PU-Profil „Akademie der Künste“ ausgezeichnet

PU-Profil „Akademie der Künste“ ausgezeichnet

Im Rahmen einer Preisverleihung am 05.06.2026 im Pavillon am Raschplatz wurde erst am Abend selbst bekannt gegeben, welchen Preis die Schillerschule erhalten sollte.

In der Laudatio von Sabine Busmann, Geschäftsführerin des Musikzentrums Hannover, heißt es: „Wir ehren ein Bildungsformat, das jungen Menschen eine Stimme gibt, Kreativität entfaltet und kulturelle Bildung lebendig macht: Das Profil „Klappe die Erste – Akademie der Künste“ der Schillerschule. […] Während viele Bildungsangebote in Schulen noch zwischen Theorie und Praxis trennen, verbindet „Klappe die Erste – Akademie der Künste“ beides zu einem ganzheitlichen Lern- und Erfahrungsraum. Hier wird Kultur nicht konsumiert – hier wird Kultur geschaffen.“

Das Profil wurde mit einem Preisgeld von 2.000 Euro ausgezeichnet.

Der Wettbewerb „KulturKometen“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Kulturregion Hannover und der TUI Stiftung, wird alle zwei Jahre verliehen und zeichnet besonderes Engagement von Schulen der Region Hannover im Kulturbereich aus.

Fotos: China Hopson

Junior Science Café KI an der Schillerschule: „KI in Kunst und Entertainment – Pinsel versus Prompt“

Junior Science Café KI an der Schillerschule Hannover: „KI in Kunst und Entertainment – Pinsel versus Prompt“

Nach zwei Jahren Pause fand in diesem Jahr endlich wieder ein vom Profilunterricht des 10. Jahrgangs organisiertes Junior Science Café an der Schillerschule Hannover statt. Das diesjährige Thema lautete „Künstliche Intelligenz in Kunst und Entertainment – Pinsel versus Prompt“. Wie der Titel bereits andeutet, ging es um die Frage, welchen Einfluss KI auf Kunst und kreative Berufe hat und ob sie eher Unterstützung oder Konkurrenz für Kunstschaffende darstellt.

Für das Café wurden im Vorfeld mehrere Expertinnen und Experten eingeladen: die Synchronsprecher Benjamin Stolz und Arndt Schmöle, der KI-Künstler Fritjof Vogt sowie unser Schüler-Experte Felix. Die Moderation der Veranstaltung übernahmen Hannah und Leo aus der Klasse 10d.

Kurz vor Beginn waren alle Vorbereitungen im Multispace abgeschlossen: Stühle waren gestellt, Technik aufgebaut, das Buffet gedeckt und der Raum für die Gäste vorbereitet. Pünktlich um 17:00 Uhr eröffneten die Moderatoren das Junior Science Café vor einem rund 50 Zuschauer großen Publikum.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begann die Diskussion über die Rolle von KI in der Kunst. Dabei wurde deutlich, dass KI bereits heute in vielen kreativen Bereichen eingesetzt wird, etwa beim Erstellen von Bildern, Synchronisationen oder Musik. Gleichzeitig wurde kritisch diskutiert, wie sich diese Entwicklungen auf kreative Berufe auswirken.

Die Gäste brachten unterschiedliche Perspektiven ein: Während betont wurde, dass KI ein hilfreiches Werkzeug sein kann, um kreative Prozesse zu unterstützen und technische Hürden zu senken, wurde ebenso hervorgehoben, dass die künstlerische Einzigartigkeit weiterhin vom Menschen ausgeht. Außerdem wurde diskutiert, dass die Rechte von Künstlerinnen und Künstlern im Umgang mit KI besonders geschützt werden müssen.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Frage, wie KI die Erwartungen an Kunst und Medien verändern könnte. Es wurde darüber gesprochen, dass sich sowohl Kunstschaffende als auch Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend an KI-generierte Inhalte gewöhnen könnten. Dadurch könnten sich bestehende Qualitätsmaßstäbe und kreative Standards verändern, da Inhalte schneller und einfacher produziert werden können. Gleichzeitig wurde diskutiert, welche Auswirkungen dies auf die Wahrnehmung und Wertschätzung menschlicher Kreativität haben könnte.

