Wir sind ein starkes Team

Die Zeichen nach dem Brand der zwei Sporthallen stehen in der Schillerschule auf Erneuerung und voller Elan hat die Schulgemeinschaft bereits nach kurzer Zeit Konzepte und Ideen entwickelt, sodass der Schulalltag einschließlich Sportunterricht gelungen weiterlaufen können.

Frau Böck, Frau Günther und Herr Gaebel planen wie es weitergeht

„Ich bin begeistert von den vielen großartigen Einfällen, die unsere Fachgruppe Sport spontan zur Sicherung des Sportunterrichtes in die Praxis umgesetzt hat“ sagt Schulleiterin Beate Günther. Gemeinsam mit dem Fachobmann Frederik Lenhard, den Sportlehrer*innen und besonders auch mit Heidrun Böck, der Koordinatorin des Stundenplans, haben Frau Günther und der stellvertretende Schulleiter Andreas Gaebel die Tage nach dem Brand erfolgreich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um einen reibungslosen Schulbetrieb aufrecht zu erhalten – und das hat geklappt.

„In dieser Zeit merken wir alle, Schulleitung, Lehrer*innen, Eltern und Schüler*innen, aber vor allem auch unser Hausmeister Matthias Wallasch mit seiner Frau, was Zusammenhalt und gemeinsames Handeln schaffen können. Wir sind ein echt starkes Team“ resümiert Frau Günther stolz.

Frau Kalinowski und Frau Petersen planen alternative Inhalte für den Sportunterricht

„Unser Blick auf den Sportunterricht ändert sich gerade und wir nutzen die Situation als Chance, um andere Formen des Unterrichtes zu realisieren“ berichtet Sportlehrerin Katharina Kalinowski. Mountainbiken im Harz oder Klettern im Kletterpark, unterrichtet im Blockunterricht, sind hier im Gespräch ebenso wie Windsurfing. Aber auch der herkömmliche Sportunterricht kann weiterhin stattfinden.

Unser neuer Soccerground

„Die große Hilfsbereitschaft der Eltern hat uns positiv überrascht, die sofort mit Bällen und Sportgeräten aus dem privaten Bereich ausgeholfen haben, sodass wir unser Außengelände, das mit dem Soccerground und dem Sportplatz viele Möglichkeiten bietet, voll nutzen können“ meint Kalinowski.

Der Schülersprecher Aaron Richter berichtet, dass sich die Sorgen der Schüler*innen, die es in der Zeit direkt nach dem Brand gab, nun legen. „Im Sportunterricht wird momentan improvisiert, und das funktioniert gut. Die Schüler*innen freuen sich besonders auf die neuen Hallen, die nach aktuellsten Standards und Techniken erbaut werden“, schließt Aaron.

Jette Theising (Jg.12) erzählt, dass für ihren Bereich „Turnen“ ganz schnell eine Lösung gefunden wurde. „Eine Schule in der Nähe stellt uns Hallenzeiten zur Verfügung, darüber sind wir sehr froh“ resümiert sie.

Herr Wallasch im Dauereinsatz

Matthias Wallasch und seine Frau, Hausmeister und gute Engel der Schillerschule, haben viel zu tun. „Am liebsten hätte ich momentan tausend Hände. Aber ich liebe meine Schule und setze alles daran, dass wir hier weiterhin einen sicheren und attraktiven Lernort behalten“ sagt er zuversichtlich. Mit der Stadt und der Polizei ist er im Gespräch, wie sich das umsetzen lässt. Auch bei der Klärung der Brandursache und der Suche nach den Täter*innen ist er für die Polizei ein wichtiger Helfer.

„Wir sind auf einem guten Weg, die Sporthallensituation zu meistern. Besonders froh sind wir, dass durch die großartige Arbeit aller Einsatzkräfte am Brandtag alle anderen Gebäude der Schillerschule gerettet wurden und der Schulbetrieb dadurch weiterlaufen kann“ schließt Frau Günther.

                                                                                                                                  Beate Imhof