Junior Science Café KI an der Schillerschule Hannover: „KI in Kunst und Entertainment – Pinsel versus Prompt“

Nach zwei Jahren Pause fand in diesem Jahr endlich wieder ein vom Profilunterricht des 10. Jahrgangs organisiertes Junior Science Café an der Schillerschule Hannover statt. Das diesjährige Thema lautete „Künstliche Intelligenz in Kunst und Entertainment – Pinsel versus Prompt“. Wie der Titel bereits andeutet, ging es um die Frage, welchen Einfluss KI auf Kunst und kreative Berufe hat und ob sie eher Unterstützung oder Konkurrenz für Kunstschaffende darstellt.

Für das Café wurden im Vorfeld mehrere Expertinnen und Experten eingeladen: die Synchronsprecher Benjamin Stolz und Arndt Schmöle, der KI-Künstler Fritjof Vogt sowie unser Schüler-Experte Felix. Die Moderation der Veranstaltung übernahmen Hannah und Leo aus der Klasse 10d.

Kurz vor Beginn waren alle Vorbereitungen im Multispace abgeschlossen: Stühle waren gestellt, Technik aufgebaut, das Buffet gedeckt und der Raum für die Gäste vorbereitet. Pünktlich um 17:00 Uhr eröffneten die Moderatoren das Junior Science Café vor einem rund 50 Zuschauer großen Publikum.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begann die Diskussion über die Rolle von KI in der Kunst. Dabei wurde deutlich, dass KI bereits heute in vielen kreativen Bereichen eingesetzt wird, etwa beim Erstellen von Bildern, Synchronisationen oder Musik. Gleichzeitig wurde kritisch diskutiert, wie sich diese Entwicklungen auf kreative Berufe auswirken.

Die Gäste brachten unterschiedliche Perspektiven ein: Während betont wurde, dass KI ein hilfreiches Werkzeug sein kann, um kreative Prozesse zu unterstützen und technische Hürden zu senken, wurde ebenso hervorgehoben, dass die künstlerische Einzigartigkeit weiterhin vom Menschen ausgeht. Außerdem wurde diskutiert, dass die Rechte von Künstlerinnen und Künstlern im Umgang mit KI besonders geschützt werden müssen.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Frage, wie KI die Erwartungen an Kunst und Medien verändern könnte. Es wurde darüber gesprochen, dass sich sowohl Kunstschaffende als auch Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend an KI-generierte Inhalte gewöhnen könnten. Dadurch könnten sich bestehende Qualitätsmaßstäbe und kreative Standards verändern, da Inhalte schneller und einfacher produziert werden können. Gleichzeitig wurde diskutiert, welche Auswirkungen dies auf die Wahrnehmung und Wertschätzung menschlicher Kreativität haben könnte.

Auch das Publikum beteiligte sich an der Diskussion und stellte zahlreiche Fragen, wodurch ein lebendiger Austausch entstand. Insgesamt zeigte das Junior Science Café, wie aktuell und kontrovers das Thema Künstliche Intelligenz im Bereich Kunst und Entertainment ist.

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