Silber bei den Deutschen Meisterschaften im Schulschach

Silber bei den Deutschen Meisterschaften im Schulschach

Erst zum dritten Mal überhaupt ging in der Altersgruppe U13 eine Medaille nach Niedersachsen. Simon, Bennett, Johannes, Dhuruvan, Felix und Rumo behielten an den vier Spieltagen in Bad Homburg die Nerven gegen die Konkurrenz aus der gesamten Bundesrepublik. Das Team wusste vorab, dass es um die Medaillen mitspielen könnte und war anfangs auf dem Setzlistenplatz 5 von 36 Teams gesetzt. Die Setzliste geht nach Spielstärke anhand der Wertungszahlen der einzelnen Spielerinnen und Spieler. Dennoch ist gerade bei der relative kurzen Bedenkzeit von 30 Minuten pro Spielendem und Partie immer wieder ein Team für Überraschungen gut, so dass die 6 Jungs von Anfang bis Ende zittern mussten. Sie schlugen sich aber hervorragend und lagen nach Runde 2 sogar zwischenzeitlich auf dem ersten Rang. Nur sehr knapp mussten sich sich dann in Runde 4 dem letztendlichen Siegerteam aus Berlin in Runde 4 geschlagen geben mit einem Stand von 1,5 zu 2,5 Punkten. Zwischenzeitlich musste das Team nochmal zittern, als ein weiterer knapper Verlust und ein unglückliches Remis sie zwischenzeitlich auf Rang 4 rutschen ließ. Dann aber ließen sie sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und lagen in den letzten drei Runden und im Endstand auf dem großartigen Silberplatz. Hier der Bericht des Niedersächsischen Schachverbands und der Turnierseite:

https://www.nsj-online.de/wordpress/dsm-2026-wk-2-und-wk-g-beendet/4/

https://www.deutsche-schachjugend.de/2026/dsm-wk-4/

Erfolg für die Klasse 10d beim Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung

Erfolg für die Klasse 10d beim Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung

Großer Erfolg für die Klasse 10d: Beim Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) wurde ihr Projekt mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich damit über ein Preisgeld in Höhe von 1500 Euro freuen.

Unter dem Thema ā€žSexismus geht uns alle, oder?ā€œ setzte sich die Klasse im Rahmen des Deutschunterrichts intensiv mit einem hochaktuellen gesellschaftlichen Problem auseinander. Trotz eines straffen Zeitplans arbeiteten die Jugendlichen engagiert und strukturiert: ZunƤchst reflektierten sie ihre eigenen Einstellungen zum Thema, bevor sie umfassend recherchierten und Expertinnen und Experten befragten. ErgƤnzend führten sie eine schulweite Umfrage durch, um ein breiteres Meinungsbild zu erhalten.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Weitergabe ihrer Erkenntnisse: Die Klasse konzipierte und gestaltete einen Workshop für die Jahrgänge 8 und 9, der für das Thema Sexismus sensibilisierte und zu Diskussionen anregte.

Als kreatives Endprodukt entstand ein Podcast, in dem die Ergebnisse und Erfahrungen des Projekts anschaulich präsentiert wurden. Mit diesem vielseitigen und engagierten Beitrag überzeugte die 10d die Jury und wurde verdient ausgezeichnet.

Ein Drittel des Preisgeldes kommt dem Präventionsausschuss der Schule zugute und unterstützt damit weitere wichtige Projekte im Bereich der Aufklärungs- und Präventionsarbeit.

Das Endprodukt kann unterhalb der Urkunde angehƶrt werden.

Gemeinsam für saubere Gewässer: Studienfahrtsgruppe Helgoland 2026 beim Leine CleanUp im Einsatz

Gemeinsam für saubere Gewässer: Studienfahrtsgruppe Helgoland 2026 beim Leine CleanUp im Einsatz

Am Samstag um 11h standen wir mit 12 Personen bereit zu helfen: Die Studienfahrtsgruppe Helgoland 2026 mit dem Schwerpunkt Meeresbiologie unterstützte tatkrƤftig den ersten Leine CleanUp in diesem Jahr und setzte damit ein starkes Zeichen für den GewƤsserschutz – direkt vor unserer Haustür.

