Zwischen Natur und Kreativität

Zwischen Natur und Kreativität

Am 17. Juni sind wir mit unserer Klasse, der 7e, im Rahmen der MINT-Tage zur Landesgartenschau nach Bad Nenndorf gefahren. Das Ziel des Ausflugs war es, die Landesgartenschau zu besichtigen, die Natur zu genießen und im Stop-Motion-Workshop eigene Videos auszuprobieren und kreativ zu arbeiten.

Als wir angekommen sind, ist uns direkt aufgefallen, wie groß die Landesgartenschau ist. Überall war alles grün und voller Blumen und es gab eine schöne Aussicht, bei der man sogar  ein paar  Gebirge in der Ferne sehen konnte. Viele Leute liefen über das Gelände und haben Fotos gemacht oder sich die verschiedenen Bereiche angesehen. Im Laufe des Tages haben wir viele Gärten besucht. Es gab große Blumenflächen, hohe Gräser und lange Alleen mit Bäumen. Obwohl überall viel zu sehen war, haben wir auch kleine Dinge bemerkt. An manchen Stellen haben wir sogar kleine Walderdbeeren entdeckt, die zwischen den Pflanzen versteckt gewachsen sind. Das fanden wir sehr besonders, weil man nicht oft so kleine Erdbeeren entdecken kann. Uns ist außerdem aufgefallen, dass man die Landesgartenschau nicht nur anschauen, sondern  auch richtig erleben konnte. Man hat manchmal  z.B. den Wind gehört oder das Zwitschern der Vögel. Gleichzeitig hat es durch die Blumen und Bäume sehr intensiv nach Natur gerochen. Durch das sonnige Wetter waren viele Insekten und Bienen unterwegs, die zwischen den Pflanzen herumgeflogen sind und alles noch lebendiger wirken ließen. Zwischendurch gab es auch kleine Stände, an denen man sich etwas anschauen oder kaufen konnte.

Später waren wir noch auf einem großen Spielplatz auf einem Hügel und haben dort etwas Zeit verbracht. Was uns besonders gefallen hat, war, dass wir später in kleinere Gruppen eingeteilt wurden. Dadurch konnten wir vieles selbst entdecken und hatten gleichzeitig schon Ideen für unsere Stop-Motion-Filme. 

Dann haben wir an einem Stop-Motion Workshop teilgenommen. Das heißt, dass man Dinge, die sich eigentlich nicht bewegen können, so aussehen lässt, als würden sie sich bewegen. Diese Wahrnehmung entsteht dadurch, dass man viele Fotos macht, in denen der Gegenstand sich immer nur ein bisschen bewegt. Man kann das auch mit Menschen machen, mit Aktivitäten wie Fliegen oder Ähnliches, die ein Mensch normalerweise nicht einfach kann.

Meine Gruppe und ich haben unseren Film über das Leben einer Pflanze gemacht. Also, wie der Samen eingepflanzt wird, der Setzling wächst und letztendlich zu einem kleinem Baum wird. Man konnte aber auch ganz andere Ideen umsetzen, wie zum Beispiel, mit den Pflanzen, Geschichten zu erzählen, also die Pflanzen als Charaktere zu nutzen.

Als zweites haben wir den Stop Motion Film gemacht, mit Menschen. Ich fand, dass das sehr viel Spaß gemacht hatte. Manche Gruppen haben ganze Geschichten durch diese Videos erzählt. In meiner Gruppe, haben wir uns vor allem an den vielen Möglichkeiten ausprobiert. Am besten fand ich, wie wir uns um die Bäume haben fliegen lassen. Es sah aus, als würden wir in der Luft gleiten und einfach umherschweben. Das war aber gar nicht so leicht zu machen, weil man immer im perfekten Moment das Foto machen muss, um die Illusion aufrecht zu erhalten. Häufig hat das einige Versuche gedauert, aber das war es für das Ergebnis auf jeden Fall wert!

Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, zu sehen was die anderen Gruppen gemacht haben! Es gab viele schöne Ergebnisse und es war interessant Videos zu machen, die nur aus Fotos bestehen. Einen Eindruck unserer Ergebnisse kannst du hier bekommen: https://youtu.be/D1uCvtHBIbM (Vorsicht: externe Seite).

