Jugend forscht 2026

Regionalwettbewerb Hannover Jugend forscht 2026

Am Mittwoch, dem 18.02.2026, hat der „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb stattgefunden, erstmals an der Hochschule Hannover als neuem Standort. Und mit „Maximaler Perspektive“, dem diesjährigen Motto, präsentierten Jungforschende ihre aktuellen Projekte . Neben Gesprächen mit Jurys, Schülergruppen und weiteren Besucherinnen und Besuchern in der gut gefüllten Aula der Hochschule, dem Austausch mit anderen Teilnehmenden und einem Besuch in der Mensa erwartete die Schülerinnen und Schüler am Freitag eine gelungene Abschlussveranstaltung, bei der gleich mehrere Schülerprojekte ausgezeichnet wurden. Von der Schillerschule haben Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 13 mit insgesamt 9 Projekten an dem Wettbewerb teilgenommen und mit großem Engagement ihre Forschungsarbeiten präsentiert.

Projekte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Jugend forscht-AG der Schillerschule, der Coding & Making-AG und und dem Profilunterricht „Forschen & Präsentieren“:

Jugend forscht junior (bis 14 Jahre):
    • Filippo und Philipp (Klasse 5d): Windrad mit Solarmodulen
    • Christina und Mia (Klasse 6d): Nachhaltiger Kleber
    • Egemen (Klasse 7d): Kann ein Computer ein guter Tic-Tac-Toe-Spieler sein?
    • Simon (Klasse 9c): Auswirkung von Störungen auf stabile Objekte i Game of Life
Jugend forscht:

    • Julia (Klasse 10c): Wie sich die Haarstruktur der verschiedenen Haartypen durch Hitzeeinwirkung?
    • Claudia (Jg. 12): Entwicklung eines Modells eines morphenden Winglets für den Airbus A320neo
    • Leander und Tobias (Jg. 12): AlpineVision – Bergrettung effizienter machen
    • Erasmus (Jg. 12): Scripted: Entwicklung einer Programmiersprache als Werkzeug für Minecraft
    • Kseniia (Jg. 13) und Anna (Jg. 12): LiClair: Ausfällung von reinem Lithiumcarbonat im Recycling von Lithium-Ionen-Batterien

Bei der Feierstunde am Freitag, 20.02. wurden die einzelnen Projekte gewürdigt, die Urkunden verliehen und die Preise vergeben.

Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihren tollen Projektergebnissen in teils wieder stark vertretenen Fachgebieten. Eine tolle Leistung! 

Wir gratulieren außerdem:
    • Filippo & Philipp zum 2. Preis im Fachgebiet Physik (Jugend forscht junior) sowie zum Sonderpreis „Energie“
    • Egemen zum 3. Preis und Simon zum 2. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik (Jugend forscht junior)
    • Leander & Tobias zum 2. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt (Jugend forscht) sowie zum Sonderpreis „Mit Sicherheit die Zukunft gestalten“

sowie

    • Claudia zum 1. Preis im Fachgebiet Technik (Jugend forscht) sowie zum Sonderpreis „Sonderpreis Elektronik, Energie- oder Informationstechnik“
    • Erasmus zum 1. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik (Jugend forscht)
    • Kseniia & Anna zum 1. Preis im Fachgebiet Chemie (Jugend forscht)

Zum Abschluss konnte sich noch die gesamte Jugend forscht Gruppe mit Kseniia & Anna über den Förderpreis des Freimaurerischen Kultur- und Sozialwerks „Friedrich zum weißen Pferde“ für ihr Projekt und die Schillerschule freuen.

Durch ihre sehr guten Platzierungen konnten sich Claudia, Erasmus, Kseniia & Anna über eine Einladung zum Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ an die TU Clausthal freuen, wo sie im März ihre Projekt erneut vorstellen können.  Wir wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!

Falls unsere diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Projekten und dieser Bericht deine Neugier geweckt haben, darfst du gerne jederzeit bei der Jugend-forscht-AG vorbeischauen (derzeit montags 7./8. Stunde im Bio-Trakt) oder uns anderweitig ansprechen!

Wir freuen uns auf viele interessante Ideen und Projekte!
Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb!

S. Gaertner, S. Hahn,
A. Schnecke und B. Ziegenmeyer

GREEN CHEMISTRY – Schüler*innen der 11c forschen für eine nachhaltige Zukunft

GREEN CHEMISTRY-Schülerinnen und Schüler der 11c forschen für eine nachhaltige Zukunft

Ausgehend von selbst gewählten Interessensgebieten entwickelte die 11c im Rahmen des Wettbewerbs „Green Chemistry“ gruppenweise eigene Leitfragen, plante und führte mit Begeisterung Experimente durch und wertete diese eigenständig aus. Die Themen reichten von nachhaltigen Alltagsprodukten über biotechnologische Verfahren bis hin zu Klimawandel-Fragestellungen.