Auch das Publikum beteiligte sich an der Diskussion und stellte zahlreiche Fragen, wodurch ein lebendiger Austausch entstand. Insgesamt zeigte das Junior Science Café, wie aktuell und kontrovers das Thema Künstliche Intelligenz im Bereich Kunst und Entertainment ist.

Krimi in der Schillerschule

Krimi in der Schillerschule

Die dunkle Nacht in Finsterbach“, so hieß das große Projekt unseres PU-Kurses „Klappe die Erste – Akademie der Künste“ in diesem Schuljahr. 

Gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Wolters haben wir unser eigenes Theater geschrieben und vorgeführt. 

Aus einer ersten Idee wurde Schritt für Schritt ein ganzes Theaterstück mit eigenem Drehbuch, das wir am 19. Mai 2026 erfolgreich aufgeführt haben.

Das Stück spielte in einem kleinen eingeschneiten Dorf in der Nachkriegszeit, in dem ein Mord geschieht und die Bewohnerinnen und Bewohner versuchen, den Täter aufzudecken.

Wir präsentierten einen circa 40-minütigen, selbstgeschriebenen Krimi mit verschiedensten Charakteren, die von den Schülerinnen und Schüler On Stage gekonnt bei der Aufführung in der Aula dargestellt wurden. Ebenso wichtig waren die Aktiven Off Stage, denn schon im Vorfeld mussten die Kostüme und das Marketing geplant und umgesetzt werden. Und natürlich wurde auch Backstage intensiv die Aufführung unterstützt, so dass die vielen Umbauten lautlos und in Windeseilen gelangen. Sogar die Regie lag in diesem Jahr in der Hand des Kurses, so dass wir mit Stolz am Ende feststellen konnten, dass wir von der Entwicklung der Handlung über das Schreiben der Szenen bis hin zur fertigen Aufführung alles selbst umgesetzt haben.

Wir konnten nach acht Monaten Entwicklung und Proben mit einer sehr gelungenen Aufführung einen unvergesslichen Abschluss eines kreativen und spannenden Schuljahres erleben.

Leah S., Jg. 10

Jugend forscht 2026

Regionalwettbewerb Hannover Jugend forscht 2026

Am Mittwoch, dem 18.02.2026, hat der „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb stattgefunden, erstmals an der Hochschule Hannover als neuem Standort. Und mit „Maximaler Perspektive“, dem diesjährigen Motto, präsentierten Jungforschende ihre aktuellen Projekte . Neben Gesprächen mit Jurys, Schülergruppen und weiteren Besucherinnen und Besuchern in der gut gefüllten Aula der Hochschule, dem Austausch mit anderen Teilnehmenden und einem Besuch in der Mensa erwartete die Schülerinnen und Schüler am Freitag eine gelungene Abschlussveranstaltung, bei der gleich mehrere Schülerprojekte ausgezeichnet wurden. Von der Schillerschule haben Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 13 mit insgesamt 9 Projekten an dem Wettbewerb teilgenommen und mit großem Engagement ihre Forschungsarbeiten präsentiert.

Projekte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Jugend forscht-AG der Schillerschule, der Coding & Making-AG und und dem Profilunterricht „Forschen & Präsentieren“:

Jugend forscht junior (bis 14 Jahre):
    • Filippo und Philipp (Klasse 5d): Windrad mit Solarmodulen
    • Christina und Mia (Klasse 6d): Nachhaltiger Kleber
    • Egemen (Klasse 7d): Kann ein Computer ein guter Tic-Tac-Toe-Spieler sein?
    • Simon (Klasse 9c): Auswirkung von Störungen auf stabile Objekte i Game of Life
Jugend forscht:

