Besuch auf dem Forschungsgut Ruthe

Besuch auf dem Forschungsgut Ruthe

Im Erdkundeunterricht beschäftige sich unser Kurs mit dem Strukturwandel in der Landwirtschaft. Deshalb besuchten wir das Forschungsgut Ruthe bei Sarstedt. Es dient als Ausbildungs- und Forschungsstätte für die Studierenden der TiHo Hannover. Vor Ort wurden wir von Herrn Dr. Sürie, dem Leiter der Außenstelle, über das Gelände geführt und bekamen viele Informationen über die Landwirtschaft und die Forschung mit Tieren.

Der Schwerpunkt der Führung lag auf den Hühnern. Dabei wurde uns der Unterschied zwischen Legehühnern und Masthühnern erklärt. Legehühner werden vor allem für die Eierproduktion gehalten und leben länger, während Masthühner schnell wachsen und nach kurzer Zeit geschlachtet werden.

Der Professor erklärte außerdem, dass dort untersucht wird, wie man die Tierhaltung verbessern kann, ohne dass die Landwirte weniger Geld verdienen. Es geht also darum, Lösungen zu finden, die für Tiere und Bauern gleichzeitig funktionieren.

Besonders passend zu unserem Thema Strukturwandel war seine persönliche Erfahrung. Er erzählte, dass er früher ungefähr 60 Prozent seiner Zeit im Büro und 40 Prozent bei den Tieren verbracht hat. Heute seien es etwa 95 Prozent Büroarbeit und nur noch 5 Prozent Arbeit mit den Tieren: Mechanisierung, Technisierung und Automatisierung sind hier die Stichpunkte.

Außerdem haben wir noch Etwas über Kühe und Schweine auf dem Forschungsgut erfahren. Insgesamt war die Exkursion sehr interessant, weil wir gesehen haben, wie sich die Landwirtschaft verändert hat und welche Rolle Forschung dabei spielt.

Emil, (jetzt Jg 10)

Trip to the New Town Hall

Trip to the New Town Hall

On 11 December 2024, the bilingual Geography course of the 8th grade, taught by Miss Arnke, visited the New Town Hall in Hannover. The purpose of the trip was to analyse the city’s urban development through four city models representing different historical periods.
We gathered outside the school at 1:30 pm and then walked to the “Ulhornstraße” tram station, where we took the tram to “Aegidientorplatz,” near the New Town Hall. Upon arrival, Miss Arnke explained the rules and introduced our tasks. 

Our main goal was to study the four city models located on the first floor, each representing a specific time period:

1. 1689 – The medieval era.

2. 1939 – The industrialized city before WWII.

3. 1945 – The destruction after WWII.

4. The present day – The modern city as it is today.

For each model, we answered 2–3 specific questions and took notes on six topics: urban structure, transportation, architecture, economy, historical challenges, and how Hannover responded to them.
After completing our tasks, we reflected on the city’s development and finished the trip with a class photo in front of the New Town Hall. It was an interesting and fun trip for the course and it enlightened our minds.

(by Ruby and Felix, 8a)

Besuch des 9. Jahrgangs bei einem Milchbauern

Besuch der Erdkunde Kurse (Jg. 9) bei einem Milchbauern in Thönse

Am Anfang unseres Ausflugs zum Bauernhof der Familie Büchtman fiel unsere S-Bahn überraschend aus. Dies zwang uns dazu, kurzfristig auf Bus und Bahnen in der Umgebung umzusteigen. Als wir so nach etwas Verspätung bei dem Bauernhof und der dazugehörigen Milchtankstelle ankamen, wurden wir von dem Bauern Herr Büchtman und seiner Frau herzlich begrüßt. Er hat uns am Anfang einen Überblick über den Hof gegeben, welchen seine Familie seit langer Zeit bewirtschaftet. Als nächstes zeigte er uns die Ställe der Kühe, welche seit den späten 1990ern die einzigen Tiere auf dem Hof sind. Nachdem er uns etwas über die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der Landwirtschaft aufgeklärt hatte, war es Zeit, die Kälber und Kühe (welche kurz vor der Geburt standen) zu besichtigen. Nach diesem, etwas durch unsere Verspätung verkürzten Teil der Führung, kamen wir nun zu einem der Hauptgründe für unserem Besuch bei genau diesem Landwirt: Auf der Rückseite des Hofes befindet sich eine riesige Biogasanlage, welche laut dem Landwirt einen Gesamtwert von über 1.000.000 Euro hat und aus Unrat und Pflanzenresten Energie gewinnen kann. Somit stellt die Anlage einen maßgeblichen Teil der Energieversorgung des Hofes sicher. 

