Festakt deutsch-französische Freundschaft

Festakt deutsch-französische Freundschaft

Am 21. Januar 2026 fand im Sprengelmuseum ein Festakt zum Tag der deutsch-französischen Freundschaft statt. Der Abend wurde von musikalischen Darbietungen und kurzen Vorstellungen begleitet, die für eine abwechslungsreiche Stimmung sorgten. Im Mittelpunkt stand die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem RLSB Hannover und der Académie de Poitiers. Zum Abschluss hatten die Gäste bei einem kleinen Umtrunk die Gelegenheit, sich auszutauschen und ins Gespräch zu kommen. 
Wir zwei waren ein Teil von ca. 20 anderen Schülern von Schulen, an denen französisch Austäusche schon lange und viel gemacht werden.
Für uns war das etwas ganz Besonderes.
Obwohl wir anfangs nicht wussten was auf uns zukommt, hatten wir einen interessanten Abend mit schönen Ansprachen, Gesprächen und Eindrücken.

Annike A. (JG 11) und Valentina H. (JG 9)

Mon séjour en France – Klara Ranke

Mon séjour en France - Klara

Im Rahmen des „Brigitte Sauzay“-Austausches verbrachte ich drei Monate in Toulouse im Süden Frankreichs. Dafür entschied ich mich, da mir die französische Sprache schon immer sehr gefiel und ich sie wirklich sprechen können wollte. Ich wollte ins Ausland, aber nicht zu weit weg und nicht für einen zu langen Zeitraum.
Von Toulouse hatte ich vorher kaum etwas gehört und war positiv überrascht. Südfrankreich unterschied sich erst einmal deutlich von Norddeutschland – Klima, Architektur und Lebensgefühl wirkten teils eher spanisch. Auch das Streetfood und manche Slang-Wörter waren merklich stark vom Spanischen beeinflusst.
In meiner Gastfamilie wurde ich sehr herzlich aufgenommen und war schnell ein Teil der Familie. Trotzdem war es anfangs seltsam, mit zunächst fremden Menschen in einer Sprache zu leben, die ich kaum verstand. Obwohl ich im Französischunterricht gut gewesen war, fiel mir das Sprechen zunächst schwer. Die gesprochene Sprache ist schneller und unterscheidet sich auch sonst stark von der Schriftsprache. Doch von Tag zu Tag wurde es besser. Wichtig ist, sich zu trauen zu sprechen – Fehler stören niemanden, im Gegenteil: Ich bekam stets viel Ermutigung und viele Komplimente zu meinem Französisch.
In meiner Klasse war ich die einzige deutsche Austauschschülerin, wodurch es anfangs durchaus schwierig war, Anschluss zu finden. Schnell wurde ich jedoch Teil einer Freundesgruppe, mit der ich in Frankreich sehr viel Zeit verbracht habe und mit der ich auch jetzt noch häufig in Kontakt stehe. So war ich gezwungen, Französisch zu sprechen, was mir sehr half. Ungewohnt waren die Essenszeiten sowie die noch stärkere Autorität der Lehrer. Im Alltag fiel mir auf, dass Pünktlichkeit – ganz wie im Stereotyp – lockerer gesehen wird und Begrüßungen wie das ständige „ça va?“ zum Miteinander dazugehören, was mir sehr gefallen hat.
Rückblickend hat sich der Austausch zweifellos gelohnt. Ich verstehe heute auch schnell gesprochenes Französisch problemlos, habe enge Freundschaften geschlossen und bin über mich hinausgewachsen. Würde ich noch einmal entscheiden müssen, würde ich es genauso machen – vielleicht sogar noch länger bleiben.

Vive la France! ; )

Hockeyhallenmeisterschaften

Hockeyhallenmeisterschaften

Starker Teamgeist beim Hockeyturnier im DTV

Mit viel Einsatz, Teamgeist und spürbarer Spielfreude nahm unsere Schulmannschaft am 10.02.2026 am Hockeyturnier beim DTV teil. Zehn Teilnehmende – acht Spielerinnen und Spieler sowie Emilia und Marie als Coaches – vertraten unsere Schule mit großem Engagement und zeigten, was in ihnen steckt.

Erfolgreicher Start und spannende Gruppenspiele

Gleich im ersten Spiel setzte das Team ein Ausrufezeichen: Mit einem knappen, aber verdienten 3:2-Sieg gegen die Käthe-Kollwitz-Schule gelang ein gelungener Auftakt. Im zweiten Spiel erkämpfte sich die Mannschaft ein Unentschieden gegen das Team des KWRG. Auch gegen die Sophienschule zeigte das Team Kampfgeist und erzielte ein starkes 3:3.