    • Julia (Klasse 10c): Wie sich die Haarstruktur der verschiedenen Haartypen durch Hitzeeinwirkung?
    • Claudia (Jg. 12): Entwicklung eines Modells eines morphenden Winglets für den Airbus A320neo
    • Leander und Tobias (Jg. 12): AlpineVision – Bergrettung effizienter machen
    • Erasmus (Jg. 12): Scripted: Entwicklung einer Programmiersprache als Werkzeug für Minecraft
    • Kseniia (Jg. 13) und Anna (Jg. 12): LiClair: Ausfällung von reinem Lithiumcarbonat im Recycling von Lithium-Ionen-Batterien

Bei der Feierstunde am Freitag, 20.02. wurden die einzelnen Projekte gewürdigt, die Urkunden verliehen und die Preise vergeben.

Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihren tollen Projektergebnissen in teils wieder stark vertretenen Fachgebieten. Eine tolle Leistung! 

Wir gratulieren außerdem:
    • Filippo & Philipp zum 2. Preis im Fachgebiet Physik (Jugend forscht junior) sowie zum Sonderpreis „Energie“
    • Egemen zum 3. Preis und Simon zum 2. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik (Jugend forscht junior)
    • Leander & Tobias zum 2. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt (Jugend forscht) sowie zum Sonderpreis „Mit Sicherheit die Zukunft gestalten“

sowie

    • Claudia zum 1. Preis im Fachgebiet Technik (Jugend forscht) sowie zum Sonderpreis „Sonderpreis Elektronik, Energie- oder Informationstechnik“
    • Erasmus zum 1. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik (Jugend forscht)
    • Kseniia & Anna zum 1. Preis im Fachgebiet Chemie (Jugend forscht)

Zum Abschluss konnte sich noch die gesamte Jugend forscht Gruppe mit Kseniia & Anna über den Förderpreis des Freimaurerischen Kultur- und Sozialwerks „Friedrich zum weißen Pferde“ für ihr Projekt und die Schillerschule freuen.

Durch ihre sehr guten Platzierungen konnten sich Claudia, Erasmus, Kseniia & Anna über eine Einladung zum Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ an die TU Clausthal freuen, wo sie im März ihre Projekt erneut vorstellen können.  Wir wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!

Falls unsere diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Projekten und dieser Bericht deine Neugier geweckt haben, darfst du gerne jederzeit bei der Jugend-forscht-AG vorbeischauen (derzeit montags 7./8. Stunde im Bio-Trakt) oder uns anderweitig ansprechen!

Wir freuen uns auf viele interessante Ideen und Projekte!
Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb!

S. Gaertner, S. Hahn,
A. Schnecke und B. Ziegenmeyer

PU-Tag Baustein Forschen und Präsentiern Jg.10

PU-Tag Baustein Forschen und Präsentieren Jg.10

Am Freitag, dem 13. März, fand der PU-Tag des 10. Jahrgangs statt. Im Baustein „Forschen und Präsentieren“ arbeitet unser Kurs daran, ein Junior Science Café zum Thema Künstliche Intelligenz eigenständig zu planen und durchzuführen. Wir trafen uns um 8:00 Uhr in der Schule mit dem Ziel, in der Planung deutlich voranzukommen und ein präzises Thema festzulegen.

Zu Beginn stellte die Projektleitungsgruppe ihren zuvor erarbeiteten Ablaufplan vor. Anschließend präsentierten die einzelnen Teams kurz ihre jeweiligen Tagesziele, sodass ein klarer Überblick über die anstehenden Aufgaben entstand.

Die nächste Besprechung war ursprünglich für 10:00 Uhr angesetzt, verzögerte sich jedoch um etwa eine halbe Stunde. Die zusätzliche Zeit wurde produktiv genutzt: Eine Gruppe kontaktierte mehrere Experten, um mögliche Gesprächspartner für die Veranstaltung zu gewinnen. Eine andere Gruppe kümmerte sich um die Raumplanung und entwickelte erste Ideen für eine passende Gestaltung. Das Kommunikationsteam produzierte Inhalte für die Social-Media-Kanäle, teilweise unter Einsatz von KI-Tools, um die Reichweite zu erhöhen und das Projekt bekannter zu machen.

