Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen
Am 13.1.2026 hatte der dreizehnte Jahrgang die Möglichkeit die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen- Belsen zu besuchen.
Zu Beginn unseres Besuchs betraten wir die aus massivem Beton errichtete Ausstellung, die uns chronologisch durch die Geschichte des Konzentrationslagers leitete und dabei besonderen Fokus auf die individuellen Geschichten einzelner Betroffener, oder Angehöriger legte. Besonders die verfilmten Interviews der Betroffenen stellten einen Bezugspunkt für die nun fast schon 100 Jahre zurückliegende Geschichte her und verwandelten die im Unterricht so weit entfernt wirkenden Zahlen und Daten in Realität.
Die Ausstellung der Kleidung der ehemaligen Insassen und die ausgestellten Bilder, welche hauptsächlich nach der Befreiung durch britische Truppen aufgenommen wurden, brachten uns die Geschichte deutlich näher und verursachten eine allgemein betroffene und sehr bedrückte Stimmung. Auch durch die Begleitung und die bildlichen Schilderungen von Herrn Friedmann, dem Enkel eines ehemaligen Insassen des Lagers wurden uns die Ereignisse der Vergangenheit nahegebracht und das extreme Ausmaß, des durch den Nationalsozialismus ausgelösten Leids und die Entmenschlichung aller Opfer sehr deutlich.
Einen nachhaltigen Eindruck haben auch die ursprünglichen Orte der längst niedergebrannten Baracken und die von Schnee bedeckten Massengräber hinterlassen. Sich an der Stelle zu befinden, an der, weniger als ein Jahrhundert zuvor Menschen jegliche Würde und jedes Recht abgesprochen wurde, ging jedem Teilnehmer zu Herzen und wird auch, lange nach dieser Exkursion, noch in Erinnerung behalten werden. In diesem Sinne ist die Exkursion nach Bergen-Belsen also erfolgreich gewesen und sollte auch für folgende Jahrgänge unbedingt wiederholt werden.
Insa und Clara, Jg. 13














Zum Abschluss haben wir mit allen Gruppen noch einen Wettbewerb gemacht, bei dem wir ein Programm erstellen sollten, durch das der Roboterarm einen möglichst hohen Jenga-Turm bauen sollte. Dafür hatten wir 20 Minuten Zeit, in denen wir das passende Programm erstellen sollten. Nach Ablauf der Zeit durften wir vorstellen, wie der Roboterarm unserer Gruppe das Programm ausführt und die Höhe des abschließenden Turms wurde gemessen. Der höchste Turm, der zu einer anderen Gruppe gehört hat, hatte die Höhe von zwei senkrecht aufgestellten Jenga-Steinen. Zum Schluss haben wir die Erklärung bekommen, wie das optimale Programm funktioniert und wir haben den Tag in unserem Kurs reflektiert. Insgesamt fanden wir den Tag sehr informativ und haben viel Neues gelernt.












