Water for Zamundo – Nachhaltiges Wassermanagement

Water for Zamundo – Nachhaltiges Wassermanagement in der Stadtplanung von Zamundo

Schillerschule Hannover – Mit einer Podiumsdiskussion am 21.3.2022 diskutierten Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs des PU-Kurses ,,Wasser“ über eine nachhaltige Nutzung der kostbaren Ressource Wasser und über ein nachhaltiges Wassermanagement in der Stadtplanung für die selbst entworfene neue fiktive Stadt Zamundo.

Die Stadt Zamundo

Bei der Stadt Zamundo handelt es sich um eine fiktive Stadt, die an die Wüste grenzt und am Meer erbaut werden soll. Im Szenario gibt es außerdem einen Fluss, der etwa 200km von der Stadt Zamundo entfernt fließt. In näherer Umgebung ist keine weitere Zivilisation. Ressourcen z.B. zum Bau von Gebäuden sind vorhanden. Wie das Gebiet verwendet werden soll, steht dem Kurs selbst offen.

Schon mehrere Wochen zuvor haben sich die Schülerinnen und Schüler durch Recherche ihres Hauptthemas mit einem Plakat, welches ihre vielfältigen Perspektiven zum Wassermanagement der Stadt Zamundo darstellt, und einem Abstract (Zusammenfassung einer Argumentation) auf die immer näher rückende Podiumsdiskussion vorbereitet. Schließlich stellte jede Gruppe einen Experten ihres Themas für die Podiumsdiskussion vor. Dieser vertrat die Perspektive ihres Hauptthemas vor dem Publikum, den Reportern und den anderen Experten.

An der Podiumsdiskussion nahm jeweils ein Vertreter der folgenden Gruppen teil:

    1. eine Vertreterin der Gruppe „Reduktion des primären Wasserverbrauchs“
    2. eine Vertreterin der Gruppe „Wassernutzung bei der Produktion von Gütern“
    3. ein Vertreter der Gruppe „Trinkwasserproduktion“
    4. ein Vertreter der Gruppe „Abwasser und Gewässerverschmutzung“
    5. ein Vertreter der Gruppe ,,Meerwasserentsalzung“ und
    6. ein Vertreter der Gruppe ,,Stromversorgung in der Stadt Zamundo durch Wasserkraft“

Alle Vertreter starteten mit einem Statement ihres Themas, bevor sie sich den Fragen des Publikums zur Stadt Zamundo stellten.

Die Diskussion

Die Diskussion konzentrierte sich nach einiger Zeit auf zwei wesentlichen Fragestellungen:

Wie soll die Stromversorgung in der fiktiven Stadt aussehen?

Wie wird die Lebensmittelversorgung in der Stadt aussehen?

Die Vertreterin der Gruppe ,,Wassernutzung bei der Produktion von Gütern“ stellte die vertikale Landwirtschaft vor. Bei der vertikalen Landwirtschaft handelt es sich um eine gestapelte Anbauart von z.B. Obst oder Gemüse in Gewächshäusern. Viele Mitglieder des Publikums und einige Vertreter stellten sich die Frage, wie notwendig die vertikale Landwirtschaft wäre und wie man das Kostenproblem, die Wasserknappheit und die Stromversorgung für die Menge an Gewächshäusern der vertikalen Landwirtschaft decken könnte. Als Lösungsvorschlag sollte man statt mit den geringen Wasserressourcen Lebensmittel anzubauen, Lebensmittel aus wasserreicheren Gebieten importieren, um Wasser, Strom und Geld einzusparen.

Der zweite viel besprochene Punkt in der Podiumsdiskussion war die Notwendigkeit eines Niederdruckkraftwerks (ein Wasserkraftwerkstyp), vorgestellt von der Gruppe zur Stromversorgung der Stadt Zamundo, welches laut dem Vertreter der Gruppe 70 000 Haushalte versorgen soll. Das Publikum stellte sich die Frage, ob man statt der Nutzung des Flusses, welcher 200km von der fiktiven Stadt entfernt ist, eher den nahen Platz der Wüste durch Sonnenkraft nutzt, um eine weitere Quelle an nachhaltiger Energie zu nutzten.

Am Ende kamen ebenfalls Fragen vom Publikum auf, ob man nachhaltiges Trinkwasser eher durch Meerwasserentsalzung erzeugen will oder ob man vorhandene Wasserquellen unter der Wüste durch nachhaltigere Techniken erreichen kann, um die Trinkwasserversorgung der Stadt sicher zu stellen.

