Indirekte Fragen im Konjunktiv oder Sprachenfahrt Latein nach Trier

Indirekte Fragen im Konjunktiv oder Sprachenfahrt Latein nach Trier

In der Unterkunft fragten wir, ob wir Nachschlag von den köstlichen Käsespätzle bekämen und wie wir das WLAN noch besser nutzen könnten (selbstverständlich wegen unserer Referate;)).
Im Amphitheater fragte uns der agile Gladiator Valerius, ob er gegen seinen besten Freund kämpfen solle. Sein hektisches „Venite!“ klingt uns noch in den Ohren.
In den düsteren Kellern der Thermen suchten wir, wo ein Handwerker sein Werkzeug im nassen Putz liegen gelassen habe.
An der idyllischen Mosel wunderten wir uns, warum die im Jahr 18 v. Chr. gefällten Eichen im Brückenfundament nicht schon längst vermodert seien. Bei einem fröhlichen Ausflug in ein prächtiges römisches Landhaus versuchten wir herauszufinden, wer den Speer am weitesten werfe. Auf der ruhigen Rückfahrt fuhren wir sieben Minuten lang durch Luxemburg, weil wir in Erfahrung bringen wollten, was es mit den Schengener Abkommen auf sich habe.
Im Landesmuseum erkundigte sich zwischen lateinisch beschrifteten Grabmälern ein trauriger junger Weinhändler, ob seine liebreizende Ehefrau tatsächlich schon im Reich der Schatten gebraucht werde; wir dagegen versuchten, Anregungen zu bekommen, wie auch wir 18 Kilogramm Goldmünzen im Keller finden könnten.
Ob unsere Lehrer uns (für ein virtuelles Weinfässchen?) als Rekruten an einen diensteifrigen Dekurio der Stadtwache vermittelt hatten, konnten wir nicht klären; aber, falls uns jemand fragt, ob es anstrengend sei, virtuelle Waffen durch die gesamte Porta Nigra zu schleppen, um sie auf virtuelle Angreifer zu schleudern, können wir das jetzt bejahen.
Anmerkung: Alle indirekten Fragesätze gelten im Lateinischen als innerlich abhängig und stehen im Konjunktiv. Alle? Nein, eine Domuhr in Trier hört nicht auf, Widerstand zu leisten … (s.Foto)

Martin B., Jg. 9

Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Am 15. Mai waren wir zur Siegerehrung für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen eingeladen. Deshalb fuhren wir am Morgen zur Leibnizschule, wo die Siegerehrung stattfand. Zu Beginn sang der Leibnizchor und anschließend wurden wir durch den Regionalbeauftragten für den Bundeswettbewerb der Fremdsprachen, Herrn Ingo Carboch begrüßt. Nach einem Grußwort der Schulleiterin der Leibnizschule, Frau Susanne Börig-Heinze, ging es mit der Siegerehrung los. Unser Beitrag „ Des vacances chez les Français” gewann einen 3. Landespreis. In unserem Beitrag geht es um 2 deutsche Mädchen, welche an einem Austausch mit Paris teilnehmen, dort einiges erleben und die französische Kultur näher kennenlernen.
Im Anschluss a die Siegerehrung gab es ein kleines und leckeres Buffet. Insgesamt war es eine schöne Veranstaltung und wir sind glücklich am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen uns sogar etwas gewonnen zu haben.

Heidemarie R. , Lene V. , Maria P. , Laura T.

Vicus Latinus

Vicus Latinus!

Herzlich willkommen im Vicus Latinus! Die Götter waren uns gewogen, so dass unser Vicus Latinus am 14. Mai 2024 draußen bei bestem Wetter auf dem Hof Süd seine Tore öffnen konnte. Die Latein-Schüler*innen des 11. Jahrgangs bereiteten für die Lateinschüler*innen des 7. Jahrgangs verschiedene Aktionen vor. Zum Beispiel duellierten sich die 11. und 7. – Klässler in einem Vokabel- und Grammatikbattle. Aber nicht nur die Sprache wurde im lateinischen Sprachendorf thematisiert, sondern auch das römische Leben. Dazu gehörten im römischen Reich auch Spiele, wie das Delta-Spiel: wir haben es ausprobiert- es macht auch heute noch Spaß! Ebenso konnten die 7. Klässler die Kleidung eines Römers anprobieren und sich in eine Toga einkleiden lassen. So viel Stoff – das schafft man nicht alleine! Das Highlight waren jedoch die Graffitis. Im römischen Reich spielten Graffitis eine besondere Rolle. Sie dienten dazu u.a. für die nächsten Wahlen zu werben, auf Spiele hinzuweisen oder einfach um sich mit seiner Meinung auszudrücken. Wir haben jedoch unsere Sprüche auf Turnbeutel gesprüht und nicht an die Wände! Wir freuen uns auf einen neuen Besuch im nächsten Jahr. Ave!

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