Besonders bemerkenswert: Die Mannschaft hatte in dieser Konstellation zuvor noch nie zusammengespielt. Dennoch waren von Spiel zu Spiel deutliche Fortschritte im Zusammenspiel zu erkennen. Laufwege wurden sicherer, Pässe präziser und die Abstimmung in der Defensive stabiler.

Halbfinale und Platz vier

Im Halbfinale traf das Team erneut auf das KWRG, musste sich diesmal jedoch deutlich mit 0:5 geschlagen geben. Trotz dieser Niederlage blieb die Motivation hoch. Im Spiel um Platz drei unterlag unsere Mannschaft schließlich der Sophienschule und belegte damit am Ende einen respektablen vierten Platz.

Victoria überzeugte als Torhüterin mit starken Paraden. Besonders schön war auch die altersübergreifende Teamzusammensetzung: Leopold (Jahrgang 2015) war der Jüngste im Team, während Hanna und Marie H. (beide Jahrgang 2013) zu den Ältesten gehörten.

Das Turnier hat gezeigt: Mit Teamgeist, Einsatzfreude und gegenseitiger Unterstützung kann auch eine neu formierte Mannschaft beachtliche Erfolge erzielen. Wir freuen uns schon auf die nächsten sportlichen Herausforderungen!

LEN

Bigband-Sound, der begeistert – Workshop an der Schillerschule

Bigband-Sound, der begeistert – Workshop an der Schillerschule

Ein ganzer Tag im Zeichen von Groove, Phrasierung und Teamwork: Am 28. Februar 2026 verwandelte sich die Schillerschule in eine Jazzwerkstatt. 25 Schülerinnen und Schüler unserer Bigband arbeiteten intensiv mit den Dozenten Felix Petry, Benny Brown, Hans Wendt und Miles Perkin – und wuchsen dabei musikalisch wie auch als Band spürbar zusammen.

Arbeiten in Sections – Feinschliff im Detail

Der Workshop begann mit Proben in einzelnen Sections. Saxofone, Trompeten, Posaunen und Rhythmusgruppe arbeiteten getrennt voneinander an ihren Stimmen, an Klangbalance und Präzision. Dabei standen vor allem Jazzphrasierung, Artikulation und das Zusammenspiel innerhalb der Instrumentengruppen im Mittelpunkt.

Für viele Teilnehmende waren es gerade diese Detailarbeiten, die den entscheidenden Unterschied machten. Martin aus dem Saxofonsatz brachte es im anschließenden Interview auf den Punkt: „Aus ganz vielen kleinen Bausteinen wurde ein Gerüst, auf dem man jetzt richtig gut drauf aufbauen kann.“ Besonders das Verständnis für Jazzphrasierung habe sich deutlich vertieft, und auch das Zusammenspiel im Satz sei nun harmonischer.

In der Trompeten-Section ging es unter anderem um technische Feinheiten wie Zungenposition, Ansatz und Haltung des Instruments. Pepe berichtete begeistert, wie sehr ihn die individuellen Tipps weitergebracht hätten – nicht nur im Hinblick auf Höhe und Klang, sondern auch auf sein persönliches Spielgefühl. „Der Workshop hat uns nicht nur als Section und als gesamte Band weitergeholfen, sondern jeden auch individuell unterstützt“, fasste er zusammen.

Auch Eike hob hervor, wie sehr sich die Arbeit an Details unmittelbar auf den Gesamtklang auswirkte: Beim gemeinsamen Spiel seien die Akzente „viel saftiger“ gewesen, alles habe besser zusammengepasst. Besonders das Stück „Indiana“ habe dadurch enorm gewonnen.

Vom Detail zum Gesamtklang – Die Abschlussprobe

Nach intensiver Section-Arbeit folgte die gemeinsame Abschlussprobe mit der gesamten Bigband unter der Leitung von Benny Brown. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler dabei von allen Dozenten, die selbst mitspielten und so mitten im Klanggeschehen standen.

Hier zeigte sich eindrucksvoll, wie die zuvor erarbeiteten Bausteine ineinandergreifen. Das Zusammenspiel wirkte geschlossener, dynamischer und stilistisch sicherer. Besonders beeindruckend waren die Fortschritte bei „Blame It on the Boogie“ von den Jackson Five sowie beim Jazzstandard „Indiana“. Phrasierungen saßen präziser, Einsätze kamen auf den Punkt, und die Band entwickelte einen deutlich transparenteren, zugleich kraftvollen Bigband-Sound.