Wir waren beeindruckt von der großen Fläche der Landesgartenschau und was es dort alles so zu sehen gab! Durch die Stop Motion Filme, die wir gemacht haben, konnte man sich selbstständig einen Überblick über die LaGa verschaffen und die verschieden Facetten ganz anders kennenlernen, als wenn man nur rumgeführt werden würde. Den Ausflug würden wir weiterempfehlen, weil es sehr schön war und es viel Spaß gemacht hat. Wir fanden den Workshop auch sehr toll, weil uns kreativ keine Grenzen gesetzt wurden und man seine Ideen gut einbringen konnte.

Für uns war es schön, nicht nur herumgeführt zu werden, sondern selbst etwas auszuprobieren und uns frei umzusehen. Insgesamt fanden wir den Besuch sehr interessant und abwechslungsreich. Die Landesgartenschau wirkte auf uns informativ, lebendig und größer, als wir erwartet hatten. Besonders gut gefallen hat uns, dass wir Natur erleben konnten und gleichzeitig etwas Eigenes mit unserer Gruppe gestalten durften.

Maila und Lili, 7e

Bericht DLR Göttingen

Bericht DLR Göttingen

Im Rahmen der MINT-Tage haben der Physik-Leistungskurs sowie einige interessierte Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen besucht. Ziel der Exkursion war es, einen Einblick in die Luftfahrtforschung zu erhalten und verschiedene praktische Anwendungen der Aerodynamik kennenzulernen.

Nach unserer Ankunft wurden wir zunächst in mehrere Gruppen eingeteilt, die verschiedene Workshop-Stationen durchliefen. Zum Beispiel konnten wir an einer Station einen Flugsimulator ausprobieren und selbst erleben, wie es sich anfühlt, in einem Cockpit zu sitzen und ein Flugzeug zu steuern.

Eine weitere Station beschäftigte sich mit dem Thema Windkanal. Dort erfuhren wir, wie Luftströmungen untersucht werden und welche Rolle die Aerodynamik bei der technischen Entwicklung, beispielsweise von Windrädern, spielt. Mithilfe verschiedener Flügel-Modelle wurde veranschaulicht, wie sich die Form eines Windradflügels auf den Luftwiderstand und die Auftriebskraft auswirkt.

An der dritten Station bauten wir aus Styropor eigene Flugzeugmodelle, wobei anschließend ein Flugwettbewerb stattfand. Dabei wurde getestet, welches Modell die größte Flugweite erreichen konnte. Herzlicher Glückwunsch geht dabei an Hoang Gia!

Nach den Workshops machten wir eine Mittagspause, bevor das Programm weiterging; diesmal mit einer Besichtigung des Druckmessungslabors sowie den Besuch eines originalen Flugzeugs, gefolgt von der Erkundung des Kryo-Rohrwindkanals. Dort erhielten wir interessante Einblicke in die Forschung des DLR. Besonders beeindruckend war, dass der 150 Meter lange Windkanal mithilfe von flüssigem Stickstoff auf Temperaturen zwischen etwa -150 °C und -180 °C gekühlt werden kann. Für einen Versuch werden dabei etwa 15 bis 17 Tonnen Stickstoff benötigt. Durch die niedrigen Temperaturen lassen sich realistische Bedingungen simulieren, sodass man realitätsgetreue Untersuchungen auch an kleinen Modellen durchführen kann. Außerdem erfuhren wir, dass es in Deutschland nur zwei solcher Anlagen gibt – eine in Göttingen und eine weitere in Köln.

Insgesamt war die Exkursion sehr informativ und abwechslungsreich, wenn auch anstrengend. Durch die Kombination aus praktischen Workshops und Einblicken in aktuelle Forschungsanlagen konnten wir viele neue Erfahrungen sammeln und unser Wissen über Luft- und Raumfahrt erweitern.