Organisiert wurde die Aktion von Just1Ocean, die allein im letzten Jahr beeindruckende 7,5 Tonnen Müll aus der Leine bergen konnten – in acht TauchgƤngen auf einem zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen Wasserkunst und HƤnischbrücke. Das ursprüngliche Ziel, bis zur Leinewelle vorzudringen, scheiterte an der schieren Menge an AbfƤllen im Wasser. Was dabei ans Tageslicht kam, war erschreckend: FahrrƤder, E-Scooter, Tresore, ein Motorrad und sogar ein Briefmarkenautomat lagen verborgen im trüben Fluss – ganz nach dem Motto ā€žaus den Augen, aus dem Sinnā€œ.

Auch wir packten an: Auf zwei Wiesen sowie entlang des Weges Richtung Justus-Garten-Brücke am Faust sammelten wir insgesamt 17,5 kg Müll. Besonders auffällig waren achtlos entsorgte Vapes mit Lithium-Akkus, die ebenso wie E-Scooter-Batterien eine erhebliche Gefahr für Umwelt und Wasserqualität darstellen. Während der aktuellen Brut- und Setzzeit achteten wir darauf, die Tierwelt nicht zu stören und hielten bewusst Abstand zum Ufer.

Parallel dazu halfen wir am Steg und auf dem Boot, Müll direkt aus der Leine zu bergen. Die Taucher arbeiteten unter anspruchsvollen Bedingungen: geringe Sicht, wechselnde Strƶmungen und gefƤhrliche Fundstücke machten den Einsatz komplex. Mit HebesƤcken wurden größere Objekte wie FahrrƤder geborgen – in früheren Jahren kamen für besonders sperrige Funde sogar Kranwagen zum Einsatz.

Die Bedeutung solcher Aktionen geht weit über den lokalen Raum hinaus. Müll, der hier nicht entfernt wird, zerfƤllt zu Mikro- und Nanoplastik und gelangt über Aller und Weser schließlich in die Nordsee. Dort reichert er sich in Ɩkosystemen an und erreicht über die Nahrungskette letztlich auch uns Menschen.

Deshalb: Jeder Beitrag zählt. Gemeinsam können wir sichtbar etwas verändern. Das beginnt bereits auf unserem Schulhof! Werft euren Müll einfach in die Mülleimer!

Studienfahrtsgruppe Helgoland 2026

PU-Tag Baustein Forschen und PrƤsentiern Jg.10

PU-Tag Baustein Forschen und PrƤsentieren Jg.10

Am Freitag, dem 13. MƤrz, fand der PU-Tag des 10. Jahrgangs statt. Im Baustein ā€žForschen und PrƤsentierenā€œ arbeitet unser Kurs daran, ein Junior Science CafĆ© zum Thema Künstliche Intelligenz eigenstƤndig zu planen und durchzuführen. Wir trafen uns um 8:00 Uhr in der Schule mit dem Ziel, in der Planung deutlich voranzukommen und ein prƤzises Thema festzulegen.

Zu Beginn stellte die Projektleitungsgruppe ihren zuvor erarbeiteten Ablaufplan vor. Anschließend präsentierten die einzelnen Teams kurz ihre jeweiligen Tagesziele, sodass ein klarer Überblick über die anstehenden Aufgaben entstand.

Die nächste Besprechung war ursprünglich für 10:00 Uhr angesetzt, verzögerte sich jedoch um etwa eine halbe Stunde. Die zusätzliche Zeit wurde produktiv genutzt: Eine Gruppe kontaktierte mehrere Experten, um mögliche Gesprächspartner für die Veranstaltung zu gewinnen. Eine andere Gruppe kümmerte sich um die Raumplanung und entwickelte erste Ideen für eine passende Gestaltung. Das Kommunikationsteam produzierte Inhalte für die Social-Media-Kanäle, teilweise unter Einsatz von KI-Tools, um die Reichweite zu erhöhen und das Projekt bekannter zu machen.