Neben den musikalischen Ergebnissen spielte auch der soziale Aspekt eine wichtige Rolle. Theo und Lukas betonten im Interview, wie sehr der Workshop das Gemeinschaftsgefühl gestärkt habe. „Einfach mit der Band etwas zu unternehmen und mehr zu einer Truppe zusammenzuwachsen – das macht richtig Spaß“, hieß es. Die Arbeit mit professionellen Musikern, die nicht nur fachlich überzeugten, sondern auch mit Geduld, Humor und Offenheit begegneten, sei für alle eine besondere Erfahrung gewesen.

Dank an unsere Förderer

Ein solcher Workshop ist nur mit Unterstützung engagierter Partner möglich. Unser herzlicher Dank gilt der LAG Schulbands in Niedersachsen e.V., dem Niedersächsischen Kultusministerium im Rahmen des Programms „Hauptsache:Musik“ sowie der Sparkasse Hannover. Ihre Förderung hat diesen intensiven musikalischen Tag ermöglicht.

Ausblick: Doppelkonzerte im März

Wer die Ergebnisse des Workshops live erleben möchte, hat schon bald Gelegenheit dazu:
Am 12. März um 18.00 Uhr findet ein Doppelkonzert in der Bismarckschule statt.
Am 19. März um 19.00 Uhr folgt ein weiteres Doppelkonzert in der Aula der Schillerschule. Der Eintritt ist frei.

Der Workshop hat gezeigt, welches Potenzial in unserer Bigband steckt – und dass aus 25 engagierten Musikerinnen und Musikern mit professioneller Unterstützung ein Klangkörper entstehen kann, der begeistert. Das musikalische „Gerüst“ steht – nun darf weitergebaut werden.

Erasmus-Aufenthalt in Schweden

Mein unvergesslicher Erasmus-Aufenthalt in Schweden

Im Sommer der 11. Klasse hatte ich das riesige Glück, knapp drei Monate in Schweden zu verbringen, und zwar über das Erasmus-Programm. Ich wohnte bei einer ganz herzlichen schwedischen Familie, die mich richtig gut in ihren Alltag eingebunden hat.

Gemeinsam haben wir sehr viel unternommen. Neben Ausflügen nach Helsinki und auf die Åland-Inseln haben wir auch Stockholm und die Umgebung erkundet. Wir waren unter anderem in Uppsala, in Vaxholm und in mehreren Museen unterwegs. Ein besonders beeindruckender Ausflug war nach Drottningholm, dem Wohnsitz der schwedischen Königsfamilie. In Stockholm selbst habe ich außerdem die berühmte Metro-Kunst entdeckt – die U-Bahn-Stationen fühlen sich dort wirklich wie kleine Kunstgalerien an.

In meiner Freizeit war ich viel draußen in der Natur, habe lange Spaziergänge gemacht oder bin joggen gegangen – und das bei erstaunlich gutem Wetter. Natürlich durfte auch die schwedische Fika nicht fehlen, ob mit Familie oder mit Freunden, oft mit selbst gebackenen Kanelbullar oder einem Kladdkaka. Auch die Flohmärkte, die sogenannten Loppis, waren für mich jedes Mal ein Highlight. Typisch ist es außerdem, sich mit Freunden in einer der großen Shoppingmalls zu treffen. Und der wöchentliche „Taco Friday“ gehörte natürlich genauso dazu.

Die Schule war ein bisschen anders als in Deutschland: Die Tage waren oft länger, so bis 15:30 Uhr oder sogar 17 Uhr, aber dafür gab es eine längere Mittagspause mit einem kostenlosen Essen. Die Atmosphäre war insgesamt sehr entspannt, und ich habe mich super schnell wohlgefühlt.

Alles in allem war dieser Aufenthalt eine unglaublich prägende Zeit, die mich persönlich sehr weitergebracht hat, und ich bin sehr dankbar für all die Erlebnisse und die neuen Freundschaften, die ich dort knüpfen konnte.

Antonia S., 11c

NorwegerInnen zu Gast an der Schillerschule

NorwegerInnen zu Gast an der Schillerschule

Zwischen dem 08.02. und dem 12.02.2026 hatten wir Besuch von neun norwegischen SchülerInnen.
Während unserer gemeinsamen Zeit haben wir den NorwegerInnen Hannover gezeigt, waren bowlen und haben einen Tagesausflug nach Goslar gemacht. Außerdem sind wir gemeinsam im Unterricht gewesen und haben in den vier Tagen an einem Projekt zur Nachhaltigkeit gearbeitet.

