PU „Akademie der Künste: Backstage – Offstage – Onstage“ (2. Quartal)

PU „Akademie der Künste: Backstage – Offstage – Onstage“ (2. Quartal)

Im zweiten Quartal unseres PU-Kurses „Akademie der Künste“ (Jg . 10) stand die Weiterentwicklung unseres Theaterstückes im Mittelpunkt. Zu Beginn reflektierten wir den bisherigen Arbeitsprozess sowie den bisherigen Unterrichtsverlauf mithilfe einer Umfrage und planten den PU-Tag, um eine bessere Übersicht über die Aufgaben zu bekommen, die noch erledigt werden müssen. Vor allem wollten wir aber Kontrolle über eines unserer größten Probleme gewinnen: Die Zeit, die uns für den gesamten Prozess zur Verfügung steht. 

Zu Beginn des Quartals haben wir anhand von einer Art Checkliste „10 Schritte zum Krimi“ die Idee für unser eigenes Kriminalstück weiter ausgeschärft. Nachdem wir diese Schritte weitestgehend bearbeitet hatten, stand der für uns wichtigste Tag des Quartals an, der PU-Tag. Den PU-Tag starteten wir mit dem Schreiben unserer Rollenanalysen. Jeder konnte seinen eigenen Charakter weiter ausschärfen und diesem Tiefe verleihen. Ebenfalls konnten wir uns am PU-Tag um Bühnenbild und Kostüme kümmern. Bei diesen für den Prozess sehr wichtigen Schritten konnte man merken, wie unser Kurs immer weiter zusammenwuchs. Um uns als Kurs noch mehr zu vertrauen und sich einander zu öffnen, beendeten wir den für uns sehr produktiven Tag mit einer kleinen Improvisationsschauspiel-Übung. Nachdem wir am PU-Tag den Grundstein für unser Theaterstück legen konnten, konnten wir in den folgenden Wochen an unserem Textbuch arbeiten. Zunächst schrieben wir alle Informationen zu unserer Idee und den gewünschten Szenen auf, um dann einen möglichst guten Entwurf des Textbuches von der KI zu erhalten. Wir haben uns dafür entschieden, das Textbuch von der KI grob entwickeln zulassen, da die Zeit sonst leider nicht auf unserer Seite gewesen wäre. Durch die KI erhielten wir somit ein Textbuch, welches wir weiterentwickeln und verbessern konnten. So landen wir auch schon sehr schnell am Ende unseres Quartals, da nicht zu unterschätzen ist, wie lange es wohl dauern möge, ein Textbuch mit 17 Szenen zu verbessern und unseren Ideen entsprechend anzupassen. Durch den Prozess, das Textbuch immer weiter zu verbessern und unseren Vorstellungen anzupassen, konnte man deutlich wahrnehmen, wie gut unser Kurs inzwischen zusammenarbeitet. 

Insgesamt lässt sich zusammenfassen, dass wir in diesem Quartal sowohl wichtige inhaltliche als auch organisatorische Grundlagen für unser Theaterstück erarbeiten konnten. Besonders die Entwicklung unseres Textbuches und die Rollenarbeit haben große Fortschritte gezeigt. Auch wenn wir das Textbuch noch ein wenig verändern müssen, haben wir nun eine gute Basis, um an der praktischen Umsetzung aller Ideen im kommenden Quartal arbeiten zu können.

Für den PU-Kurs: Emma, Emuun, Mia, Mathilda

Festakt deutsch-französische Freundschaft

Festakt deutsch-französische Freundschaft

Am 21. Januar 2026 fand im Sprengelmuseum ein Festakt zum Tag der deutsch-französischen Freundschaft statt. Der Abend wurde von musikalischen Darbietungen und kurzen Vorstellungen begleitet, die für eine abwechslungsreiche Stimmung sorgten. Im Mittelpunkt stand die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem RLSB Hannover und der Académie de Poitiers. Zum Abschluss hatten die Gäste bei einem kleinen Umtrunk die Gelegenheit, sich auszutauschen und ins Gespräch zu kommen. 
Wir zwei waren ein Teil von ca. 20 anderen Schülern von Schulen, an denen französisch Austäusche schon lange und viel gemacht werden.
Für uns war das etwas ganz Besonderes.
Obwohl wir anfangs nicht wussten was auf uns zukommt, hatten wir einen interessanten Abend mit schönen Ansprachen, Gesprächen und Eindrücken.