Nach der verspäteten Besprechung wurde die Arbeit mit hoher Motivation fortgesetzt. Die Moderationsgruppe bereitete sich intensiv auf ihre spätere Rolle vor und erarbeitete Strategien für eine strukturierte und interessante Gesprächsführung. Parallel dazu wurden Flyer mit allen wichtigen Informationen gestaltet, überarbeitet und anschließend gedruckt, um für die Veranstaltung zu werben.

Im weiteren Verlauf wurden die bisherigen Ergebnisse zusammengetragen und teilweise bereits aufeinander abgestimmt, sodass ein einheitliches Gesamtbild für das geplante Junior Science Café entstand. Besonders deutlich wurde, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gruppen ist, da viele Aufgaben ineinandergreifen.

Insgesamt wurde von 8:00 bis 13:00 Uhr sehr effektiv und konzentriert gearbeitet. Die Aufgabenverteilung funktionierte reibungslos, auch ohne starkes Eingreifen von Herrn Gärtner, der sich weitgehend aus dem Management zurückzog und den Gruppen eigenständiges Arbeiten ermöglichte. Der Umfang und die Struktur des Tages waren gut gewählt, was besonders der Projektleitung zuzuschreiben ist.

Musik, Theater und Crêpes: Unsere Soirée française

Musik, Theater und Crêpes: Unsere Soirée française

Am 24. Februar 2026 verwandelte sich unsere Schule für einen Abend in ein kleines Stück Frankreich. Die Soirée française bot ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Theater und französischer Kultur, das die Französischkurse der 6. Klassen gemeinsam mit dem Französisch-Leistungskurs des 13. Jahrgangs präsentierten.

Den Auftakt machten die SechstklƤssler mit dem Lied ā€žVois sur ton chemin“ aus dem Film Les Choristes, gefolgt von mehreren kleinen Theaterstücken, die humorvolle Szenen aus dem franzƶsischen Alltag zeigten. In ā€žPetites scĆØnes dans la rue Ć  Parisā€œ bekamen die Zuschauer einen Einblick in das Leben auf den Straßen von Paris. Anschließend suchten, teilweise auf Bobbycars unterwegs, die Schüler in ā€žQu’est-ce qu’on va faire aujourd’hui ?“ nach der perfekten FreizeitaktivitƤt.

Der musikalische Zwischengang mit dem Lied ā€žEn chantant“ von Michel Sardou, hervorragend interpretiert von Milena DĆ­az-Homolka und begleitet von Hannah Jacobi am Klavier, unterstrich die Bedeutung des Gesangs für das franzƶsische Savoir-vivre. Zugleich lƤutete er den zweiten Teil des Abends ein, der sich Einladungen zu Geburtstagen und Abendessen widmete. Passend dazu zeigten die SechstklƤssler im nachfolgenden Sketch ā€žLa fĆŖte d’anniversaire“ dem Publikum, wie man vom LƤrm verƤrgerte Nachbarn kurzerhand zu PartygƤsten macht. WƤhrend des gesamten Abends wurde das abwechslungsreiche Programm durch die souverƤne Moderation von Milena DĆ­az-Homolka und Akshansh Chaturvedi für die Eltern verstƤndlich und zugleich unterhaltsam begleitet. Ein weiteres Highlight bildete schließlich das Stück ā€žUne invitation Ć  dĆ®ner“ des 13. Jahrgangs, das zeigte, wie der erste Besuch eines deutschen Ehepaares bei einer franzƶsischen Familie zur Fauxpas-Falle wird – voller kultureller MissverstƤndnisse und hƶchst unterhaltsamer Situationen.

Zum Abschluss, symbolisch passend zum bevorstehenden Aufbruch des 13. Jahrgangs in ein neues Leben nach dem Abitur, erklang noch einmal Musik: Mit ā€žJe vole“ von Michel Sardou sorgten Milena DĆ­az-Homolka und Hannah Jacobi für einen emotionalen Ausklang des Abends.