Nach der verspäteten Besprechung wurde die Arbeit mit hoher Motivation fortgesetzt. Die Moderationsgruppe bereitete sich intensiv auf ihre spätere Rolle vor und erarbeitete Strategien für eine strukturierte und interessante Gesprächsführung. Parallel dazu wurden Flyer mit allen wichtigen Informationen gestaltet, überarbeitet und anschließend gedruckt, um für die Veranstaltung zu werben.

Im weiteren Verlauf wurden die bisherigen Ergebnisse zusammengetragen und teilweise bereits aufeinander abgestimmt, sodass ein einheitliches Gesamtbild für das geplante Junior Science Café entstand. Besonders deutlich wurde, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gruppen ist, da viele Aufgaben ineinandergreifen.

Insgesamt wurde von 8:00 bis 13:00 Uhr sehr effektiv und konzentriert gearbeitet. Die Aufgabenverteilung funktionierte reibungslos, auch ohne starkes Eingreifen von Herrn Gärtner, der sich weitgehend aus dem Management zurückzog und den Gruppen eigenständiges Arbeiten ermöglichte. Der Umfang und die Struktur des Tages waren gut gewählt, was besonders der Projektleitung zuzuschreiben ist.

PU „Akademie der Künste: Backstage – Offstage – Onstage“ (2. Quartal)

PU „Akademie der Künste: Backstage – Offstage – Onstage“ (2. Quartal)

Im zweiten Quartal unseres PU-Kurses „Akademie der Künste“ (Jg . 10) stand die Weiterentwicklung unseres Theaterstückes im Mittelpunkt. Zu Beginn reflektierten wir den bisherigen Arbeitsprozess sowie den bisherigen Unterrichtsverlauf mithilfe einer Umfrage und planten den PU-Tag, um eine bessere Übersicht über die Aufgaben zu bekommen, die noch erledigt werden müssen. Vor allem wollten wir aber Kontrolle über eines unserer größten Probleme gewinnen: Die Zeit, die uns für den gesamten Prozess zur Verfügung steht. 

Zu Beginn des Quartals haben wir anhand von einer Art Checkliste „10 Schritte zum Krimi“ die Idee für unser eigenes Kriminalstück weiter ausgeschärft. Nachdem wir diese Schritte weitestgehend bearbeitet hatten, stand der für uns wichtigste Tag des Quartals an, der PU-Tag. Den PU-Tag starteten wir mit dem Schreiben unserer Rollenanalysen. Jeder konnte seinen eigenen Charakter weiter ausschärfen und diesem Tiefe verleihen. Ebenfalls konnten wir uns am PU-Tag um Bühnenbild und Kostüme kümmern. Bei diesen für den Prozess sehr wichtigen Schritten konnte man merken, wie unser Kurs immer weiter zusammenwuchs. Um uns als Kurs noch mehr zu vertrauen und sich einander zu öffnen, beendeten wir den für uns sehr produktiven Tag mit einer kleinen Improvisationsschauspiel-Übung. Nachdem wir am PU-Tag den Grundstein für unser Theaterstück legen konnten, konnten wir in den folgenden Wochen an unserem Textbuch arbeiten. Zunächst schrieben wir alle Informationen zu unserer Idee und den gewünschten Szenen auf, um dann einen möglichst guten Entwurf des Textbuches von der KI zu erhalten. Wir haben uns dafür entschieden, das Textbuch von der KI grob entwickeln zulassen, da die Zeit sonst leider nicht auf unserer Seite gewesen wäre. Durch die KI erhielten wir somit ein Textbuch, welches wir weiterentwickeln und verbessern konnten. So landen wir auch schon sehr schnell am Ende unseres Quartals, da nicht zu unterschätzen ist, wie lange es wohl dauern möge, ein Textbuch mit 17 Szenen zu verbessern und unseren Ideen entsprechend anzupassen. Durch den Prozess, das Textbuch immer weiter zu verbessern und unseren Vorstellungen anzupassen, konnte man deutlich wahrnehmen, wie gut unser Kurs inzwischen zusammenarbeitet. 

