternommen, welche uns allen sehr viel Spaß gemacht haben und den Franzosen schöne Einblicke in die deutsche Kultur verschafft haben. Wir haben z.B. mit ihnen die Autostadt besucht, was sie sehr interressant fanden, da es so etwas in Frankreich nicht gibt. Die typisch deutsche Currywurst durfte als Mittagessen natürlich nicht fehlen, und alle fanden sie sehr lecker. Eine andere Aktivität, welche bei den Austauschschülern sehr gut ankam, war ein gemeinsames Treffen an einem Freitagabend. Wir haben deutsche Spezialitäten wie Leberkäse oder Brezel gegessen, aber auch viele Französische, wie verschiedene Quiches oder Macarons. Wir haben unsere Austauschschüler auch an Wochenenden in andere Städte mitgenommen. Erich hat seinen mit nach Berlin genommen, wo sie zusammen die Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor besichtigt haben, und Titus hat seinen Austauschschüler nach Willingen zum Skifahren mitgenommen. Alle Aktivitäten haben den Austauschschülern sehr viel Spaß gemacht. Insgesamt würden wir den Austausch weiterempfehlen, da er unser Französisch stark verbessert hat und man viele neue Leute kennengelernt hat.
Am 25.02.2025 verwandelte sich unsere Aula in ein kleines Stück Frankreich: Der alljährliche französische Abend lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Aula, um einen besonderen Einblick in die französische Sprache und Kultur zu erhalten. Organisiert wurde das bunte Programm von den Französischkursen der 6. und 8. Klassen. Unterstützt vom den Oberstufenkursen, die mit musikalischen Beiträgen das Programm berreicherten und für das leibliche Wohl sorgten.
Die Veranstaltung begann mit der gemeinsamen Chanson „Vois sur ton chemin“, bekannt aus dem Film Die Kinder des Monsieur Mathieu aller Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen. Mit viel Freude und großem Einsatz zeigten die jüngsten Französischlerner, was sie schon alles gelernt haben und begeisterten mit kleinen Sketchen und Dialogen auf Französisch wie L’anniversaire de Lola oder Les fêtes en France. Das Publikum war beeindruckt!
Auch die 8. Klassen trugen mit eigenen Beiträgen zur gelungenen Stimmung bei. Ob kurze Theaterstücke und selbstverfasste Szenen wie Au voleur, au voleur oder À la gare de Paris – die Vielfalt der Darbietungen zeigte, wie lebendig und motivierend der Französischunterricht an unserer Schule ist.
Während des gesamten Abends sorgte der Abiturjahrgang 2025 für kulinarische Genüsse: Crêpes, Quiches, Madeleines und weitere französische Spezialitäten wurden liebevoll zubereitet und verkauft. Der Duft frisch gebackener Leckereien lag in der Luft und trug zusammen mit französischer Musik im Hintergrund maßgeblich zur authentisch französischen Atmosphäre bei.
Der Französische Abend war ein voller Erfolg – ein schönes Beispiel dafür, wie Schule nicht nur Lernort, sondern auch ein Ort gelebter Gemeinschaft und kulturellen Austauschs sein kann. Merci à tous et à la prochaine!
Im Rahmen des Wettbewerbs für politische Bildung der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat unser Leistungskurs Politik-Wirtschaft (Jg. 12), unterrichtet von Frau Meinhardt, einen eigenen Podcast zum Thema „Rechtsextremismus im Netz: Wer macht was? Und reicht das?“ produziert. Dafür haben wir intensiv recherchiert, diskutiert und verschiedene Perspektiven beleuchtet. Besonders spannend war es, zwei Interviews mit Personen – einem Politiker und einem Vertreter der Amadeu Antonio Stiftung – zu führen, die uns Einblicke in aktuelle Herausforderungen und politische Lösungsansätze gegeben haben. Der Podcast ist ein gemeinsames Ergebnis vieler Stunden Arbeit und ein Beitrag für mehr Aufklärung über eines der wohl wichtigem gesellschaftliches Themen unsere Zeit. Dies hat auch die Jury honoriert, die unseren Beitrag aus über 1200 Einsendungen mit einer Geldprämie ausgezeichnet hat!
Toller Erfolg für Teilnehmende der Jugend forscht-AG
Gleich zwei Teams der Schillerschule konnten ihre Antworten zum diesjährigen Wettbewerbsmotto „Macht aus Fragen Antworten“ vom 17. – 19. März 2025 auf dem Landeswettbewerb Niedersachsen an der TU Clausthal präsentierten.