Neben dem Programm konnten die Gäste im Foyer auch französische Spezialitäten wie Crêpes, Quiche oder Schokoladentarte genießen. So wurde die Soirée française zu einem gelungenen Abend, der nicht nur Unterhaltung bot, sondern auch ein kleines Stück französischer Kultur an unsere Schule brachte. Vielen Dank an alle engagierten Lehrer:innen, Mitschüler:innen und Eltern! Chapeau! 

MƤrz 2026, Milena D.-H., Maria B., Akshansh C.

Schillerschule mit zwei Siegen beim Niedersachenfinale im Schach

Schillerschule mit zwei Siegen beim Niedersachenfinale im Schach

Mitte MƤrz fand die Ausscheidung der besten niedersƤchsischen Schulschachteams statt. Sowohl in der WK4 als auch in der WK2 gingen unsere Teams als haushohe Favoriten in die Runde und wurden ihrem Favoritenstatus mehr als gerecht.

Beide Teams blieben ungeschlagen und und feierten mit 14 zu 0 Mannschaftspunkten bzw 6 zu 0 Mannschaftspunkten dann nicht nur den Sieg als Niedersachsenmeister, sondern schafften auch erneut die Qualifikation zu den Deutschen Schulschachmeisterschaften.

In der WK4 spielten Simon Baumann (7a), Bennett Danisch (7d), Johannes Pohlmann (5a), Dhuruvan Ramkumar (6a ) und Felix Assendorf (6c) mit voller Konzentration und gaben bei insgesamt 28 Partien nur 2 Brettpunkte über das gesamte Turnier ab.

In der WK 4 war besonders beeindruckend, dass auch unser zweites Team mit Felix Asendorf (6c), Rumo Ding(6b) Dunja Hartmann (5a) ,Noah Aloqua (7e) und Fabian von Fritsch-Seerhausen (6a) in der zweiten Vorrunde (Bezirksmeisterschaften) Rang 3 belegte und die Schillerschule damit nur haarscharf an der Qualifikation von zwei Teams für das Niedersachsenfinale vorbeigeschrammt ist. Für Team 2 daher hier auch nochmal herzliche Glückwünsche für die hervorragende Leistung.

Die WK2 wurde angeführt vom aktuellen Deutschen Jugendmeister Johannes von Mettenheim (Jg13) mit Alessandro Gärtner (11a), Moritz Krüger (9c), Tobias Strübel (12), Katharina Strübel (9c), Franck Deng (11a), Nikita Maximenko(11d) und Constantin von Mettenheim(9c) .

In der WK2 wird an 6 Brettern gespielt. Auch hier wurden über alle Partien insgesamt nur 2 von 36 möglichen Brettpunkten abgegeben, was besonders beeindruckend war, da bei einer Partie sogar die beiden ersten (und damit vermeintlich stärksten) Bretter aussetzten, um alle Ersatzspieler auch zum Zug kommen zu lassen.

Hier der Bericht vom Schachbezirk Hannover mit allen Ergebnissen:

Schulschach Landesfinale – 3 Titel gehen nach Hannover

Foto: WK4 – von der WK2 konnte leider kein Gruppenbild gemacht werden.

PU ā€žAkademie der Künste: Backstage – Offstage – Onstageā€œ (2. Quartal)

PU ā€žAkademie der Künste: Backstage – Offstage – Onstageā€œ (2. Quartal)

Im zweiten Quartal unseres PU-Kurses ā€žAkademie der Künsteā€œ (Jg . 10) stand die Weiterentwicklung unseres Theaterstückes im Mittelpunkt. Zu Beginn reflektierten wir den bisherigen Arbeitsprozess sowie den bisherigen Unterrichtsverlauf mithilfe einer Umfrage und planten den PU-Tag, um eine bessere Übersicht über die Aufgaben zu bekommen, die noch erledigt werden müssen. Vor allem wollten wir aber Kontrolle über eines unserer größten Probleme gewinnen: Die Zeit, die uns für den gesamten Prozess zur Verfügung steht.Ā 