Eine Gruppe stellte Cremes aus pflanzlichen Ölen (u. a. Mandel-, Raps- und Olivenöl) her und bewertete diese hinsichtlich Konsistenz, Hautgefühl und pH-Wert. Mandelöl mit doppelter Lecithin-Menge über- zeugte durch die angenehme Konsistenz und Stabilität. Die antibiotische Wirkung von Schimmelpilzen auf Bakterien untersuchte die zweite Gruppe. Das Bakterienwachstum wurde auf einem selbst herge- stellten Nährmedium deutlich gehemmt, was als ein Hinweis auf sein antibiotisches Potenzial gedeutet werden kann. Die dritte Gruppe analysierte die UV-Absorption pflanzlicher Stoffe. Hibiskustee absor- bierte UV-Strahlung am besten und könnte z. B. als pflanzlicher Sonnenschutz dienen. Biologisch abbau- bare Fischernetze aus Hanf verglich die vierte Gruppe mit Kunststoffnetzen. Hanfnetze zersetzten sich deutlicher schneller im Salzwasser als Plastik. Die letzte Gruppe untersuchte die Temperaturabhängig- keit der Kohlenstoffdioxid-Aufnahme in Kalkwasser. Dies führte zu folgendem Ergebnis: Mit steigender Temperatur nimmt die Löslichkeit von Kohlenstoffdioxid ab – ein relevanter Aspekt im Klimawandel.

Durch die selbstständige Arbeit über mehrere Wochen war die Projektphase eine große Bereicherung für den Unterricht. Die 11c wurde mit dem Sonderpreis im Wert von 700 Euro für Materialien und Che- mikalien ausgezeichnet – eine tolle Leistung! Herzlichen Glückwunsch!

SEL

Chemiewettbewerb – Dechemax 2023/2024

Dechemax meets Achema - Chemiewettbewerb

Woran denkt ihr bei Schaum? An die Feuerwehr, ein Schaumbad oder eine Matratze? Auch für Auto- und Häuslebauer sind Schäume wichtig (z.B. für die Sitze, die „Knautschzonen“ und als Dämmmaterial). Dem allem stellte sich unser Team DieKrasseSchillerschule bestehend aus den 8. Klässlern Annika, Martin, Leah und Henrike beim 24. DECHEMAX-Schülerwettbewerb und gewannen tolle Büchergutscheine. Dem Thema DECHEMAX meets ACHEMA ( Trendthemen der chemischen Technik und Prozessindustrie) widmeten sich in diesem Jahr über 10.000 Schüler:innen der Klassen 7 bis 13. Teamarbeit und Durchhaltevermögen über vier Monate waren gefragt, um bis zur Endrunde zu gelangen.

In Teams von zwei bis fünf Schüler:innen beantworteten sie zunächst acht Fragen via Internet zum oben genannten Thema. Dabei schlug sich unser Team (DieKrasseSchillerschule) sehr gut und qualifizierte sich für die zweite Runde.

Ca. 500 weitere Teams hatten es auch in die Experimentalrunde geschafft. Hier wurde viel probiert. Wichtig war dabei, die Dokumentation. Die Experimentalaufgaben wurden von den KjVI (kreative junge Verfahrenstechniker und Ingenieure) gestellt, mit denen der DECHEMAX-Wettbewerb schon seit Jahren erfolgreich zusammenarbeitet. 

Auch dieses Jahr hat es wieder allen sehr viel Spaß gemacht.

Erfolgreiche Teilnahme am Chemiewettbewerb „Chemie – die stimmt“

Erfolgreiche Teilnahme am Chemiewettbewerb "Chemie - die stimmt"

Erfolgreiche Teilnahme am Chemiewettbewerb „Chemie – die stimmt“

Schüler:innen des 10. Jahrgangs haben bei der Chemie-Olympiade „Chemie – die stimmt“ ihr Können unter Beweis gestellt und sich für die zweite Runde, die am 13. März 2024 in Achim stattfand, qualifiziert. Neben dem zweistündigen Wettbewerb, bei dem knifflige Aufgaben, u. a. mit Inhalten aus der Qualifikationsphase, gelöst werden mussten, rundete ein gemeinsames Mittagessen und ein Vortrag über Schokolade den Tag ab.

Von den insgesamt 30 teilnehmenden Schüler:innen des 10. Jahrgangs aus Niedersachsen und Bremen gelang es Ben Friedmann neben fünf weiteren Schüler:innen, sich für die dritte Runde qualifizieren. Diese findet im Juni über mehrere Tage in Münster statt und beinhaltet neben einem theoretischen auch einen praktischen Teil. 

Wir gratulieren Ben zu seinem Erfolg in der zweiten Runde und wünschen ihm viel Erfolg und Spaß bei den anstehenden Herausforderungen der Regionalrunde.