Insgesamt lässt sich zusammenfassen, dass wir in diesem Quartal sowohl wichtige inhaltliche als auch organisatorische Grundlagen für unser Theaterstück erarbeiten konnten. Besonders die Entwicklung unseres Textbuches und die Rollenarbeit haben große Fortschritte gezeigt. Auch wenn wir das Textbuch noch ein wenig verändern müssen, haben wir nun eine gute Basis, um an der praktischen Umsetzung aller Ideen im kommenden Quartal arbeiten zu können.

Für den PU-Kurs: Emma, Emuun, Mia, Mathilda

PU „Akademie der Künste: Backstage – Offstage – Onstage“ (1. Quartal)

PU „Akademie der Künste: Backstage – Offstage – Onstage“ (1. Quartal)

Im ersten Viertel unseres PU-Kurses „Akademie der Künste“ (Jg. 10) lag der Schwerpunkt zunächst darauf, uns als Gruppe besser kennenzulernen und eine gemeinsame Basis für die weitere Projektarbeit zu schaffen.

In den ersten Stunden tauschten wir uns über unsere bisherigen Erfahrungen im Unterricht aus und sammelten Ideen, wie wir den Kurs gestalten möchten. Dabei überlegten wir, welche Methoden uns bei der Organisation und Dokumentation unseres Projekts unterstützen könnten. Unter anderem beschäftigten wir uns mit der Erstellung einer Edumap, die uns helfen sollte, unsere Inhalte, Ergebnisse und Planungen übersichtlich festzuhalten. Gleichzeitig informierten wir uns allgemein über das Thema Theater, um ein grundlegendes Verständnis für typische Arbeitsweisen und Möglichkeiten zu bekommen.

In den nächsten Stunden folgten verschiedene schauspielerische Auflockerungsübungen, wir sollten z. B. eine Situation schauspielern und dabei besonders auf unsere Mimik und Haltung achten. Diese dienten dazu, Hemmungen abzubauen und das Verhältnis in der Gruppe zu stärken. Als Kurs wollten wir unbedingt ein eigenes Theaterstück auf die Beine stellen. Deshalb teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und recherchierten unterschiedliche Theatergenres. Dabei verglichen wir typische Merkmale und suchten ein Thema, das uns allen gefiel. Wir waren uns einig, dass wir ein Kriminalstück entwickeln und schließlich selbst aufführen wollten.

In den folgenden Unterrichtsstunden begann dann die konkretere Planung unseres Projekts. Zunächst sammelten wir in der Gesamtgruppe, was für ein Theaterprojekt grundsätzlich notwendig ist: Requisiten, Kostümen, Rollenverteilung, Bühnenbild, Ablaufplänen und Zeitmanagement. Anschließend widmeten wir uns erneut in Kleingruppen der Entwicklung möglicher Geschichten. Jede Gruppe entwarf eigene Ideen, die wir später gemeinsam vorstellten und diskutierten. Am Ende entschieden wir uns für die Story „Mord im Dorf“ – dies ist ein Kriminalfall, der in einem vom Schnee eingeschlossenen Dorf im Jahr 1946, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, spielt. Nachdem das Grundkonzept feststand, teilten wir uns erneut in thematische Gruppen auf, um das Stück mithilfe eines Krimiplaners weiter auszuarbeiten. Dabei beschäftigten wir uns mit Fragen wie: Wer ist das Opfer? Wer könnten die Verdächtigen sein? Welche Motive spielen eine Rolle? Wie läuft die Auflösung ab?