Wie die nachhaltige Nutzung von Wasser in einer neuen Stadt aussehen kann und wie das Wassermanagement in Zamundo verlaufen kann, geht stark aus dieser Podiumsdiskussion des Kurses ,,Wasser“ aus dem 10. Jahrgang hervor. Der Konflikt, wie man die kostbare Ressource verwenden soll, wie man diese beschafft und welcher Bereich der verschiedenen Perspektiven Priorität hat, sind klar in verschiedenen Diskussionen zwischen dem Publikum und den Vertretern der Gruppen oder unter den Vertretern untereinander erkennbar gewesen. Ebenfalls wurden Alternativen zum Wassermanagement auf den Plan gerufen, die uns alle weiter zum Nachdenken anregen werden.

Verfasst von Peer
(PUForschen und Präsentieren, Kurs Wasser, Jg. 10)

Einladung

Junior Science Café 02.06.2022 - Atomkraft - Letzte Rettung?

Dieser Frage stellen wir uns im diesjährigen Junior Science Café zusammen mit geladenen Experten. Und Euch heißen wir natürlich auch willkommen, als Zuschauer oder als aktive Diskussionspartner.
Was erwartet Euch?
Spannende Diskussionen für und wider Atomkraft, interessante Sichtweisen und qualifizierte Meinungen.

Stattfinden wird diese Diskussionsrunde am 02.06.2022 um 15.30 Uhr in der Mensa der Schillerschule. Um dem Namen des Junior Science CAFÉS treu zu bleiben, gibt es natürlich auch ein Kaffee-und-Kuchen-Buffet.

Wir freuen uns auf Euch!

Jugend forscht & Schüler experimentieren

Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren 2022

Im Februar 2022 haben Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 mit drei Projekten an dem Wettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ teilgenommen und mit großem Engagement ihre Forschungsarbeiten in Videogesprächen der Jury präsentiert.

Schüler experimentieren:
    • Henning, Leander & Tobias: Server-to-Client Kommunikation im Multiplayerspiel Bowman
Jugend forscht:
    • Ziyu : Wellenkraftwerk: Energie aus dem Meer
    • Leonard & Aliaksandr: rfap – Network Sharing Protokoll des 21. Jahrhunderts

Wir sind sehr stolz wie selbstständig und hartnäckig alle Schülerinnen und Schüler in diesen schwierigen Corona-Zeiten und ohne eine Jugend-forscht-AG an ihren Projekten gearbeitet haben.

Wir gratulieren:
    • Aliaksandr und Leonard zum zweiten Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik (Jugend forscht)
    • Ziyu zum zweiten Platz im Fachgebiet Physik (Jugend forscht) und zum Sonderpreis für Umwelttechnik

Im Rahmen der virtuellen Preisverleihung am 18.2.2022, die alle diesjährigen Teilnehmer und einige Gäste gemeinsam bei kleinen Snacks im Livestream in der Schule verfolgten, wurden die einzelnen Projekte gewürdigt. Außerdem wurden einige Schülerinnen und Schüler zu ihren besonderen Jugend forscht Momenten interviewt: darunter auch Ziyu, der unter anderem kurz erklären konnte, wieso ihm der Wettbewerb so viel Spaß macht, dass er sogar schon im 5. Jahr dabei ist.

Wir sind schon sehr gespannt, wie es im kommenden Jahr weiter geht und freuen uns auf viele interessante Ideen und Projekte!
Und hoffentlich auch auf eine Jugend forscht AG, die wieder in Präsenz stattfinden kann, sowie neugierigen Nachwuchs aus den unteren Jahrgängen.

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb!
S. Gaertner & B. Ziegenmeyer

PU-Projekt Sensebox 2021

PU-Gruppe "InTech" experimentiert am Projekttag

Hallo liebe Leserinnen und Leser,
in diesem kleinen Artikel geht es um das Sensebox-Projekt, welches wir in unserem PU-Baustein „InTech-Vertiefung“ (9. Jahrgang) dieses Halbjahr gestartet haben.

Was ist eine Sensebox überhaupt?
Eine Sensebox ist ein kleines Computer-Modul, welches mit verschiedensten Sensoren verbunden werden kann. So kann man z.B. Luftfeuchtigkeit, Temperatur oder sogar WLAN-Stärke messen.

Unser Ziel des Projektes war es, verschiedenste Daten an verschiedensten Orten der Schule zu erfassen, zu dokumentieren um sie dann grafisch darzustellen. Damit wollen wir dann Fragen beantworten, die wir zu Beginn des Projektes gestellt hatten.