Jugend forscht 2026

Regionalwettbewerb Hannover Jugend forscht 2026

Am Mittwoch, dem 18.02.2026, hat der „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb stattgefunden, erstmals an der Hochschule Hannover als neuem Standort. Und mit „Maximaler Perspektive“, dem diesjährigen Motto, präsentierten Jungforschende ihre aktuellen Projekte . Neben Gesprächen mit Jurys, Schülergruppen und weiteren Besucherinnen und Besuchern in der gut gefüllten Aula der Hochschule, dem Austausch mit anderen Teilnehmenden und einem Besuch in der Mensa erwartete die Schülerinnen und Schüler am Freitag eine gelungene Abschlussveranstaltung, bei der gleich mehrere Schülerprojekte ausgezeichnet wurden. Von der Schillerschule haben Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 13 mit insgesamt 9 Projekten an dem Wettbewerb teilgenommen und mit großem Engagement ihre Forschungsarbeiten präsentiert.

Projekte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Jugend forscht-AG der Schillerschule, der Coding & Making-AG und und dem Profilunterricht „Forschen & Präsentieren“:

Jugend forscht junior (bis 14 Jahre):
    • Filippo und Philipp (Klasse 5d): Windrad mit Solarmodulen
    • Christina und Mia (Klasse 6d): Nachhaltiger Kleber
    • Egemen (Klasse 7d): Kann ein Computer ein guter Tic-Tac-Toe-Spieler sein?
    • Simon (Klasse 9c): Auswirkung von Störungen auf stabile Objekte i Game of Life
Jugend forscht:

    • Julia (Klasse 10c): Wie sich die Haarstruktur der verschiedenen Haartypen durch Hitzeeinwirkung?
    • Claudia (Jg. 12): Entwicklung eines Modells eines morphenden Winglets für den Airbus A320neo
    • Leander und Tobias (Jg. 12): AlpineVision – Bergrettung effizienter machen
    • Erasmus (Jg. 12): Scripted: Entwicklung einer Programmiersprache als Werkzeug für Minecraft
    • Kseniia (Jg. 13) und Anna (Jg. 12): LiClair: Ausfällung von reinem Lithiumcarbonat im Recycling von Lithium-Ionen-Batterien

Bei der Feierstunde am Freitag, 20.02. wurden die einzelnen Projekte gewürdigt, die Urkunden verliehen und die Preise vergeben.

Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihren tollen Projektergebnissen in teils wieder stark vertretenen Fachgebieten. Eine tolle Leistung! 

Wir gratulieren außerdem:
    • Filippo & Philipp zum 2. Preis im Fachgebiet Physik (Jugend forscht junior) sowie zum Sonderpreis „Energie“
    • Egemen zum 3. Preis und Simon zum 2. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik (Jugend forscht junior)
    • Leander & Tobias zum 2. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt (Jugend forscht) sowie zum Sonderpreis „Mit Sicherheit die Zukunft gestalten“

sowie

    • Claudia zum 1. Preis im Fachgebiet Technik (Jugend forscht) sowie zum Sonderpreis „Sonderpreis Elektronik, Energie- oder Informationstechnik“
    • Erasmus zum 1. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik (Jugend forscht)
    • Kseniia & Anna zum 1. Preis im Fachgebiet Chemie (Jugend forscht)

Zum Abschluss konnte sich noch die gesamte Jugend forscht Gruppe mit Kseniia & Anna über den Förderpreis des Freimaurerischen Kultur- und Sozialwerks „Friedrich zum weißen Pferde“ für ihr Projekt und die Schillerschule freuen.

Durch ihre sehr guten Platzierungen konnten sich Claudia, Erasmus, Kseniia & Anna über eine Einladung zum Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ an die TU Clausthal freuen, wo sie im März ihre Projekt erneut vorstellen können.  Wir wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!

Falls unsere diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Projekten und dieser Bericht deine Neugier geweckt haben, darfst du gerne jederzeit bei der Jugend-forscht-AG vorbeischauen (derzeit montags 7./8. Stunde im Bio-Trakt) oder uns anderweitig ansprechen!

Wir freuen uns auf viele interessante Ideen und Projekte!
Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb!

S. Gaertner, S. Hahn,
A. Schnecke und B. Ziegenmeyer

Ausgezeichnet!