Neben der inhaltlichen Arbeit schauten wir uns erste Kostümideen an, besprachen mögliche Rollen und überlegten, welche Requisiten wir benötigen würden. So entstand Schritt für Schritt ein immer klareres Bild unseres zukünftigen Theaterstücks. Den Abschluss des ersten Viertels bildete unser PU-Tag, an dem wir einen kompletten Schultag lang ausschließlich an unserem Projekt arbeiten konnten. Zu Beginn des Tages besprachen wir ausführlich, welche Aspekte wir an diesem Tag vertiefen wollten und erstellten eine gemeinsame To-Do-Liste. Anschließend arbeiteten wir in verschiedenen Gruppen weiter: Einige entwickelten die Charaktere detaillierter, andere erarbeiteten einen genauen Handlungsplan oder beschäftigten sich mit dem Entwurf und der Gestaltung erster Kostüme. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, uns die Bühne genauer anzuschauen und erste Szenen probeweise zu spielen, um ein Gefühl für Raum, Bewegungen und Atmosphäre zu bekommen.

Insgesamt war das erste Viertel unseres Projekts sehr produktiv und aber auch anstrengend, da wir viel Zeit in die Planung und Ausarbeitung stecken mussten, jedoch konnten wir letztlich den Grundstein und die Basis für unser Theaterstück legen.

Für den PU-Kurs: Ole, Maximilian, Leah

Waldexkursion in den Misburger Wald​

Waldexkursion in den Misburger Wald

Zu Beginn der Exkursion trafen wir uns am Waldforum im Misburger Wald und teilten uns in mehrere Gruppen auf. Während wir auf der Suche nach der ersten Station waren, fiel uns auf, dass die Wege sehr schlammig waren. Daraufhin hat die Gruppe von Anneke, Johanna, Fiona und Martin erklärt, woher das kommt und welchen Bezug es zu Forstwirtschaft hat. Der Schlamm hängt mit Forstwirtschaft zusammen, da im Wald regelmäßig Fahrzeuge eingesetzt werden, um Holz abzutransportieren. Sie ermöglicht eine nachhaltige Nutzung des Waldes und liefert Holz als nachwachsenden Rohstoff, zum Beispiel für Möbel oder Kaminholz. Außerdem tragen Wälder zum Klimaschutz bei, da sie CO2 speichern und ein Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen sind. Auf unserer Exkursion sind uns außerdem viele Menschen entgegengekommen, die den Wald zum Spazieren oder zum Gassi gehen und Joggen nutzten. Die Eilenriede ist ein Mischwald mit verschiedenen Baumarten. Diese lassen sich anhand ihrer Rinde oder Früchte erkennen. Die Blätter, an denen man sonst auch gut ablesen kann, um welchen Baum es sich handelt, hingen jetzt im Spätherbst nicht mehr so zahlreich an den Bäumen. Trotzdem konnten wir Baumsorten wie Birke, Ahorn und Nadelbäume erkennen, was nicht untypisch für die Eilenriede ist, da sie ein Mischwald ist. Zusätzlich haben wir über die verschiedenen Ebenen im Wald, die vom Waldboden bis zu den höchsten Baumkronen reichen, geredet. Danach wurde erklärt, dass die Eilenriede der Stadt gehört und ein öffentlicher Wald ist und nicht etwa Privatbesitz. Die Stadt ist für Pflege, Bewirtschaftung und Naturschutz verantwortlich. Ein weiteres Thema waren die Tiere im Wald und die Jagd. In der Eilenriede leben viele unterschiedliche Tierarten, wie beispielsweise Vögel oder Amphibien. Die Jagd ist erlaubt, jedoch streng geregelt. Sie dient dazu, die Wildbestände zu kontrollieren und das ökologische Gleichgewicht zu erhalten. Die Jagd hat generell positive Auswirkungen, solange keine Überjagd zustande kommt. Zum Schluss beschäftigten wir uns mit dem Boden. In der Eilenriede gibt es je nach Lage sehr unterschiedliche Böden, die je nachdem, ob sie trocken oder feucht, nährstoffreich oder nährstoffarm sind, auch beeinflussen, welche Pflanzen wachsen.