Zu Beginn des Quartals haben wir anhand von einer Art Checkliste ā€ž10 Schritte zum Krimiā€œ die Idee für unser eigenes Kriminalstück weiter ausgeschƤrft. Nachdem wir diese Schritte weitestgehend bearbeitet hatten, stand der für uns wichtigste Tag des Quartals an, der PU-Tag. Den PU-Tag starteten wir mit dem Schreiben unserer Rollenanalysen. Jeder konnte seinen eigenen Charakter weiter ausschƤrfen und diesem Tiefe verleihen. Ebenfalls konnten wir uns am PU-Tag um Bühnenbild und Kostüme kümmern. Bei diesen für den Prozess sehr wichtigen Schritten konnte man merken, wie unser Kurs immer weiter zusammenwuchs. Um uns als Kurs noch mehr zu vertrauen und sich einander zu ƶffnen, beendeten wir den für uns sehr produktiven Tag mit einer kleinen Improvisationsschauspiel-Übung. Nachdem wir am PU-Tag den Grundstein für unser Theaterstück legen konnten, konnten wir in den folgenden Wochen an unserem Textbuch arbeiten. ZunƤchst schrieben wir alle Informationen zu unserer Idee und den gewünschten Szenen auf, um dann einen mƶglichst guten Entwurf des Textbuches von der KI zu erhalten. Wir haben uns dafür entschieden, das Textbuch von der KI grob entwickeln zulassen, da die Zeit sonst leider nicht auf unserer Seite gewesen wƤre. Durch die KI erhielten wir somit ein Textbuch, welches wir weiterentwickeln und verbessern konnten. So landen wir auch schon sehr schnell am Ende unseres Quartals, da nicht zu unterschƤtzen ist, wie lange es wohl dauern mƶge, ein Textbuch mit 17 Szenen zu verbessern und unseren Ideen entsprechend anzupassen. Durch den Prozess, das Textbuch immer weiter zu verbessern und unseren Vorstellungen anzupassen, konnte man deutlich wahrnehmen, wie gut unser Kurs inzwischen zusammenarbeitet.Ā 

Insgesamt lässt sich zusammenfassen, dass wir in diesem Quartal sowohl wichtige inhaltliche als auch organisatorische Grundlagen für unser Theaterstück erarbeiten konnten. Besonders die Entwicklung unseres Textbuches und die Rollenarbeit haben große Fortschritte gezeigt. Auch wenn wir das Textbuch noch ein wenig verändern müssen, haben wir nun eine gute Basis, um an der praktischen Umsetzung aller Ideen im kommenden Quartal arbeiten zu können.

Für den PU-Kurs: Emma, Emuun, Mia, Mathilda

Mon sĆ©jour en France – Klara Ranke

Mon sƩjour en France - Klara

Im Rahmen des ā€žBrigitte Sauzayā€œ-Austausches verbrachte ich drei Monate in Toulouse im Süden Frankreichs. Dafür entschied ich mich, da mir die franzƶsische Sprache schon immer sehr gefiel und ich sie wirklich sprechen kƶnnen wollte. Ich wollte ins Ausland, aber nicht zu weit weg und nicht für einen zu langen Zeitraum.
Von Toulouse hatte ich vorher kaum etwas gehƶrt und war positiv überrascht. Südfrankreich unterschied sich erst einmal deutlich von Norddeutschland – Klima, Architektur und Lebensgefühl wirkten teils eher spanisch. Auch das Streetfood und manche Slang-Wƶrter waren merklich stark vom Spanischen beeinflusst.
In meiner Gastfamilie wurde ich sehr herzlich aufgenommen und war schnell ein Teil der Familie. Trotzdem war es anfangs seltsam, mit zunƤchst fremden Menschen in einer Sprache zu leben, die ich kaum verstand. Obwohl ich im Franzƶsischunterricht gut gewesen war, fiel mir das Sprechen zunƤchst schwer. Die gesprochene Sprache ist schneller und unterscheidet sich auch sonst stark von der Schriftsprache. Doch von Tag zu Tag wurde es besser. Wichtig ist, sich zu trauen zu sprechen – Fehler stƶren niemanden, im Gegenteil: Ich bekam stets viel Ermutigung und viele Komplimente zu meinem Franzƶsisch.
In meiner Klasse war ich die einzige deutsche Austauschschülerin, wodurch es anfangs durchaus schwierig war, Anschluss zu finden. Schnell wurde ich jedoch Teil einer Freundesgruppe, mit der ich in Frankreich sehr viel Zeit verbracht habe und mit der ich auch jetzt noch hƤufig in Kontakt stehe. So war ich gezwungen, Franzƶsisch zu sprechen, was mir sehr half. Ungewohnt waren die Essenszeiten sowie die noch stƤrkere AutoritƤt der Lehrer. Im Alltag fiel mir auf, dass Pünktlichkeit – ganz wie im Stereotyp – lockerer gesehen wird und Begrüßungen wie das stƤndige ā€žĆ§a va?ā€œ zum Miteinander dazugehƶren, was mir sehr gefallen hat.
Rückblickend hat sich der Austausch zweifellos gelohnt. Ich verstehe heute auch schnell gesprochenes Franzƶsisch problemlos, habe enge Freundschaften geschlossen und bin über mich hinausgewachsen. Würde ich noch einmal entscheiden müssen, würde ich es genauso machen – vielleicht sogar noch lƤnger bleiben.