Ausgezeichnet beim Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz 2025!

Herzlichen Glückwunsch! 

Simon (Jg. 13)  und Peter (Jg. 12)  für zwei KI-Projekte mit Sonderpreisen beim diesjährigen Bundeswettbewerb Künstiliche Intelligenz ausgezeichnet!

Mit dem Sonderpreis „AI for Good“ wurde Simons Projekt „CHAD_CTP“ geehrt. Sein KI-Modell wertet CT-Daten effizienter aus und beschleunigt damit die Schlaganfall-Diagnose. Sein Ziel: Die Anzahl der nötigen Scans zu reduzieren und dadurch die Strahlenbelastung der Patientinnen und Patienten zu minimieren, bei gleichzeitiger Verbesserung des medizinischen Handlungsspielraums.

Peters Projekt GLUCODASTRA kann mit einem selbstentwickelten Fingersensor und KI-Modell der Blutzuckerwert ohne Pieks bestimmt und direkt auf einem Display abgelesen werden. Das schmerzfreie Messen vermeidet zudem unnötigen medizinischen Abfall. Für diese anspruchsvolle Kombination aus Hardware- und Software-Entwicklung, für die bereits ein Prototyp entwickelt und getestet wurden, wurde Peter mit dem  „NO RISK, NO FUN“ Sonderpreis ausgezeichnet.

Das eigentliche Highlight der zwei Finaltage im Frankfurter Museum für Kommunikation war aber auch, dass die Finaltage auch einen wertschätzenden, inspirierenden  Austausch unter den jungen KI-Begeisterten und mit den Fachjurys ermöglichten. Zehn Teams von Schülerinnen und Schülern traten beim Finale des siebten BWKI an, um ihre Projekte rund um Medizin, Alltag, Kultur oder Grundlagenforschung zu präsentieren. In anspruchsvollen Jury-Gesprächen erhielten die Teilnehmenden auch Anregungen & kritische Anmerkungen für die Weiterarbeit an ihren Themen. Unser herzlicher Dank geht an das Team des BWKI für die Organisation dieses Wettbewerbes!

Birgit Ziegenmeyer
Fachgruppe Informatik

Auf einen Blick: Simon (Jg. 13)  und Peter (Jg. 12) mit ihren KI-Projektenbeim diesjährige Finale des Bundeswettbewerbs Künstliche Intelligenz :

    • Chad_CTP“ von Simon undterstützt die strahlungsärmere Schlaganfalldiagnostik durch einen innovativen KI-Einsatz.
    • Glucodastra“ von Peter entwickelt eine KI-gestützte Methode zur schmerzfreien Blutzuckermessung.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Informatik Camp

Informatik, Teamwork und viel Spaß beim girls@BWINF-Camp in Koblenz

Anastasia aus Jg. 11 war dabei:
Dieses Jahr hatte ich die Chance, bei einem girls@BWINF Camp in Koblenz dabei zu sein, und es war eine Erfahrung die ich nicht bereue! Wirklich alle konnten mitmachen und etwas Neues auf dem eigenen Niveau lernen, egal ob kompletter Anfänger oder schon Coding-Profi, alle hatten Spaß und haben etwas Neues gelernt. Man konnte sich immer gut mit anderen Teilnehmerinnen austauschen und sich gegenseitig helfen, ob in den Themenblöcken oder bei eigenen Projekten. Natürlich haben wir viel programmiert, aber es war nicht so, dass wir den ganzen Tag vorm Laptop saßen, wir hatten auch viel Freizeit zum Quatschen, Spiele spielen oder einfach nur Chillen.
Die Betreuung war super, wir konnten jederzeit Fragen stellen und haben immer Hilfe bekommen. Außerdem wurde für uns ein paar externe Sachen organisiert, einerseits ein Besuch an der Uni Koblenz mit Vorlesung und Rallye, sowie ein Workshop von einer Versicherungsagentur (nein, keine langweilige Bürokratie, sondern unter anderem ein Wettkampf im Papierflugzeug falten).
Alles in allem war das Camp eine richtig schöne Mischung aus Informatik, Teamwork und Spaß, ein absolutes Muss für alle interessierten.