Um überhaupt die Sensoren zu betreiben, müssen sie jedoch erst programmiert werden. Das war mit der aufwendigste Teil des Projektes: Programmieren, testen, verbessern, und dann wieder von vorne. Jede Sensebox war mit einem SD-Kartenslot versehen, sodass darauf Daten erfasst und später an den Computer übertragen werden konnten. Diese Daten wurden von dem Programm in Zahlenreihen dargestellt. Um diese Zahlenreihen dann auszuwerten und darzustellen, haben einige Gruppen noch ein eigenes Programm geschrieben, welches diese Aufgabe macht.

Wir hatten zudem noch einen PU-Tag am 11. November 2021, an dem wir uns die ganze Schulzeit mit unseren Projekten befassen konnten. Viele Gruppen haben an diesem Tag Messungen in verschiedenen Räumen der Schule durchgeführt und sind mit der Datenauswertung fertig geworden.

Insgesamt hat dieses Projekt vielen aus dem Kurs sehr gut gefallen! Es ist mal wieder schön etwas Praktisches im PU-Unterricht zu machen.

Ich hoffe, ich konnte ihnen unser Projekt näherbringen!

Arun (Jg. 9) für den PU-Kurs „InTech Vertiefung“ im Profil „Forschen und Präsentieren“
Fotos: ZIE

Biberwoche

Biber Wettbewerb Logo

Neuauflage der Biberwoche: „Informatik für alle“

Noch bis zum 19. November 2021 knobeln einige Schülerinnen und Schüler beim bundesweiten Online-Biber, darunter die Klassen 7b und 7d, die PU-Kurse „Informatik & Technik“ aus dem Profil „Forschen und Präsentieren“, oder die Informatikkurse ab Jahrgang 11.

Mal im Team, mal alleine lösen die Schülerinnen und Schüler interaktive Aufgaben rund um informatische Probleme und algorithmisches Denken. Ihre Lösungsideen testen sie direkt online. In diesem Jahr erwartet die Teilnehmenden neben Aufgaben zu Geburtstagsrätseln, Stapeln mit Frühstücksboxen und verflixten Tischen auch „tierisches Knobeln“ rund um Spinnennetze, den bekannten Bibern oder mysteriöse Dottis.

Beim „Online-Bibern“ können die Schülerinnen und Schüler erleben, wie vielseitig Informatik ist und ihr Interesse an Informatik durch spannende Aufgaben, die noch keine informatikspezifischen Vorkenntnisse erfordern, wecken.

Wer selbst programmieren lernen möchte, findet zum Beispiel hier Tipps zum Programmieren lernen ,  oder ihr schaut gerne einmal in der „Coding & Making AG“  vorbei: donnerstags, 13:45 Uhr – 15:15 Uhr, Raum A3.

Der Informatik Biber ist Deutschlands größter Schülerwettbewerb im Bereich der Informatik und das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Er ist ist Teil der internationalen Initiative „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“, die 2004 in Litauen gestartet wurde. Seit 2013 ist die Schillerschule jährlich dabei.

Birgit Ziegenmeyer für die Fachgruppe Informatik

„Wem gehört unser Wasser?“

„Wem gehört unser Wasser?“ Rückblick auf einen Online-Workshop

Oder: „Forschen und Präsentieren“ im Corona Homeschooling (Frühjahr 2021)

Bereits im April 2021 hatten wir mit unserem PU Kurs aus dem 10. Jahrgang am Online Workshop „Wem gehört unser Wasser?“ teilgenommen. Es ging darum, an einem großen Tisch über die Grundwasserförderung in einem fiktiven Ort zu diskutieren und die Standpunkte von verschiedenen Interessengruppen zu verstehen und damit umzugehen.

Ausgangslage des Dilemmas war die Knappheit des Grundwassers, die sich besonders bei Hitze in der Trinkwasserversorgung bemerkbar macht. Eine höhere Förderung des Grundwassers würde aber die Existenz des Wald-Badeteichs gefährden. Des Weiteren gibt es auch Probleme bei der Wasserversorgung in der Landwirtschaft und es steht die Planung eines Neubaugebietes im Raum, das auch mit Wasser versorgt werden muss.

Geleitet wurde die Veranstaltung von Mitgliedern von „Interessen im Fluss“, „Schelp Mediation“ in Zusammenarbeit mit Interreg.

Zuerst haben wir in Stammgruppen Argumente erarbeitet und an dem runden Tisch hat dann ein Delegierter für die eigne Interessengruppe diskutiert. Dies ist ein sehr aktuelles Thema, weil in vielen Teilen Deutschlands der Grundwasserspiegel absinkt und dies zu fatalen Folgen führt.