Annike A. (JG 11) und Valentina H. (JG 9)

Mon séjour en France – Klara Ranke

Mon séjour en France - Klara

Im Rahmen des „Brigitte Sauzay“-Austausches verbrachte ich drei Monate in Toulouse im Süden Frankreichs. Dafür entschied ich mich, da mir die französische Sprache schon immer sehr gefiel und ich sie wirklich sprechen können wollte. Ich wollte ins Ausland, aber nicht zu weit weg und nicht für einen zu langen Zeitraum.
Von Toulouse hatte ich vorher kaum etwas gehört und war positiv überrascht. Südfrankreich unterschied sich erst einmal deutlich von Norddeutschland – Klima, Architektur und Lebensgefühl wirkten teils eher spanisch. Auch das Streetfood und manche Slang-Wörter waren merklich stark vom Spanischen beeinflusst.
In meiner Gastfamilie wurde ich sehr herzlich aufgenommen und war schnell ein Teil der Familie. Trotzdem war es anfangs seltsam, mit zunächst fremden Menschen in einer Sprache zu leben, die ich kaum verstand. Obwohl ich im Französischunterricht gut gewesen war, fiel mir das Sprechen zunächst schwer. Die gesprochene Sprache ist schneller und unterscheidet sich auch sonst stark von der Schriftsprache. Doch von Tag zu Tag wurde es besser. Wichtig ist, sich zu trauen zu sprechen – Fehler stören niemanden, im Gegenteil: Ich bekam stets viel Ermutigung und viele Komplimente zu meinem Französisch.
In meiner Klasse war ich die einzige deutsche Austauschschülerin, wodurch es anfangs durchaus schwierig war, Anschluss zu finden. Schnell wurde ich jedoch Teil einer Freundesgruppe, mit der ich in Frankreich sehr viel Zeit verbracht habe und mit der ich auch jetzt noch häufig in Kontakt stehe. So war ich gezwungen, Französisch zu sprechen, was mir sehr half. Ungewohnt waren die Essenszeiten sowie die noch stärkere Autorität der Lehrer. Im Alltag fiel mir auf, dass Pünktlichkeit – ganz wie im Stereotyp – lockerer gesehen wird und Begrüßungen wie das ständige „ça va?“ zum Miteinander dazugehören, was mir sehr gefallen hat.
Rückblickend hat sich der Austausch zweifellos gelohnt. Ich verstehe heute auch schnell gesprochenes Französisch problemlos, habe enge Freundschaften geschlossen und bin über mich hinausgewachsen. Würde ich noch einmal entscheiden müssen, würde ich es genauso machen – vielleicht sogar noch länger bleiben.

Vive la France! ; )

Hockeyhallenmeisterschaften

Hockeyhallenmeisterschaften

Starker Teamgeist beim Hockeyturnier im DTV

Mit viel Einsatz, Teamgeist und spürbarer Spielfreude nahm unsere Schulmannschaft am 10.02.2026 am Hockeyturnier beim DTV teil. Zehn Teilnehmende – acht Spielerinnen und Spieler sowie Emilia und Marie als Coaches – vertraten unsere Schule mit großem Engagement und zeigten, was in ihnen steckt.

Erfolgreicher Start und spannende Gruppenspiele

Gleich im ersten Spiel setzte das Team ein Ausrufezeichen: Mit einem knappen, aber verdienten 3:2-Sieg gegen die Käthe-Kollwitz-Schule gelang ein gelungener Auftakt. Im zweiten Spiel erkämpfte sich die Mannschaft ein Unentschieden gegen das Team des KWRG. Auch gegen die Sophienschule zeigte das Team Kampfgeist und erzielte ein starkes 3:3.

Besonders bemerkenswert: Die Mannschaft hatte in dieser Konstellation zuvor noch nie zusammengespielt. Dennoch waren von Spiel zu Spiel deutliche Fortschritte im Zusammenspiel zu erkennen. Laufwege wurden sicherer, Pässe präziser und die Abstimmung in der Defensive stabiler.

Halbfinale und Platz vier

Im Halbfinale traf das Team erneut auf das KWRG, musste sich diesmal jedoch deutlich mit 0:5 geschlagen geben. Trotz dieser Niederlage blieb die Motivation hoch. Im Spiel um Platz drei unterlag unsere Mannschaft schließlich der Sophienschule und belegte damit am Ende einen respektablen vierten Platz.

Victoria überzeugte als Torhüterin mit starken Paraden. Besonders schön war auch die altersübergreifende Teamzusammensetzung: Leopold (Jahrgang 2015) war der Jüngste im Team, während Hanna und Marie H. (beide Jahrgang 2013) zu den Ältesten gehörten.