Unsere Eindrücke:

 

„Das Beste war, euch und die Familie kennenzulernen und Zeit mit euch zu verbringen.“ – Miriam (Norwegerin)

„Ich bin in deutschen Gesprächen sehr viel selbstbewusster geworden.“ – Emma (Norwegerin)

„Wir haben viel über Norwegen erfahren, auch wenn wir nicht vor Ort waren.“ – Annike (Deutsche)

„Die Norweger waren sehr offen und gesprächig.“ – Titus (Deutscher)

„Wir finden es interessant, dass in der Schule so viel mit iPads gearbeitet wird und es im Unterricht so viel mündliche Mitarbeit gibt.“ – Lukas, Tobias (Norweger)

 

Wir hatten eine richtig schöne Zeit zusammen. Besonders wertvoll waren die gemeinsamen Aktivitäten, die Gespräche und die Einblicke in den Alltag der jeweils anderen Kultur.

 

Antonia, Annike und Pauline, Jg.11

Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen

Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen

Am 13.1.2026 hatte der dreizehnte Jahrgang die Möglichkeit die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen- Belsen zu besuchen.

Zu Beginn unseres Besuchs betraten wir die aus massivem Beton errichtete Ausstellung, die uns chronologisch durch die Geschichte des Konzentrationslagers leitete und dabei besonderen Fokus auf die individuellen Geschichten einzelner Betroffener, oder Angehöriger legte. Besonders die verfilmten Interviews der Betroffenen stellten einen Bezugspunkt für die nun fast schon 100 Jahre zurückliegende Geschichte her und verwandelten die im Unterricht so weit entfernt wirkenden Zahlen und Daten in Realität. 

Die Ausstellung der Kleidung der ehemaligen Insassen und die ausgestellten Bilder, welche hauptsächlich nach der Befreiung durch britische Truppen aufgenommen wurden, brachten uns die Geschichte deutlich näher und verursachten eine allgemein betroffene und sehr bedrückte Stimmung. Auch durch die Begleitung und die bildlichen Schilderungen von Herrn Friedmann, dem Enkel eines ehemaligen Insassen des Lagers wurden uns die Ereignisse der Vergangenheit nahegebracht und das extreme Ausmaß, des durch den Nationalsozialismus ausgelösten Leids und die Entmenschlichung aller Opfer sehr deutlich.

Einen nachhaltigen Eindruck haben auch die ursprünglichen Orte der längst niedergebrannten Baracken und die von Schnee bedeckten Massengräber hinterlassen. Sich an der Stelle zu befinden, an der, weniger als ein Jahrhundert zuvor Menschen jegliche Würde und jedes Recht abgesprochen wurde, ging jedem Teilnehmer zu Herzen und wird auch, lange nach dieser Exkursion, noch in Erinnerung behalten werden. In diesem Sinne ist die Exkursion nach Bergen-Belsen also erfolgreich gewesen und sollte auch für folgende Jahrgänge unbedingt wiederholt werden.

Insa und Clara, Jg. 13

„Zwei Monate zwischen Kultur und Wachstum – unser Erasmus-Aufenthalt in Deutschland“

„Zwei Monate zwischen Kultur und Wachstum - unser Erasmus-Aufenthalt in Deutschland“

Während unseres zweimonatigen Aufenthalts in Deutschland haben wir eine sehr wichtige Erfahrung für uns gemacht. Am Anfang waren wir ein bisschen aufgeregt und auch ein bisschen verängstigt, denn alles war neu: die Sprache, die Schule und die Menschen. Mit der Zeit haben wir uns jedoch eingelebt und uns immer wohler gefühlt. 

Mit den Familien, die uns beherbergt haben, haben wir uns sehr wohl gefühlt. Sie waren nett, hilfsbereit und haben uns das Gefühl gegeben, zu Hause zu sein. 

Auch die Schule hat uns, trotz einiger Unterschiede zur Italienischen Schule, gut gefallen. In Italien gehen wir auch samstags zur Schule, aber dafür endet sie jeden Tag um 13:00.  Die Schule hier ist sehr groß: Es gibt viele Klassenzimmer, Labore und Gemeinschaftsräume. Wir fanden die Idee der Kinderspiele im Hinterhof sehr schön und interessant. Wir fanden es ungewöhnlich, dass wir in jedem Unterricht das Klassenzimmer wechseln mussten, denn in Italien sind es die Lehrer, die umziehen. Aber am Ende haben wir uns an die Idee gewöhnt. Wir haben auch mit neuen Fächern wie Informatik und Theater experimentiert und hatten viel Spaß dabei.  