Das girls@BWINF Camp fand vom 09. bis 13. September 2025 in Kooperation mit dem Ada-Lovelace-Projekt Koblenz statt. Wir freuen uns, dass sich Anastasia als Teilnehmerin des Bundewettbewerbs Informatik für die Teilnahme am  Camp bewerben durfte.

Quelle: Universität Koblenz

Auch die Uni Koblenz berichtet über das diesjährige Camp: „Mädchen erobern die Informatik“ (externer Link).

Ausgezeichnet geforscht!

60. Bundeswettbewerb Jugend forscht 2025

Ausgezeichnet geforscht!

Vom 29. Mai bis 1. Juni 2025 fand in Hamburg das große Finale des 60. Bundeswettbewerbs von „Jugend forscht“ statt. Als niedersächsische Landessieger in ihren Fachgebieten Arbeitswelt bzw. Mathematik/Informatik durften Peter, Leander und Simon ihre Projekte „MotionCompanion“ sowie „KI-Algorithmen in der Schlaganfalldiagnostik“ erneut vor einer Fachjury und am Samstag der Öffentlichkeit präsentieren. Neben einem tollen Rahmenprogramm für die Jungforschenden war die Siegehrung am Sonntag sicherlich einer der Höhepunkt der Veranstaltung.

In festlichem Rahmen und in Anwesenheit des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier wurde Simon für seine Arbeit erneut ausgezeichnet und erhielt den 5. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik.
Wir gratulieren Simon, Peter und Leander von Herzen und sind stolz auf den großartigen Erfolg, den die beiden Teams erzielt haben!

Zusätzlich wurde die Schillerschule mit dem 2. Platz des Sonderpreises „Jugend forscht Schule 2025“ von der KMK ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung und Wertschätzung der MINT-Aktivitäten an der Schillerschule.

A. Schnecke & B. Ziegenmeyer für das Team der Jugend forscht-AG

Neugierig gworden auf noch mehr Jugend forscht  und die faszinierende Vielfalt der MINT-Projekte? Hier geht’s zur…

Überraschungsbesuch aus Kanada

"Banting Robotics" besucht die Schillerschule

Am 2. April 2025 erhielt die Schillerschule einen Kurzbesuch von Banting Robotics, dem Robotik-Team der Banting Memorial High School aus Alliston, Kanada. Die kleine Schülergruppe war im Rahmen des Gastlandprogramms der Hannover Messe – Kanada war in diesem Jahr das Partnerland – nach Hannover gekommen um auf der Messe ihren Eishockey-Torwart Goalie zu präsentieren. Der von Frau Bücker gemeinsam mit dem kanadischen Betreuer des Robotik-Teams geplante Vormittag verging wie im Fluge – und war ein voller Erfolg!

It was an incredibly inspiring event, seeing students not much older than me from Banting Robotics explaining their ice hockey goalkeeper robot, built from the remains of hockey sticks. After welcoming the Canadian students, we got to know each other a little, after which we explored our school campus in groups of three. After that, the foreign students participated in a tenth-grade history lesson. As the day was slowly coming to an end, we all held small presentations about our respective projects and the competitions we were or are going to take part in: the FLL (First Lego League) for our school’s 8th-grade robotics team, a physiotherapy project for Jugend Forscht from Leander and Peter, and last but certainly not least, the FIRST Robotics Canada competition and a self-built, programmed ice hockey goalkeeper for our Canadian students. To sum it all up, the day was an absolute blast, and I can only advise others to participate in these activities too!
Simon, year 8

Visiting Goalia at Hannover Messe
Visiting Goalia at Hannover Messe

Mit Jugend forscht junior auf Reisen

Landeswettbewerb Jugend forscht junior 2025

In diesem Jahr ging es für zwei Projektgruppen zum niedersächsischen Landeswettbewerb von Jugend forscht junior nach Einbeck, wo sie Ende April eingeladen waren ihre Arbeiten erneut zu präsentieren:

  • Anneke und Johanna  stellten ihre Untersuchung „Wohngebiet und See: Ein Klimavergleich“ im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften vor.
    • Bau und Programmierung eines „Raumvermessungsroboter“ war das Thema des Projektes von Alex, Johann und Leo im Fachgebiet Technik.