Das Turnier hat gezeigt: Mit Teamgeist, Einsatzfreude und gegenseitiger Unterstützung kann auch eine neu formierte Mannschaft beachtliche Erfolge erzielen. Wir freuen uns schon auf die nächsten sportlichen Herausforderungen!

LEN

Bigband-Sound, der begeistert – Workshop an der Schillerschule

Bigband-Sound, der begeistert – Workshop an der Schillerschule

Ein ganzer Tag im Zeichen von Groove, Phrasierung und Teamwork: Am 28. Februar 2026 verwandelte sich die Schillerschule in eine Jazzwerkstatt. 25 Schülerinnen und Schüler unserer Bigband arbeiteten intensiv mit den Dozenten Felix Petry, Benny Brown, Hans Wendt und Miles Perkin – und wuchsen dabei musikalisch wie auch als Band spürbar zusammen.

Arbeiten in Sections – Feinschliff im Detail

Der Workshop begann mit Proben in einzelnen Sections. Saxofone, Trompeten, Posaunen und Rhythmusgruppe arbeiteten getrennt voneinander an ihren Stimmen, an Klangbalance und Präzision. Dabei standen vor allem Jazzphrasierung, Artikulation und das Zusammenspiel innerhalb der Instrumentengruppen im Mittelpunkt.

Für viele Teilnehmende waren es gerade diese Detailarbeiten, die den entscheidenden Unterschied machten. Martin aus dem Saxofonsatz brachte es im anschließenden Interview auf den Punkt: „Aus ganz vielen kleinen Bausteinen wurde ein Gerüst, auf dem man jetzt richtig gut drauf aufbauen kann.“ Besonders das Verständnis für Jazzphrasierung habe sich deutlich vertieft, und auch das Zusammenspiel im Satz sei nun harmonischer.

In der Trompeten-Section ging es unter anderem um technische Feinheiten wie Zungenposition, Ansatz und Haltung des Instruments. Pepe berichtete begeistert, wie sehr ihn die individuellen Tipps weitergebracht hätten – nicht nur im Hinblick auf Höhe und Klang, sondern auch auf sein persönliches Spielgefühl. „Der Workshop hat uns nicht nur als Section und als gesamte Band weitergeholfen, sondern jeden auch individuell unterstützt“, fasste er zusammen.

Auch Eike hob hervor, wie sehr sich die Arbeit an Details unmittelbar auf den Gesamtklang auswirkte: Beim gemeinsamen Spiel seien die Akzente „viel saftiger“ gewesen, alles habe besser zusammengepasst. Besonders das Stück „Indiana“ habe dadurch enorm gewonnen.

Vom Detail zum Gesamtklang – Die Abschlussprobe

Nach intensiver Section-Arbeit folgte die gemeinsame Abschlussprobe mit der gesamten Bigband unter der Leitung von Benny Brown. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler dabei von allen Dozenten, die selbst mitspielten und so mitten im Klanggeschehen standen.

Hier zeigte sich eindrucksvoll, wie die zuvor erarbeiteten Bausteine ineinandergreifen. Das Zusammenspiel wirkte geschlossener, dynamischer und stilistisch sicherer. Besonders beeindruckend waren die Fortschritte bei „Blame It on the Boogie“ von den Jackson Five sowie beim Jazzstandard „Indiana“. Phrasierungen saßen präziser, Einsätze kamen auf den Punkt, und die Band entwickelte einen deutlich transparenteren, zugleich kraftvollen Bigband-Sound.

Neben den musikalischen Ergebnissen spielte auch der soziale Aspekt eine wichtige Rolle. Theo und Lukas betonten im Interview, wie sehr der Workshop das Gemeinschaftsgefühl gestärkt habe. „Einfach mit der Band etwas zu unternehmen und mehr zu einer Truppe zusammenzuwachsen – das macht richtig Spaß“, hieß es. Die Arbeit mit professionellen Musikern, die nicht nur fachlich überzeugten, sondern auch mit Geduld, Humor und Offenheit begegneten, sei für alle eine besondere Erfahrung gewesen.

Dank an unsere Förderer

Ein solcher Workshop ist nur mit Unterstützung engagierter Partner möglich. Unser herzlicher Dank gilt der LAG Schulbands in Niedersachsen e.V., dem Niedersächsischen Kultusministerium im Rahmen des Programms „Hauptsache:Musik“ sowie der Sparkasse Hannover. Ihre Förderung hat diesen intensiven musikalischen Tag ermöglicht.