Es war sehr interessant einmal in Rollen verteilt zu werden, die Meinungen vertreten, die man selbst normalerweise nicht haben würde. Beispielsweise in die Rolle eines Mitglieds einer Bürgerinitiative, der eine seltene Libellenart gesichtet hatte und diese vor dem Aussterben bewahren wollte. Insgesamt gab es folgende unterschiedliche Rollen zu vergeben:

  • A. Kaufmann, ein Projektleiter im örtlichen Wasserversorger
  • H. Göker, welcher ein Planungsbüro für ein geplantes, nachhaltiges Neubaugebiet vertrat
  • R. Obermeier, ein Abgeordneter einer Bürgerinitiative, welche sich für die Rettung des Badeteiches einsetzt
  • V. Schulze, welcher den örtlichen Bauernverband repräsentierte
  • J. Breitenbach, der für den regionalen Arbeitskreis „Kugelhausen goes for climate“ dort war

Doch das Herausarbeiten einzelner Argumente aus eben diesen Rollenkarten brachte einen dazu andere Sichtweisen auf ein Thema wahrzunehmen und nachvollziehen zu können. Als es dann am Freitag den 16.04. zum sogenannten „runden Tisch“ kam, an dem alle Meinungen und Argumente aufeinandertrafen, merkte man schnell, dass es nicht einfach sein würde eine gemeinsame Lösung zu finden. Doch darauf waren unsere Organisatoren vorbereitet, weshalb, nachdem wir uns die Argumente jeder Rolle angehört hatten zurück in unsere Stammgruppen gingen, um gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen und Kompromisse zu bilden.

Danach setzten wir uns noch einmal am runden Tisch zusammen und stellten uns ebendiese Lösungsansätze vor. Da es allerdings bei einigen Ideen Widersprüche bzw. Interessenskonflikte gab und ermittelt werden sollte, welcher Ansatz der beste/am wenigsten schlechte sei, stimmten wir per Handzeichen ab.

Das Ergebnis war, dass die Bewohner selbst auf einen möglichst wassersparenden Lebensstil achten, mehr Wasserförderung aus Regenwasser vorgenommen werden sollte, um die Grundwasservorkommen zu schützen und somit für möglichst fruchtbare Böden für die ortsansässigen Bauern sorgt. Außerdem sollten von der Landesregierung im bestmöglichen Fall Anreize für Bauern geschaffen werden, Bio-Landwirtschaft zu betreiben, da diese bis zu 15% Wasser im Vergleich zur herkömmlichen Landwirtschaft spart.

Alles in allem war die Diskussion eine gute Veranstaltung, bei welcher man viel über das Diskutieren an sich, das Kompromisse finden und das Hineinversetzen in andere Ansichten nähergebracht bekommen hat.

Lorenz und Johannes, ehemalige 10c,
PU-Kurs „Wasser“ (HAH/GAE)

Die Veranstaltung wurde im Rahmen von WaterCoG entwickelt. WaterCoG (https://northsearegion.eu/watercog/ ) ist ein Interreg-Projekt, das vom Nordseeprogramm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union gefördert wird.

Blumen-Hitze-Fernwartung

Blumen! – Hitze? – Fernwartung!

[Update, 24.09.2021] Unser Projektpartner, das Projekthaus Zukunft MINT der Hochschule Hannover, berichtet auf seinem mintmyfuture_hsh Instagram Account von unserem Bewässerungs-Projekt im PU-Kurs „Mensch – Natur – Technik! Klasse!

(Quelle: Hochschule Hannover 2021)

Stell‘ dir vor, du hast ein Faible für schöne Pflanzen. Was machst du, wenn du nicht zum Gießen zu ihrem Standort kommen kannst? Normalerweise ist dies eine Frage, die sich nur vor Urlaubsreisen stellt.

Wir aber sind ja im Distanzlernen in das neue Halbjahr im Februar 2021 mit dem PU-Kurs MNT  gestartet! Aktueller ging die Problemstellung also kaum.
Da kam uns das Angebot des Zukunftshauses MINT der Hochschule Hannover gerade recht: Der diesjährige PU-Kurs wird in Zusammenarbeit mit Herrn Schmicke durchgeführt. In den ersten Online-Konferenzen wurde erstmal geklärt, welche Bedürfnisse eine Pflanze überhaupt hat. Schon bald bekam jedes Arbeitsteam eine blühende Pflanze zur Pflege. Die ersten Kontrollbilder zeigten schon einige Probleme:  Von blühender Pracht bis hin zu leichtem Pflegenotstand war alles dabei.