Beide Projekte waren im Profilunterricht „Forschen und Präsentieren“ (Jg. 9) aus der Arbeit mit einer Sensebox (einem recht einfach zu programmierenden Mikrocontroller, der mit verschiedenen Sensoren zu einer individuellen Umweltmessstation erweitert werden kann) entstanden.

Hier ein kleiner Einblick in die Wettbewerbstage von Anneke und Alex:

Am Donnerstag, 24. April, 2025, haben Johanna und ich uns mit unseren Mitschülern und Frau Ziegenmeyer am Bahnhof getroffen und sind nach einiger Verzögerung nach Einbeck gefahren. Die Zugfahrt wurde durch den Shuttlebus, einen Oldtimer, vervollständigt. Nach dem Eintreffen im PS.Speicher haben wir unseren Stand aufgebaut und unser Projekt ein erstes Mal der Jury vorgestellt. Nach einem Kennenlernen der KWS haben wir unsere (sehr netten) Zimmernachbarn kennengelernt. Am Freitag haben wir unser Projekt ein weiteres Mal vorgestellt und abends in der Multifunktionshalle einen Flashmob gelernt. Dieser wurde dann am Samstag bei der Feierstunde vorgeführt, nachdem die Öffentlichkeit vorher noch die Projekte anschauen konnte. Für uns ist der Wettbewerb gut verlaufen, da wir beide viel Spaß hatten, neue Freunde gefunden haben und mit einem Sonderpreis nach Hause fahren durften.
Anneke, Klasse 9b, für das Team „Klimavergleich“

Wir, Alex, Johann und Leo aus der Klasse 9d, hatten die Gelegenheit, am Jugend forscht junior Landeswettbewerb teilzunehmen. Während dieser drei Tage in Einbeck nahmen wir an verschiedenen Aktivitäten teil. Besonders interessant war unser Besuch bei KWS, einer Pflanzenzüchtungsfirma, sowie die Ausstellungen des PS.Speicher, die eine Vielzahl historischer Fahrzeuge präsentierten. Unser Projekt war ein Raumvermessungs-Roboter, den wir gemeinsam entwickelt haben. Das Ziel war es, eine präzise und effiziente Lösung zur Raumvermessung zu schaffen. Von der Planung bis zur Umsetzung haben wir viel gelernt und wichtige Erfahrungen gesammelt. Die Präsentation unserer Idee vor der Jury war ein entscheidender Moment für uns. Auch der Austausch mit anderen Teams war bereichernd. Wir haben viel über die Projekte der anderen Teilnehmer erfahren und neue Kontakte geknüpft. Die Teilnahme hat uns gezeigt, wie wichtig Teamarbeit und kreative Lösungen sind. Wir blicken stolz auf unsere Erfahrungen zurück und freuen uns auf kommende Herausforderungen. 
Alex, Klasse 9d, für das Team „Raumvermessungsroboter“

Wir gratulieren beiden Teams zur erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb, Anneke & Johanna zum Gewinn eines Sonderpreises und Alex, Leo & Johann zum 3. Preis im Fachgebiet Technik!

L. Bergmann & B. Ziegenmeyer für den PU-Baustein „Informatik und Technik – Vertiefung“

Fotos v.l.n.r: (1), (6) Spieker Fotografie, alle anderen/ZIE

Zwei Landessiege für Jugend forscht Projekte

Jugend forscht 2025 Landeswettbewerb Niedersachsen

Toller Erfolg für Teilnehmende der Jugend forscht-AG

Gleich zwei Teams der Schillerschule konnten ihre Antworten zum diesjährigen Wettbewerbsmotto „Macht aus Fragen Antworten“ vom 17. – 19. März 2025 auf dem Landeswettbewerb Niedersachsen an der TU Clausthal präsentierten.

