Mein unvergesslicher Erasmus-Aufenthalt in Schweden

Im Sommer der 11. Klasse hatte ich das riesige Glück, knapp drei Monate in Schweden zu verbringen, und zwar über das Erasmus-Programm. Ich wohnte bei einer ganz herzlichen schwedischen Familie, die mich richtig gut in ihren Alltag eingebunden hat.

Gemeinsam haben wir sehr viel unternommen. Neben Ausflügen nach Helsinki und auf die Åland-Inseln haben wir auch Stockholm und die Umgebung erkundet. Wir waren unter anderem in Uppsala, in Vaxholm und in mehreren Museen unterwegs. Ein besonders beeindruckender Ausflug war nach Drottningholm, dem Wohnsitz der schwedischen Königsfamilie. In Stockholm selbst habe ich außerdem die berühmte Metro-Kunst entdeckt – die U-Bahn-Stationen fühlen sich dort wirklich wie kleine Kunstgalerien an.

In meiner Freizeit war ich viel draußen in der Natur, habe lange Spaziergänge gemacht oder bin joggen gegangen – und das bei erstaunlich gutem Wetter. Natürlich durfte auch die schwedische Fika nicht fehlen, ob mit Familie oder mit Freunden, oft mit selbst gebackenen Kanelbullar oder einem Kladdkaka. Auch die Flohmärkte, die sogenannten Loppis, waren für mich jedes Mal ein Highlight. Typisch ist es außerdem, sich mit Freunden in einer der großen Shoppingmalls zu treffen. Und der wöchentliche „Taco Friday“ gehörte natürlich genauso dazu.

Die Schule war ein bisschen anders als in Deutschland: Die Tage waren oft länger, so bis 15:30 Uhr oder sogar 17 Uhr, aber dafür gab es eine längere Mittagspause mit einem kostenlosen Essen. Die Atmosphäre war insgesamt sehr entspannt, und ich habe mich super schnell wohlgefühlt.

Alles in allem war dieser Aufenthalt eine unglaublich prägende Zeit, die mich persönlich sehr weitergebracht hat, und ich bin sehr dankbar für all die Erlebnisse und die neuen Freundschaften, die ich dort knüpfen konnte.

Antonia S., 11c

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