Vive la France! ; )

Bigband-Sound, der begeistert – Workshop an der Schillerschule

Bigband-Sound, der begeistert – Workshop an der Schillerschule

Ein ganzer Tag im Zeichen von Groove, Phrasierung und Teamwork: Am 28. Februar 2026 verwandelte sich die Schillerschule in eine Jazzwerkstatt. 25 Schülerinnen und Schüler unserer Bigband arbeiteten intensiv mit den Dozenten Felix Petry, Benny Brown, Hans Wendt und Miles Perkin – und wuchsen dabei musikalisch wie auch als Band spürbar zusammen.

Arbeiten in Sections – Feinschliff im Detail

Der Workshop begann mit Proben in einzelnen Sections. Saxofone, Trompeten, Posaunen und Rhythmusgruppe arbeiteten getrennt voneinander an ihren Stimmen, an Klangbalance und PrƤzision. Dabei standen vor allem Jazzphrasierung, Artikulation und das Zusammenspiel innerhalb der Instrumentengruppen im Mittelpunkt.

Für viele Teilnehmende waren es gerade diese Detailarbeiten, die den entscheidenden Unterschied machten. Martin aus dem Saxofonsatz brachte es im anschließenden Interview auf den Punkt: ā€žAus ganz vielen kleinen Bausteinen wurde ein Gerüst, auf dem man jetzt richtig gut drauf aufbauen kann.ā€œ Besonders das VerstƤndnis für Jazzphrasierung habe sich deutlich vertieft, und auch das Zusammenspiel im Satz sei nun harmonischer.

In der Trompeten-Section ging es unter anderem um technische Feinheiten wie Zungenposition, Ansatz und Haltung des Instruments. Pepe berichtete begeistert, wie sehr ihn die individuellen Tipps weitergebracht hƤtten – nicht nur im Hinblick auf Hƶhe und Klang, sondern auch auf sein persƶnliches Spielgefühl. ā€žDer Workshop hat uns nicht nur als Section und als gesamte Band weitergeholfen, sondern jeden auch individuell unterstütztā€œ, fasste er zusammen.

Auch Eike hob hervor, wie sehr sich die Arbeit an Details unmittelbar auf den Gesamtklang auswirkte: Beim gemeinsamen Spiel seien die Akzente ā€žviel saftigerā€œ gewesen, alles habe besser zusammengepasst. Besonders das Stück ā€žIndianaā€œ habe dadurch enorm gewonnen.

Vom Detail zum Gesamtklang – Die Abschlussprobe

Nach intensiver Section-Arbeit folgte die gemeinsame Abschlussprobe mit der gesamten Bigband unter der Leitung von Benny Brown. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler dabei von allen Dozenten, die selbst mitspielten und so mitten im Klanggeschehen standen.