    • Im Fachgebiet Arbeitswelt präsentierten Peter Fuchs und Leander Richter (beide Klasse 11c) ihre Projektarbeit „MotionCompanion – Gesund im Handumdrehen“. In ihrem Projekt haben sie über mehrere Monate, auch basierend auf einer Bedarfsanalyse in Form einer Umfrage, einen Prototyp für eine individuelle Feedback-Lösung entwickelt, mit der sie Physiotherapie-Patienten durch freundliches Feedback motivieren wollen, ihre Übungen auch „ohne Aufsicht“ korrekt durchzuführen. Dazu erfassen sie mithilfe einer 3D-Kamera eine reale Bewegung, wie z.B. eine physiotherapeutische Übung, und vergleichen diese direkt und präzise mit einer zuvor aufgezeichneten optimalen Bewegung der gleichen Person. Eine KI generiert aus dem Vergleich eine freundliche und motivierende Textbotschaft mit Verbesserungsvorschlägen. Vor Ort konnten Besucher und Jury MotionCompanion selbst testen.
    • Simon Ma (Jg. 12) thematisiert in seiner Arbeit im Bereich Mathematik/Informatik zur schnellen und sicheren Schlaganfalldiagnostik die Reduktion der Strahlenbelastung bei der CT-basierten Schlaganfalldiagnostik mit räumlich-zeitlichen Encoder-Decoder-Netzwerken. Er untersucht dabei verschiedene Verfahren zur Videovorhersage des Blutflusses im Gehirn anhand einer Sequenz von CT-Scans. Simons Ziel ist es durch eine Verringerung der dafür erforderlichen Aufnahmen eine Reduktion der Strahlenbelastung für die Patientin oder den Patienten zu erreichen. In ihrer Laudatio zeigte sich die Jury besonders von Simons wissenschaftlicher Herangehensweise und der hervorragenden Präsentation beeindruckt.

Neben zwei Gesprächen mit den Jurys sowie Besucherinnen und Besuchern gehörten für Peter, Leander und Simon auch gemeinsame Aktivitäten und viel Zeit für den Austausch unter den Jungforschenden zum dreitägigen Programm, das mit einer feierlichen Preisverleihung endete.

Zur Eröffnung der Feierstunde appellierte Prof. Dr. Hartmann, Vizepräsident der TU Clausthal, im voll besetzten Kuppelsaal der Aula Academica an die Neugier, Kreativität und den Entdeckergeist der Jungforschenden und ermunterte sie auch weiterhin nicht nur geradlinig nach vorne zu schauen. Im Festvortrag zu „Er(d)forschung: Wenn die Erde das Labor ist“ erinnerte Prof. Dr. Ulrich vom Department for Geosciences auch daran „Acht und Sorge zu geben auf diese Erde“, damit sie uns nicht auf die Füße fällt.

Die Preisverleihung wurde vom Landeswettbewerbsleiter Dr. Osewold durchgeführt, wobei die Jurys der sieben Fachgebiete die einzelnen Wettbewerbsbeiträge würdigten und die Siegerprojekte auszeichneten. Die Freude war riesig als sogar beide Projekte der Schillerschule in ihren Fachgebieten als Landessieger mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurden und sich damit für das 60. Bundesfinale von Jugend forscht qualifizierten. Welch toller Erfolg! Frau Ziegenmeyer wurde als Projektbetreuende ebenfalls zum Bundeswettbewerb eingeladen.

Wir gratulieren Peter, Leander und Simon herzlich und drücken ihnen die Daumen für spannende Wettbewerbstage im Kreis von über 150 Jungforschenden aus ganz Deutschland, wenn sie ihre Projekte beim diesjährigen Bundeswettbewerb vom 29. Mai bis 01. Juni 2025 in Hamburg erneut präsentieren dürfen.

A. Schnecke & B. Ziegenmeyer für die Jugend forscht-AG 

Jugend forscht 2025

Regionalwettbewerb Jugend forscht / Jugend forscht junior 2025

Am Mittwoch, dem 19.02.2025, hat unter dem diesjährigen Motto „Macht aus Fragen Antworten“ wieder der „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb stattgefunden.