Im Fachgebiet Arbeitswelt präsentierten Peter Fuchs und Leander Richter (beide Klasse 11c) ihre Projektarbeit „MotionCompanion – Gesund im Handumdrehen“. In ihrem Projekt haben sie über mehrere Monate, auch basierend auf einer Bedarfsanalyse in Form einer Umfrage, einen Prototyp für eine individuelle Feedback-Lösung entwickelt, mit der sie Physiotherapie-Patienten durch freundliches Feedback motivieren wollen, ihre Übungen auch „ohne Aufsicht“ korrekt durchzuführen. Dazu erfassen sie mithilfe einer 3D-Kamera eine reale Bewegung, wie z.B. eine physiotherapeutische Übung, und vergleichen diese direkt und präzise mit einer zuvor aufgezeichneten optimalen Bewegung der gleichen Person. Eine KI generiert aus dem Vergleich eine freundliche und motivierende Textbotschaft mit Verbesserungsvorschlägen. Vor Ort konnten Besucher und Jury MotionCompanion selbst testen.
Simon Ma (Jg. 12) thematisiert in seiner Arbeit im Bereich Mathematik/Informatik zur schnellen und sicheren Schlaganfalldiagnostik die Reduktion der Strahlenbelastung bei der CT-basierten Schlaganfalldiagnostik mit räumlich-zeitlichen Encoder-Decoder-Netzwerken. Er untersucht dabei verschiedene Verfahren zur Videovorhersage des Blutflusses im Gehirn anhand einer Sequenz von CT-Scans. Simons Ziel ist es durch eine Verringerung der dafür erforderlichen Aufnahmen eine Reduktion der Strahlenbelastung für die Patientin oder den Patienten zu erreichen. In ihrer Laudatio zeigte sich die Jury besonders von Simons wissenschaftlicher Herangehensweise und der hervorragenden Präsentation beeindruckt.
Neben zwei Gesprächen mit den Jurys sowie Besucherinnen und Besuchern gehörten für Peter, Leander und Simon auch gemeinsame Aktivitäten und viel Zeit für den Austausch unter den Jungforschenden zum dreitägigen Programm, das mit einer feierlichen Preisverleihung endete.
Zur Eröffnung der Feierstunde appellierte Prof. Dr. Hartmann, Vizepräsident der TU Clausthal, im voll besetzten Kuppelsaal der Aula Academica an die Neugier, Kreativität und den Entdeckergeist der Jungforschenden und ermunterte sie auch weiterhin nicht nur geradlinig nach vorne zu schauen. Im Festvortrag zu „Er(d)forschung: Wenn die Erde das Labor ist“ erinnerte Prof. Dr. Ulrich vom Department for Geosciences auch daran „Acht und Sorge zu geben auf diese Erde“, damit sie uns nicht auf die Füße fällt.
Die Preisverleihung wurde vom Landeswettbewerbsleiter Dr. Osewold durchgeführt, wobei die Jurys der sieben Fachgebiete die einzelnen Wettbewerbsbeiträge würdigten und die Siegerprojekte auszeichneten. Die Freude war riesig als sogar beide Projekte der Schillerschule in ihren Fachgebieten als Landessieger mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurden und sich damit für das 60. Bundesfinale von Jugend forscht qualifizierten. Welch toller Erfolg! Frau Ziegenmeyer wurde als Projektbetreuende ebenfalls zum Bundeswettbewerb eingeladen.
Wir gratulieren Peter, Leander und Simon herzlich und drücken ihnen die Daumen für spannende Wettbewerbstage im Kreis von über 150 Jungforschenden aus ganz Deutschland, wenn sie ihre Projekte beim diesjährigen Bundeswettbewerb vom 29. Mai bis 01. Juni 2025 in Hamburg erneut präsentieren dürfen.
A. Schnecke & B. Ziegenmeyer für die Jugend forscht-AG
Schillerschule beim Landesfinale im Pech – aber trotzdem weiter
Am Mittwoch, den 19.03.25 fand im Krokus das Schulschach-Landesfinale statt. Unsere Schule war mit Teams in den Wettkampfklassen 1, 2 und 4 dabei.