Diese Erfahrungen haben uns geholfen, sowohl persönlich als auch kulturell zu wachsen. Das Leben in einem anderen Land hat uns unabhängiger gemacht. Wir lernten neue Leute kennen, entdeckten eine andere Kultur als unsere eigene und verbesserten die Sprache. Es war eine wertvolle Erfahrung, die uns sehr bereichert hat. 

Vittoria und Adele aus Italien

PU „Akademie der Künste: Backstage – Offstage – Onstage“ (1. Quartal)

PU „Akademie der Künste: Backstage – Offstage – Onstage“ (1. Quartal)

Im ersten Viertel unseres PU-Kurses „Akademie der Künste“ (Jg. 10) lag der Schwerpunkt zunächst darauf, uns als Gruppe besser kennenzulernen und eine gemeinsame Basis für die weitere Projektarbeit zu schaffen.

In den ersten Stunden tauschten wir uns über unsere bisherigen Erfahrungen im Unterricht aus und sammelten Ideen, wie wir den Kurs gestalten möchten. Dabei überlegten wir, welche Methoden uns bei der Organisation und Dokumentation unseres Projekts unterstützen könnten. Unter anderem beschäftigten wir uns mit der Erstellung einer Edumap, die uns helfen sollte, unsere Inhalte, Ergebnisse und Planungen übersichtlich festzuhalten. Gleichzeitig informierten wir uns allgemein über das Thema Theater, um ein grundlegendes Verständnis für typische Arbeitsweisen und Möglichkeiten zu bekommen.

In den nächsten Stunden folgten verschiedene schauspielerische Auflockerungsübungen, wir sollten z. B. eine Situation schauspielern und dabei besonders auf unsere Mimik und Haltung achten. Diese dienten dazu, Hemmungen abzubauen und das Verhältnis in der Gruppe zu stärken. Als Kurs wollten wir unbedingt ein eigenes Theaterstück auf die Beine stellen. Deshalb teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und recherchierten unterschiedliche Theatergenres. Dabei verglichen wir typische Merkmale und suchten ein Thema, das uns allen gefiel. Wir waren uns einig, dass wir ein Kriminalstück entwickeln und schließlich selbst aufführen wollten.

In den folgenden Unterrichtsstunden begann dann die konkretere Planung unseres Projekts. Zunächst sammelten wir in der Gesamtgruppe, was für ein Theaterprojekt grundsätzlich notwendig ist: Requisiten, Kostümen, Rollenverteilung, Bühnenbild, Ablaufplänen und Zeitmanagement. Anschließend widmeten wir uns erneut in Kleingruppen der Entwicklung möglicher Geschichten. Jede Gruppe entwarf eigene Ideen, die wir später gemeinsam vorstellten und diskutierten. Am Ende entschieden wir uns für die Story „Mord im Dorf“ – dies ist ein Kriminalfall, der in einem vom Schnee eingeschlossenen Dorf im Jahr 1946, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, spielt. Nachdem das Grundkonzept feststand, teilten wir uns erneut in thematische Gruppen auf, um das Stück mithilfe eines Krimiplaners weiter auszuarbeiten. Dabei beschäftigten wir uns mit Fragen wie: Wer ist das Opfer? Wer könnten die Verdächtigen sein? Welche Motive spielen eine Rolle? Wie läuft die Auflösung ab?

Neben der inhaltlichen Arbeit schauten wir uns erste Kostümideen an, besprachen mögliche Rollen und überlegten, welche Requisiten wir benötigen würden. So entstand Schritt für Schritt ein immer klareres Bild unseres zukünftigen Theaterstücks. Den Abschluss des ersten Viertels bildete unser PU-Tag, an dem wir einen kompletten Schultag lang ausschließlich an unserem Projekt arbeiten konnten. Zu Beginn des Tages besprachen wir ausführlich, welche Aspekte wir an diesem Tag vertiefen wollten und erstellten eine gemeinsame To-Do-Liste. Anschließend arbeiteten wir in verschiedenen Gruppen weiter: Einige entwickelten die Charaktere detaillierter, andere erarbeiteten einen genauen Handlungsplan oder beschäftigten sich mit dem Entwurf und der Gestaltung erster Kostüme. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, uns die Bühne genauer anzuschauen und erste Szenen probeweise zu spielen, um ein Gefühl für Raum, Bewegungen und Atmosphäre zu bekommen.

Insgesamt war das erste Viertel unseres Projekts sehr produktiv und aber auch anstrengend, da wir viel Zeit in die Planung und Ausarbeitung stecken mussten, jedoch konnten wir letztlich den Grundstein und die Basis für unser Theaterstück legen.

Für den PU-Kurs: Ole, Maximilian, Leah

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