Von der Schillerschule haben 20 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 12 mit insgesamt 11 Projekten an dem Wettbewerb teilgenommen und mit großem Engagement ihre Forschungsarbeiten am Karriere-Campus Hannover der Swiss Life vor der Jury uns zahlreichen Besucherinnen und Besuchern präsentiert

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schillerschule aus der Jugend forscht-AG, der Coding & Making-AG und dem PU‑Baustein InTech Vertiefung:

Jugend forscht junior (bis 14 Jahre):
    • Christina und Mia (Klasse 5d): Magische Masse
    • Salome, Marina und Florentine (Klasse 7c): Physarum polycephalum: Der Einzeller und die Beschädigung der DNA durch UV-Strahlung
    • Johanna und Anneke (Jg. 9):  Wohngebiet und See: Ein Klimavergleich
    • Alexander, Johann und Leo (Jg. 9): Raumvermessungsroboter
    • Salome, Tuana und Marina (Jg. 6): Energiegewinnung durch Körperwärme
Jugend forscht:

    • Anastasia (Klasse 10a) und Hanna (Klasse 11c): Calcium Cleanup
    • Peter und Leander (Klasse 11c): MotionCompanion – Gesund im Handumdrehen.
    • Claudia (Klasse 11c): Optimierung des Taxiings an Flughäfen durch autonome Schlepper und genetische Algorithmen
    • Dominik (Klasse 11c):
      Klassische Physik für optimierte Ramanspektrumbestimmung?
    • Erasmus (Klasse 11b):  Scripted
    • Insa und Sophia (Jg. 12): Der Einfluss von verschiedenen Inhaltsstoffen von Zahnpasta auf das Wachstum von Bakterien
    • Simon (Jg. 12): Strahlungsarme Schlaganfalldiagnostik durch künstliche Intelligenz

Bei der Feierstunde am Freitag, 21.02., die auch diesmal wieder im Schloss Herrenhausen stattfand, wurden die einzelnen Projekte gewürdigt, die Urkunden verliehen und die Preise vergeben.

Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihren tollen Projektergebnissen in teils wieder stark vertretenen Fachgebieten. Eine tolle Leistung! Außerdem gratulieren wir

Wir gratulieren außerdem:
    • Christina & Mia zum 2. Preis im Fachgebiet Physik (Jugend forscht junior)
    • Dominik zum 3. Preis im Fachgebiet Physik (Jugend forscht)
    • Claudia zum 2. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt (Jugend forscht) sowie zu den Sonderpreisen „Energiewende & Klimaschutz“ und „Flugsimulator Flug“ für die beste Präsentation
    • Erasmus zum Sonderpreis der Zeitschrift c’t für sein Programmierprojekt

und

    • Johanna & Anneke zum 1. Preis im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften (Jugend forscht junior)
    • Alexander, Johann & Leo zum 1. Preis im Fachgebiet Technik (Jugend forscht junior)
    • Peter & Leander zum 1. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt (Jugend forscht) sowie zum Sonderpreis „Nexster-Workshop“ des Entrepreneurship-Center der Hochschule Hannover
    • Simon zum 1. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik (Jugend forscht)

Zum Abschluss konnte sich noch die gesamte Jugend forscht Gruppe über einen der Jugend forscht Schulpreise des Sponsorpools Niedersachen für die Schillerschule freuen!

Durch ihre sehr gute Platzierung fahren Peter, Leander und Simon im März zum Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ nach Clausthal-Zellerfeld, um dort ihr Projekt in der nächsten Runde vorzustellen. Johanna, Anneke, Alexander, Johann und Leo konnten sich über eine Einladung nach Einbeck zum Landeswettbewerb von „Jugend forscht junior“ im April freuen.

Wir wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!

Falls unsere diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Projekten und dieser Bericht deine Neugier geweckt haben, darfst du gerne jederzeit bei der Jugend-forscht-AG vorbeischauen (Zeit & Raum siehe AG-Brett) oder uns anderweitig ansprechen!

Wir freuen uns auf viele interessante Ideen und Projekte!

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb!

S. Hahn, A. Schnecke,
B. Ziegenmeyer und S. Gaertner

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