Hier zeigte sich eindrucksvoll, wie die zuvor erarbeiteten Bausteine ineinandergreifen. Das Zusammenspiel wirkte geschlossener, dynamischer und stilistisch sicherer. Besonders beeindruckend waren die Fortschritte bei ā€žBlame It on the Boogieā€œ von den Jackson Five sowie beim Jazzstandard ā€žIndianaā€œ. Phrasierungen saßen prƤziser, EinsƤtze kamen auf den Punkt, und die Band entwickelte einen deutlich transparenteren, zugleich kraftvollen Bigband-Sound.

Neben den musikalischen Ergebnissen spielte auch der soziale Aspekt eine wichtige Rolle. Theo und Lukas betonten im Interview, wie sehr der Workshop das Gemeinschaftsgefühl gestƤrkt habe. ā€žEinfach mit der Band etwas zu unternehmen und mehr zu einer Truppe zusammenzuwachsen – das macht richtig SpaĆŸā€œ, hieß es. Die Arbeit mit professionellen Musikern, die nicht nur fachlich überzeugten, sondern auch mit Geduld, Humor und Offenheit begegneten, sei für alle eine besondere Erfahrung gewesen.

Dank an unsere Fƶrderer

Ein solcher Workshop ist nur mit Unterstützung engagierter Partner mƶglich. Unser herzlicher Dank gilt der LAG Schulbands in Niedersachsen e.V., dem NiedersƤchsischen Kultusministerium im Rahmen des Programms ā€žHauptsache:Musikā€œ sowie der Sparkasse Hannover. Ihre Fƶrderung hat diesen intensiven musikalischen Tag ermƶglicht.

Ausblick: Doppelkonzerte im MƤrz

Wer die Ergebnisse des Workshops live erleben mƶchte, hat schon bald Gelegenheit dazu:
Am 12. MƤrz um 18.00 Uhr findet ein Doppelkonzert in der Bismarckschule statt.
Am 19. MƤrz um 19.00 Uhr folgt ein weiteres Doppelkonzert in der Aula der Schillerschule. Der Eintritt ist frei.

Der Workshop hat gezeigt, welches Potenzial in unserer Bigband steckt – und dass aus 25 engagierten Musikerinnen und Musikern mit professioneller Unterstützung ein Klangkƶrper entstehen kann, der begeistert. Das musikalische ā€žGerüstā€œ steht – nun darf weitergebaut werden.

NorwegerInnen zu Gast an der Schillerschule

NorwegerInnen zu Gast an der Schillerschule

Zwischen dem 08.02. und dem 12.02.2026 hatten wir Besuch von neun norwegischen SchülerInnen.
Während unserer gemeinsamen Zeit haben wir den NorwegerInnen Hannover gezeigt, waren bowlen und haben einen Tagesausflug nach Goslar gemacht. Außerdem sind wir gemeinsam im Unterricht gewesen und haben in den vier Tagen an einem Projekt zur Nachhaltigkeit gearbeitet.

Unsere Eindrücke:

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ā€žDas Beste war, euch und die Familie kennenzulernen und Zeit mit euch zu verbringen.ā€œ – Miriam (Norwegerin)

ā€žIch bin in deutschen GesprƤchen sehr viel selbstbewusster geworden.ā€œ – Emma (Norwegerin)

ā€žWir haben viel über Norwegen erfahren, auch wenn wir nicht vor Ort waren.ā€œ – Annike (Deutsche)

ā€žDie Norweger waren sehr offen und gesprƤchig.ā€œ – Titus (Deutscher)

ā€žWir finden es interessant, dass in der Schule so viel mit iPads gearbeitet wird und es im Unterricht so viel mündliche Mitarbeit gibt.ā€œ – Lukas, Tobias (Norweger)

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Wir hatten eine richtig schƶne Zeit zusammen. Besonders wertvoll waren die gemeinsamen AktivitƤten, die GesprƤche und die Einblicke in den Alltag der jeweils anderen Kultur.

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Antonia, Annike und Pauline, Jg.11

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