Studienfahrt Helgoland 2026 - Biologie mitten im Meer

Unsere einwöchige Studienfahrt führte uns auf die Nordseeinsel Helgoland. Nach einer Zugfahrt nach Cuxhaven und einer etwa einstündigen Überfahrt mit dem Katamaran erreichten wir die kleine Hochseeinsel. Dort hatten wir die Gelegenheit, die besondere Natur Helgolands kennenzulernen und biologische Zusammenhänge direkt vor Ort zu erforschen. Ein erstes Highlight war der Besuch der Vogelwarte, die seit 1910 die Vogelwelt Helgolands erforscht. Dort erhielten wir Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit der Station und hatten sogar das Glück, einen gerade gefangenen und beringten Trauerschnäpper zu sehen. Mit der Fähre ging es außerdem auf die knapp einen Kilometer entfernte Düne. Hier konnten wir Kegelrobben und Seehunde in ihrem natürlichen Lebensraum aus nächster Nähe beobachten – für viele von uns das schönste Erlebnis der gesamten Fahrt.

Im Mittelpunkt standen unsere Forschungstage im Schülerlabor des Alfred-Wegener-Instituts (AWI). Zum Auftakt beobachteten wir die Basstölpel, die direkt an den roten Klippen brüten, und gingen der Frage nach, wie viel Plastik die Vögel in ihre Nester eintragen. Anschließend untersuchten wir Planktonproben unter dem Stereomikroskop. Besonders interessant waren außerdem Besiedlungsplatten, die seit einigen Jahre im südlichen Hafenbecken hingen. Die zahlreichen kleinen Meereslebewesen, die sich darauf angesiedelt hatten, sahen wir uns genauer an. So konnten wir vieles, was wir bisher nur aus dem Biologieunterricht kannten, selbst untersuchen.

Natürlich bestand unsere Studienfahrt nicht nur aus Biologie. Neben dem Programm blieb
genügend Zeit für gemeinsame Aktivitäten, etwa an einem sonnigen Nachmittag, an dem wir
zusammen in der Nordsee baden gingen. Und auf Helgoland darf natürlich auch ein leckeres
Fischbrötchen nicht fehlen! Insgesamt war die Studienfahrt eine gelungene Mischung aus Biologie, Natur und gemeinsamen Erlebnissen, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Die Studienfahrtsgruppe Helgoland mit Frau Braun und Herrn Zantop

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