 Kurse 9EKmoli und 9EKbili

Q&A-Interview mit dem Berliner Start-up „truemorrow“

Q&A-Interview mit dem Berliner Start-up „truemorrow“

Muss man sich zwischen Wohlbefinden und Klimaschutz entscheiden? Und wie kann man sein Leben Tag für Tag etwas nachhaltiger gestalten? In diesem Schuljahr haben wir, der Erdkunde-Bili-Kurs des 11. Jahrgangs von Frau Arnke, uns mit dem Thema Nachhaltigkeit, nachhaltigen Wirtschaftssystemen und Greenwashing beschäftigt. Als Abschluss der Unterrichtseinheit hat Frau Arnke uns im Dezember ermöglicht, ein Interview mit der nachhaltigen Firma truemorrow zu führen. Wir konnten unsere Fragen in einer einstündigen Videokonferenz direkt an den Geschäftsführer Simon Prinz stellen. Um uns auf das Interview vorzubereiten, haben wir in der Vorstunde Informationen zum Unternehmen recherchiert und auf dieser Basis Fragen entwickelt.

truemorrow ist ein Start-up-Unternehmen aus Berlin, welches sich darauf fokussiert, vollkommen nachhaltige Körperpflegeprodukte zu verkaufen. Dabei werden nicht nur nachhaltige Rohstoffe, sondern auch klimaneutrale Transportwege und umweltfreundliche Verpackungen genutzt. Ziel ist es, „kompromisslos“ in den Tag zu starten und ihn auch so beenden, indem man beispielsweise eine ergonomisch optimierte Bambus-Zahnbürste benutzt. Zudem wird zu jedem gekauften Produkt ein Baum gepflanzt.

Die Firma hatte uns zum Kennenlernen einige ihrer Produkte, wie zum Beispiel Zahnbürsten/Bambus-Aufsteckbürsten für elektrische Zahnbürsten, Wattestäbchen und Seifenstücke geschickt. Der Geschäftsführer war nicht nur großzügig, sondern auch sehr geduldig mit technischen Problemen. Schließlich konnten wir unsere Fragen stellen und Informationen über die Firma, ihre Pläne und ihre Produktion sammeln.

Während des Interviews war Herr Prinz souverän und transparent beim Beantworten aller Fragen rund um die Firma, über Produktion und Produktentwicklung bis zum Marketing. Er hat uns Zahlen aber auch Probleme offen dargelegt. Ein offensichtliches Hindernis war die Pandemie, die zeitgleich mit der Unternehmensgründung begann, was dazu führte, dass die Planung des Unternehmens angepasst werden musste. Uns wurden ebenso neue Ideen vorgestellt, wie eine nachhaltige Zahnpasta, die essenziell für ein Badezimmer ist und normalerweise kaum nachhaltig produziert wird.

Der Geschäftsführer wirkte über das gesamte Interview hinweg sehr motiviert, ehrlich und leidenschaftlich. Nach dem Interview waren wir uns als Kurs einig, dass das Unternehmen kein Greenwashing durchführt und sehr vertrauenswürdig sowie auch zuverlässig scheint.

Ihr wollt euer Leben nachhaltiger gestalten? Dann schaut doch gerne mal bei truemorrow vorbei: https://www.truemorrow.de

verfasst von Huda, Lucia, Leni – Jahrgang 11

Hannover im Wandel der Zeit – Exkursion zum Neuen Rathaus im bilingualen Erdkundeunterricht

Hannover im Wandel der Zeit - Exkursion zum Neuen Rathaus im bilingualen Erdkundeunterricht

 Am Mittwoch, den 18. Dezember, hat der Bili-Erdkundekurs von Frau Arnke (8a/8b) eine Exkursion zum neuen Rathaus unternommen. Wir trafen uns um 8:00 vor dem Haupteingang und betraten alle gemeinsam die Eingangshalle, um die Stadtmodelle der Stadt Hannover in verschiedenen Zeiträumen zu betrachten, da unser derzeitiges Thema im Erdkundeunterricht „Stadt“ ist. Die Modelle stellen Hannover im Jahre 1689,1939,1945 und in der Gegenwart dar.

Wir teilten uns in Gruppen auf und skizzierten die  verschiedenen Modelle.

Nachdem alle die Grundstruktur des zugeordneten Modells skizziert hatte, versammelten wir uns in gemischten Gruppen und erklärten uns die einzelnen Modelle gegenseitig. Wir machten Gemeinsamkeiten und große Unterschiede aus und erschlossen uns dadurch die Entwicklung Hannovers – selbstverständlich besprachen wir alles auf Englisch. Danach machten wir uns dann alle gemeinsam auf den Weg zurück zur Schillerschule.

Insgesamt fanden wir alle die kurze Exkursion sehr interessant. Es war eine gute Abwechslung zum sonstigen Schulalltag.

Greta Forßmann (8b)

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