GREEN CHEMISTRY-Schülerinnen und Schüler der 11c forschen für eine nachhaltige Zukunft

Ausgehend von selbst gewählten Interessensgebieten entwickelte die 11c im Rahmen des Wettbewerbs „Green Chemistry“ gruppenweise eigene Leitfragen, plante und führte mit Begeisterung Experimente durch und wertete diese eigenständig aus. Die Themen reichten von nachhaltigen Alltagsprodukten über biotechnologische Verfahren bis hin zu Klimawandel-Fragestellungen.

Eine Gruppe stellte Cremes aus pflanzlichen Ölen (u. a. Mandel-, Raps- und Olivenöl) her und bewertete diese hinsichtlich Konsistenz, Hautgefühl und pH-Wert. Mandelöl mit doppelter Lecithin-Menge über- zeugte durch die angenehme Konsistenz und Stabilität. Die antibiotische Wirkung von Schimmelpilzen auf Bakterien untersuchte die zweite Gruppe. Das Bakterienwachstum wurde auf einem selbst herge- stellten Nährmedium deutlich gehemmt, was als ein Hinweis auf sein antibiotisches Potenzial gedeutet werden kann. Die dritte Gruppe analysierte die UV-Absorption pflanzlicher Stoffe. Hibiskustee absor- bierte UV-Strahlung am besten und könnte z. B. als pflanzlicher Sonnenschutz dienen. Biologisch abbau- bare Fischernetze aus Hanf verglich die vierte Gruppe mit Kunststoffnetzen. Hanfnetze zersetzten sich deutlicher schneller im Salzwasser als Plastik. Die letzte Gruppe untersuchte die Temperaturabhängig- keit der Kohlenstoffdioxid-Aufnahme in Kalkwasser. Dies führte zu folgendem Ergebnis: Mit steigender Temperatur nimmt die Löslichkeit von Kohlenstoffdioxid ab – ein relevanter Aspekt im Klimawandel.

Durch die selbstständige Arbeit über mehrere Wochen war die Projektphase eine große Bereicherung für den Unterricht. Die 11c wurde mit dem Sonderpreis im Wert von 700 Euro für Materialien und Che- mikalien ausgezeichnet – eine tolle Leistung! Herzlichen Glückwunsch!

SEL

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