MINT-Tage bei Schillers

Vom 15. Bis zum 17. Juni haben erstmals Projekttage mit MINT-Fokus an der Schillerschule stattgefunden; MINT steht übrigens für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In über 35 Projekten oder Exkursionen haben ca. 700 Schüler*innen sich vertieft mit verschiedensten Themen im MINT-Bereich auseinandersetzen können. Von eintägigen bis dreitägigen Projekten war ein bunter Cocktail dabei. Apropos Cocktail, im Bild des Monats ist schon ein Highlight zu sehen gewesen. Im Projekt „Design mit 3D-Druck“ haben Schüler*innen aus den eA-Kursen Kunst und Informatik gemeinsam Gegenstände mit dem 3D-Drucker hergestellt und dann künstlerisch in Szene gesetzt.

Gleichzeitig haben auch die Physiker*innen spannende Einblicke am DLR in Göttingen und am ZARM in Bremen erhalten.

Nicht unerwähnt bleiben, soll hier auch die Exkursionen der Biologie-Kurse von Frau Braun und Herrn Zantop, die in Dorum das Ökosystems Wattenmeer akribisch unter die Lupe genommen haben.

Aber nicht nur die Schüler*innen des 12. Jahrgangs haben sich mit MINT-Projekten beschäftigt, auch in der Unterstufe gab es eine Vielzahl an Projekten, die von vielen Schüler*innen durchgeführt wurden.

So ist ein schulisches Highlight am Mittwoch sicherlich der erste Start eines Wetterballons samt Messinstrumenten von unserem Sportplatz aus gewesen. Nach zweitägiger Planung und intensiven Vorarbeiten ist der Ballon im Rahmen des Stratosphärenprojekten gegen 10:30 Uhr gestartet. Der Ballon stieg fast 30 km hoch, bevor er geplatzt ist, und die kleine Box mit den Messinstrumenten landete schließlich im Harz in der Nähe der Granetalsperre. Die Suche dauerte allerdings bis zum Sonntag, da sich die Box gut in einem angrenzenden Getreidefeld versteckt hatte.

Darüber hinaus wurden unter anderem Internet-Challenges wissenschaftlich untersucht und Elektroschrott in seine Bestandteile zerlegt sowie auf seine Recyclingfähigkeit untersucht.

Eine Gruppe hat sich mit der Verschönerung unseres Schillerhofes beschäftigt und ein insektenfreundliches Beet gepflanzt, und es gab noch so viel mehr.

Auch für die Fünftklässler*innen gab es ein buntes Programm. So konnten alle fünften Klassen die Landesgartenschau in Bad Nenndorf besuchen und in verschiedenen Workshops viel lernen. Auch das LeibnizLab war zu Besuch und hat verschiedenen Lerngruppen etwas zum Thema Optik und Biolumineszenz in spannenden Versuchen vermittelt.

Insgesamt blicken wir auf drei turbulente, aber ereignisreiche Tage zurück, die vielen viele spannende Einblicke in ganzunterschiedliche MINT-Bereiche gegeben haben. Vielleicht ein Konzept, dass sich wiederholen lässt?

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