OsterCamp Hildesheim

Ferien? Langeweile? Nein, nicht für die Sportlerinnen und Sportler des Rudervereins an der Schillerschule die unterstützt durch das Programm ‚‘Startklar in die Zukunft‘ des Landes Niedersachsen sechs spaßige, spannende und sportliche Tage in Hildesheim verbrachten.

Am Samstag, den 2.4. ging es mit einem Anhänger voller Boote und viel Gepäck los nach Hildesheim. Für den ersten Tag stand das Kennenlernen der Gruppe, des Geländes und des Seitenkanals auf dem Plan. Auch das sehr wechselhafte Aprilwetter konnte uns in den nächsten Tagen nicht vom Sport an der frischen Luft abhalten – auch wenn der unfreiwillige Wasserkontakt von Henri dann doch etwas zu früh war für die Jahreszeit. Nachmittags zeigte Valentina am Krökeltisch ihr ganzes Können. Beim Krafttraining und Ergofahren gehörte auch das Fischspiel auf den Trainingsplan und es konnten einige neue Highscores erreicht werden.

Auch Abends und in den Mittagspausen wurde viel gespielt. Neben Glück hatte wohl auch besonders Antons Argumentationsfähigkeit einen großen Einfluss auf seine Siege bei den unzähligen Runden Bohnanza. Ein besonderes Highlight war außerdem das Choasspiel, bei dem die auf dem ganzen Gelände verteilten Karten mit Symbolen gesucht, Fragen beantwortet sowie Aufgaben bewältigt werden mussten. Der Klamottentausch für einige Runden sowie die mehrstimmige Version von “Alle meine Entchen“ sorgten für viel Gelächter und beim Erraten des Alters der Trainer gab es doch einige Schwierigkeiten und Abweichungen von mehr als 7 Jahren bei den Vermutungen… Am Pizzaabend war dann die Kreativität der Sportlerinnen und Sportler auf andere Art und Weise gefragt und es gab so manche ausgefallene Belagkombinationen.

Da die Coronazahlen leider noch immer sehr hoch waren, entschieden wir uns gegen den eigentlich angedachten Schwimmbadbesuch und für den kleinen, alternativen Wettkampf “Schlagt die Trainer“. In verschiedenen Geschicklichkeits-, Sport und Wissensspielen mussten die Sportlerinnen und Sportler gegen die Trainer antreten um möglichst viele Punkte zu gewinnen. Nach einem fulminanten Start für Owen (beim Karten sortieren) und Frau Ost (beim Spielfiguren schätzen) war danach kein Land mehr in Sicht für die Trainer. Sofie ließ den Pokerchip-Turm trotz Owens waghalsig gelegter Chips nicht einstürzen und an Vinzents Begabung im „Länderumrisse raten“ kam keiner heran. Der Sieg im letzten Spiel für die Trainer konnte den Punkteabstand zwar noch etwas verkleinern, am Endergebnis aber nichts mehr verändern.

Am Donnerstag, den 7.4. ging es nach einer letzten Rudereinheit auf dem Wasser dann zurück nach Hannover. Nach dem Vortrag eines während der Zeit in Hildesheim entstandenen Gedichts mussten dann nur noch die Boote aufgeriggert und zurück auf ihre Plätze gelegt werden.