Ausblick: Doppelkonzerte im März

Wer die Ergebnisse des Workshops live erleben möchte, hat schon bald Gelegenheit dazu:
Am 12. März um 18.00 Uhr findet ein Doppelkonzert in der Bismarckschule statt.
Am 19. März um 19.00 Uhr folgt ein weiteres Doppelkonzert in der Aula der Schillerschule. Der Eintritt ist frei.

Der Workshop hat gezeigt, welches Potenzial in unserer Bigband steckt – und dass aus 25 engagierten Musikerinnen und Musikern mit professioneller Unterstützung ein Klangkörper entstehen kann, der begeistert. Das musikalische „Gerüst“ steht – nun darf weitergebaut werden.

Erasmus-Aufenthalt in Schweden

Mein unvergesslicher Erasmus-Aufenthalt in Schweden

Im Sommer der 11. Klasse hatte ich das riesige Glück, knapp drei Monate in Schweden zu verbringen, und zwar über das Erasmus-Programm. Ich wohnte bei einer ganz herzlichen schwedischen Familie, die mich richtig gut in ihren Alltag eingebunden hat.

Gemeinsam haben wir sehr viel unternommen. Neben Ausflügen nach Helsinki und auf die Åland-Inseln haben wir auch Stockholm und die Umgebung erkundet. Wir waren unter anderem in Uppsala, in Vaxholm und in mehreren Museen unterwegs. Ein besonders beeindruckender Ausflug war nach Drottningholm, dem Wohnsitz der schwedischen Königsfamilie. In Stockholm selbst habe ich außerdem die berühmte Metro-Kunst entdeckt – die U-Bahn-Stationen fühlen sich dort wirklich wie kleine Kunstgalerien an.

In meiner Freizeit war ich viel draußen in der Natur, habe lange Spaziergänge gemacht oder bin joggen gegangen – und das bei erstaunlich gutem Wetter. Natürlich durfte auch die schwedische Fika nicht fehlen, ob mit Familie oder mit Freunden, oft mit selbst gebackenen Kanelbullar oder einem Kladdkaka. Auch die Flohmärkte, die sogenannten Loppis, waren für mich jedes Mal ein Highlight. Typisch ist es außerdem, sich mit Freunden in einer der großen Shoppingmalls zu treffen. Und der wöchentliche „Taco Friday“ gehörte natürlich genauso dazu.

Die Schule war ein bisschen anders als in Deutschland: Die Tage waren oft länger, so bis 15:30 Uhr oder sogar 17 Uhr, aber dafür gab es eine längere Mittagspause mit einem kostenlosen Essen. Die Atmosphäre war insgesamt sehr entspannt, und ich habe mich super schnell wohlgefühlt.

Alles in allem war dieser Aufenthalt eine unglaublich prägende Zeit, die mich persönlich sehr weitergebracht hat, und ich bin sehr dankbar für all die Erlebnisse und die neuen Freundschaften, die ich dort knüpfen konnte.

Antonia S., 11c

VFS – save the date

Mitgliederversammlung 2026

Die kommende Mitgliederversammlung des VFS findet am Dienstag, 21. April um 18 Uhr im Multispace der Schillerschule statt. Die Einladung mit Tagesordnung folgt zeitnah.

Der Vorstand

NorwegerInnen zu Gast an der Schillerschule

NorwegerInnen zu Gast an der Schillerschule

Zwischen dem 08.02. und dem 12.02.2026 hatten wir Besuch von neun norwegischen SchülerInnen.
Während unserer gemeinsamen Zeit haben wir den NorwegerInnen Hannover gezeigt, waren bowlen und haben einen Tagesausflug nach Goslar gemacht. Außerdem sind wir gemeinsam im Unterricht gewesen und haben in den vier Tagen an einem Projekt zur Nachhaltigkeit gearbeitet.

Unsere Eindrücke:

„Das Beste war, euch und die Familie kennenzulernen und Zeit mit euch zu verbringen.“ – Miriam (Norwegerin)

„Ich bin in deutschen Gesprächen sehr viel selbstbewusster geworden.“ – Emma (Norwegerin)

„Wir haben viel über Norwegen erfahren, auch wenn wir nicht vor Ort waren.“ – Annike (Deutsche)

„Die Norweger waren sehr offen und gesprächig.“ – Titus (Deutscher)

„Wir finden es interessant, dass in der Schule so viel mit iPads gearbeitet wird und es im Unterricht so viel mündliche Mitarbeit gibt.“ – Lukas, Tobias (Norweger)

Wir hatten eine richtig schöne Zeit zusammen. Besonders wertvoll waren die gemeinsamen Aktivitäten, die Gespräche und die Einblicke in den Alltag der jeweils anderen Kultur.

Antonia, Annike und Pauline, Jg.11

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