In der WK 4 gab es ein Fotofinish, Simon Baumann verlor im letzten Spiel sehr unglücklich auf Zeit. Dadurch gab es im letzten Spiel ein 2-2. Letztlich gab es mit dem Wilhelm-Gymnasium Braunschweig einen Gleichstand nach Mannschafts- und Brettpunkten. Letztlich wurden wir nach Feinwertung Zweiter. Glück im Unglück ist, dass in dieser WK zwei Mannschaften weiterkommen. Wie im letzten Jahr heißt es also wieder, Bad Homburg – wir kommen!
Unsere favorisierte WK2-Mannschaft mußte leider im entscheidenden Spiel gegen Göttingen eine knappe 2,5:3,5 Niederlage hinnehmen. Da war auch das 6-0 Sieg im anderen Spiel nicht mehr ausreichend, um sich an Göttingen vorbeizuschieben. Es blieb der zweite Platz.
In der WK1 war schon das erreichen des Landesfinales ein Riesenerfolg. Am Ende wurde es der vierte Platz.
Fat Apple Big Band beim Internationalen Jugendbigband-Workshop in Neubrandenburg
Vom 28. Februar bis zum 2. März 2025 durften wir als Band beim XXVIII. Internationalen Workshop für Jugend-Bigbands in Neubrandenburg teilnehmen.
Gemeinsam mit der KKS-Bigband machten wir uns auf den Weg und trafen dort auf Bands aus Polen, Dänemark, den Niederlanden und Deutschland. Drei Tage voller Musik, neuer Freundschaften und toller Erlebnisse.
Direkt nach der Ankunft, ging es mit dem ersten Workshop los. Jeder einzelne Dozent hat uns motiviert als Band Fortschritte zu machen. Sie forderten uns heraus, gaben wertvolle Tipps zur Improvisation und halfen uns, unser Zusammenspiel zu verbessern.
Egal ob bei den Proben, spontanen Jamsessions oder in der Freizeit, überall wurde Musik gemacht.
Besonders spannend war es, mit anderen Bands in Austausch zu kommen und zu sehen, wie unterschiedlich jede Bigband klingt. Vorallem mit der KKS-BigBand und der Bags aus Schwerin, herrschte eine großartige Stimmung und wir halfen uns gegenseitig aus.
Der Höhepunkt war das große Abschlusskonzert in der Mensa der Hochschule. Nach intensiven Proben durften wir endlich zeigen, was wir gelernt hatten.
Auf unserer Rückfahrt hatten wir mit unserem Bandleiter, Herr Lenhard, eine persönliche Nachbesprechung, bei der wir unsere Fortschritte reflektierten und überlegt haben, wie wir als Band noch besser werden können.
Dieser Workshop hat uns als Band nicht nur musikalisch weitergebracht, sondern auch unseren Teamgeist gestärkt. Wir nehmen viele neue Ideen mit und freuen uns schon auf das nächste Jahr!
Am 3. März, Rosenmontag, feierte die Schülervertretung mit der ganzen Schule einen fröhlichen Karneval in der Pausenhalle. Mit vielen Süßigkeiten, lauter Musik, ganz viel guter Laune und tollen Kostümen hatten alle großen Spaß. Ein besonderes Highlight war der Kostümwettbewerb, bei dem die beste Verkleidung mit einem tollen Preis ausgezeichnet wurde.
Wohnungsmarkt und Klimaschutz - zwei der diskutierten Themen
5 Vertreter:innen der Partei-Jugendorganisationen + 2 zuhörende Jahrgänge + 24 helfende Hände der Schülervertretung (SV) = eine gelungene Podiumsdiskussion! Denn: Im Nachgang zur Bundestags- und Juniorwahl an unserer Schule gab es viel zu diskutieren.
Den Vertreter:innen der Parteien Die Linke, SPD, Grüne, FDP und CDU wurden zunächst Fragen zu Themen wie Wohnungsmarkt, Klimaschutz, aber auch Wehrpflicht und die zunehmende Polarisierung gestellt, die aus Sicht der SV von Interesse für den Großteil der Schüler:innen sind. Leandra und Oscar aus der SV übernahmen die Moderation und stellten Nachfragen bei Unklarheiten. Dabei wurde die Auseinandersetzung zwischen den Partei-Vertreter:innen stellenweise intensiv. Das Publikum, das der Veranstaltung aufmerksam und interessiert zuhörte sowie teilweise mit Applaus kommentierte, konnte im Anschluss eigene Fragen stellen.
Es war eine lebendige Veranstaltung, die nur Dank des Einsatzes der SV-Mitglieder möglich gemacht wurde, und die zeigt, welches Interesse an politischen Debatten besteht.