Hannah & Leo, PU Nachhaltigkeit

PU-Tag: Debattieren in Hildesheim / Debattierausflug nach Hildesheim

PU-Tag: Debattieren in Hildesheim / Debattierausflug nach Hildesheim

Der diesjährige PU-Tag führte uns, den Profilunterrichtskurs „Jugend debattiert“ des 10. Jahrgangs, im November nach Hildesheim, wo wir uns in spannenden Debatten mit der Andreanum-Schule messen durften. Wir konnten unsere Debattierfähigkeiten dabei deutlich verbessern, da wir nicht nur in den vor Ort zugelosten Positionen (P1, P2, C1, C2) debattieren mussten und uns somit auf jede dieser Positionen vorbereiten mussten, sondern auch in zugelosten Gruppen gegen Schüler*innen, die wir zuvor bei Kennenlernspielen und einer Schulführung getroffen hatten, antraten. Dadurch konnten wir unheimlich viel voneinander lernen und haben besonders unser Auftreten verbessert sowie unsere Sicherheit im Argumentieren entwickelt. Gerade die Herausforderung, spontan und überzeugend zu diskutieren, machte den Tag besonders spannend. Die abschließende Prüfungsdebatte in der Aula war das Highlight des Tages, da wir sowohl durch das aktive Debattieren vor viel Publikum über die Frage „Sollen in der Schule mehr praktische Fächer eingeführt werden?“ als auch durch Zuhören, Feedbackgeben, gemeinsames Reflektieren und das Verkünden der Gewinner einiges mitnehmen konnten. Insgesamt war es ein toller PU-Tag, da wir nicht nur viel Spaß beim Debattieren hatten, sondern auch viele tolle neue Leute kennenlernen durften. So endete der Tag für uns als eine gut gemeisterte Reise, von der wir mit Rückenwind in die nächsten Debatten starten. von Soraya K.

Das verlorene Herz der Märchenwelt – Grimms Helden auf Mission

Das verlorene Herz der Märchenwelt - Grimms Helden auf Mission

Am 3. und 4. Juni 2025 war es endlich so weit: Nach monatelanger Vorbereitung brachte der PU-Kurs Jahrgang 10 der „Akademie der Künste“ sein selbst entwickeltes Theaterstück „Das verlorene Herz der Märchenwelt – Grimms Helden auf Mission“ auf die Bühne der Schulaula und das mit großem Erfolg!

Die Abendvorstellung fand vor knapp 100 Zuschauer*innen statt. Hierbei standen einige Darsteller*innen erstmals selbst auf der Bühne, während andere hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Ob Lichtwechsel, Requisiten oder Umbauten, die Arbeit im Hintergrund war ebenso wichtig wie das Schauspiel selbst. Dank guter Vorbereitung und Teamarbeit lief alles wie geplant und der verdiente Applaus am Ende war die Belohnung für monatelange Arbeit.

Sowohl die Vorstellung der A-Besetzung am 03.06. als auch die Vorstellung der B-Besetzung für Jahrgang 5 am Tag darauf überzeugten das Publikum. Trotz anfänglicher Nervosität überzeugten die Darsteller*innen mit Spielfreude, Improvisationstalent und viel Leidenschaft.

Was bleibt, sind wertvolle Erfahrungen: Lampenfieber überwinden, spontan reagieren, gemeinsam Lösungen finden und vor allem die Erkenntnis, dass ein Theaterstück nur dann gelingt, wenn auf und hinter der Bühne alle an einem Strang ziehen.

Für alle, die selbst einmal Bühnenluft schnuppern, eigene Ideen umsetzen und erleben möchten, was hinter einer Theaterproduktion steckt, ist der PU-Kurs ‚,Akademie der Künste‘‘ eine tolle Gelegenheit. Kreativität, Teamarbeit und neue Erfahrungen sind hier garantiert.

 Lana A., Lana M., Liliana, Antonia, Lada, Sarah, Vada, Yasemin, Wadim, Elham, Emil

 

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