Mit einem Arduino und diversen Sensoren ging es dann darum, Abhilfe zu schaffen.
Die Teams recherchierten, programmierten und testeten in Online-Videokonferenzen. Dazu hatte jeder Schüler eine Materialkiste ins Homeoffice erhalten. Und Herr Schmicke half den Teams in den Videokonferenzen live und ansonsten per Mail bei Fragen und Problemen – aus Halle (auch in Fernwartung!)

Seit wir wieder in der Schule sind, geht die Bastelei dort weiter: Mittlerweile haben alle Teams die Sensoren angeschlossen und können sie aus der Ferne beobachten. Bei einigen funktioniert schon alles voll automatisch.
Und nächste Woche wird es ernst:
Beim PU-Tag am 23. Juni 2021 kommt der Jury-Beratungs-Rundgang! Und dann kommt auch Herr Schmicke persönlich vorbei!

A. Schnecke,
PU-Kurs „Mensch – Natur – Technik“, Jahrgang 9, im Profil „Forschen und Präsentieren“, veröffentlicht 18. Juni 2021

Exkursion in die Neurochirurgie der MHH am PU-Tag

PU Tag in Jahrgang 10 - Exkursion in die Neurochirurgie der MHH

Am 25. Juni 2021 besuchte der PU Kurs „Junior Science Café“ die Neurochirurgie der MHH unter der Leitung von Prof. Dr. Krauss. Dieser war Experte bei der davor stattgefundenen Diskussionsrunde zum Thema Neura-Link. Seine Abteilung operiert nahezu täglich z. B. Cochlea-Implantate in menschliche Köpfe um ihnen das Hören wieder zu ermöglichen. Auch andere Krankheiten können durch Operationen am Gehirn therapiert werden.
Nach einer virtuellen Führung durch die MHH wurde uns ein Operationsmikroskop gezeigt, mit dem solche Operationen durchgeführt werden. Für uns wurde eine Paprika „operiert“. Zum Schluss durften wir durch dieses Mikroskop selber schauen und an der Paprika versuchen die Kerne zu entfernen.

Nach einer Pause hörten wir dann einen Vortrag zum Thema Hydrocephalus und zur Implantatforschung. Hydrocephalus, früher auch Wasserkopf genannt, ist eine Krankheit, die auch schon bei Kindern auftreten kann. Durch die Neurochirurgie kann den Menschen / Kindern ein normales Leben ermöglicht werden. Hier werden Kanäle mit einem Durchmesser von wenigen Millimetern in den Kopf gelegt um ein Abfließen der Flüssigkeit zu ermöglichen. Derzeit wird an Implantaten geforscht, die ein Sehen ermöglichen können und die Gedanken auf einen Computer übertragen können.

Im Anschluss fuhren wir gemeinsam mit dem Fahrrad zur Schule und arbeiteten noch an unseren Reflexionen zur Arbeit am Junior Science Café.

verfasst vom PU-Kurs „Junior Science Café“, Profil „Forschen und Präsentieren“, Jg. 10

Staffellauf am PU-Tag

Staffellauf am PU-Tag

Am 23.06.2021 hatte unser PU-Kurs „Forschen und Präsentieren – InTech“ den PU-Tag. Dabei war es unsere Aufgabe einen Staffellauf mit unseren Robotern von insgesamt acht Metern zu absolvieren. Jede Gruppe (max. 3 Personen) hatte eine Strecke von einem Meter zu programmieren. Dabei gab es vier Geraden und vier Strecken mit einer Kurve.

Unseren PU-Tag haben wir als gesamten Kurs gestartet. Zusammen mit Frau Bücker und Herrn Berk haben wir die Strecken und danach die vier unterschiedlichen Sensoren à 2 Stück eingeteilt. Danach sind wir in die Kleingruppen gegangen und haben unseren Roboter programmiert, genauso auch unseren Sensor, damit der Roboter von alleine losfährt. Durch immer neue Verbesserungen unseres Programms, ist es gelungen den Roboter sehr genau auf der Staffellaufstrecke fahren zu lassen.

Am Ende des PU-Tages konnten wir alle einzelnen Programmierungen zusammenfügen und einen Staffellauf als gesamten Kurs absolvieren. Abschließend lässt sich feststellen, dass der Tag sehr interessant war, aber auch immer wieder neue Herausforderungen zum Programmieren und Ausprobieren bot.

Emma und Anna, Jg. 9, PU „Forschen und Präsentieren“, Baustein InTech