Power2Change Dechmax Sieger kommen von der Schillerschule

Power2Change - Dechmax Sieger von der Schillerschule

Die siegreichen Teams des 23. DECHEMAX-Schülerwettbewerbs kommen von der Edith-Stein-Schule in Darmstadt, der Schillerschule in Hannover und der Eichenschule in Scheeßel. Sie wurden im Rahmen der Welcome Ceremony des European Congress of Chemical Engineering and Applied Biotechnology in Anwesenheit des Chemie-Nobelpreisträgers Prof. Dr. Benjamin List geehrt. Die Schüler:innen konnten sich über eine Urkunde, einen Pokal und ein Preisgeld von 250 Euro freuen.

Unter dem Motto „Power2Change – Mit DECHEMAX auf Mission Energiewende“ nahmen in diesem Jahr über 10.000 Schüler:innen der Klassen 7 bis 13 am Wettbewerb teil. Teamarbeit und Durchhaltevermögen über vier Monate waren gefragt, um bis zur Endrunde zu gelangen.

In Teams von zwei bis fünf Schülern beantworteten sie zunächst in acht Runden via Internet Fragen zur Energiewende: Wenn wir Kohlendioxid nicht vermeiden können, welche Möglichkeiten gibt es dieses zu nutzen oder unschädlich zu machen. Welche Rolle spielt Wasserstoff für das Gelingen der Energiewende. Und wie bekommen wir die grüne Energie dorthin, wo sie benötigt wird.

500 Teams qualifizierten sich schließlich für die Experimentalrunde. Hier wurde untersucht, wie der Treibhauseffekt funktioniert und was Zitronen mit der Energiewende zu tun haben. Die Experimentalaufgaben wurden von den KjVI (kreative junge Verfahrenstechniker und Ingenieure) gestellt, mit denen der DECHEMAX-Wettbewerb schon seit Jahren erfolgreich zusammenarbeitet. Die drei besten Teams reisten dann zur Siegerehrung nach Berlin:

  • Klasse 7 – Das Team DieKrasseSchillerschule mit den Mitgliedern Annika Fischer, Leah Stölting, Henrike Deutsch, Martin Beutnagel von der Schillerschule in Hannover.
  • Klasse 10 – Das Team AVENEER mit den Mitgliedern Lukas Rossmeissl, Niklas Nebel, Giosuè Spezzano von der Edith-Stein-Schule in Darmstadt.
  • Klasse 11 – Das Team NaCLor mit den Mitgliedern Johanna Sparr, Colin Ruthe, Niklas Lauterberg von der Eichenschule in Scheeßel.

Schülerbericht

Schüler der Schillerschule gewinnen Chemiewettbewerb und treffen Nobelpreisträger

Am 17.9.23 sind wir (Martin Beutnagel, Henrike Deutsch, Annika Fischer und Leah Stölting) mit dem ICE vom Hannover Hbf zum Berliner Hbf gefahren. Wir waren etwas verwirrt, da unser Zug ausfiel und wir erst nicht wussten, welchen Ersatzzug wir nehmen sollten. Nachdem wir herausgefunden haben, welche Zug wir nehmen sollten, kam dieser auch schon und wir sprinteten rein, um noch Plätze zu bekommen, dann ging es endlich los. Nachdem der Zug am Anfang schon 35 Minuten Verspätung hatte, kam auf der Fahrt noch eine Stunde dazu. In Berlin angekommen, nahmen wir zuerst, mit den anderen Gewinnern, an einer Bootstour teil. Danach checkten wir im Hostel ein und hatten noch etwas Zeit, bevor wir uns auf den Weg zur Siegerehrung machten. Als wir am City Cube Berlin ankamen, waren wir alle etwas nervös, vor allem als wir sahen, wie viele Menschen in dem Saal saßen. Nach der Begrüßung wurden wir dann alle aufgerufen, um auf die Bühne zu treten. Wir bekamen alle eine Urkunde und einen Check von 250 Euro. Außerdem erhielten wir einen Pokal. Danach hielt der Chemie -Nobelpreisträger einen Vortrag über seine Arbeit. Leider war dieser auf Englisch, weswegen wir nicht so viel verstehen konnten. Anschließen gab es noch ein Buffet, mit Currywurst und Hotdogs. Zuletzt gingen wir noch zum Brandenburger Tor, welches aktuell orange ist, und fuhren dann wieder zum Hostel. Dort fielen wir erschöpft in unsere Betten

Der nächste Tag begann relativ spät, mit einem abwechslungsreichen Frühstück. Nachdem wir alle gestärkt waren und unsere Koffer gepackt hatten, ging es für uns noch ein mal ins City Cube Berlin, dort durften wir uns die verschiedenen Unternehmen angucken und viel Spannendes erfahren. Eine Plünderung auf das gratis Essen durfte natürlich auch nicht fehlen;). Um ca. 12 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Berliner Bahnhof (Spandau) und gönnten uns da kurz vor dem Abfahren noch eine Mahlzeit bei Mc Donalds. Pünktlich um 13:01 kam dann unser Zug, der uns dann auch wieder bis nach Hannover brachte. Die zwei Tage in Berlin haben sehr viel Spaß gemacht und wir durften viel Neues lernen.

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