Physik

Physik wird an der Schillerschule von der 5. bis zur 12. Klasse unterrichtet.

Physik wird innovativ und anwendungsorientiert betrieben:

Im Rahmen von Formel X-Projekten – angegliedert an Unterrichtsinhalte – bekommen die Schülerinnen und Schüler Eindrücke von Anwendungsbereichen der Physik und möglichen Arbeitsfeldern. Die Projekte werden in der Mittelstufe über die verschiedenen Klassen gestreut. Ab der 12. Klasse wird die Arbeit vorwiegend in den Kursen mit erhöhtem Anforderungsniveau fortgeführt.

Physik fördert und fordert soziale Kompetenzen:

Im Projekt „Physik für helle Köpfe“ zeigen die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen je einen Tag lang Grundschülerinnen und -schülern, wie spannend Physik sein kann.

Physik trägt zur Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler bei:

Es wird sowohl der Umgang mit dem graphikfähigem Taschenrechner als auch verschiedenen Computerprogrammen (Tabellenkalkulation, dynamische Geometrie, …) trainiert. Zudem ist das selbständige Experimentieren fester Bestandteil des Unterrichts.

Physik fördert und fordert Methodenkompetenz:

Zentraler Bestandteil von Physikunterricht ist die Arbeit in Gruppen und an Stationen sowie der Einsatz unterschiedlicher Methoden. 

Physik arbeitet fachübergreifend und mit anderen Fächern zusammen:

In diversen Bausteinen des Profilunterrichts (PU) ist das Fach Physik vertreten. Physiklehrer und -lehrerinnen arbeiten dort mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fächer an gemeinsamen Themen. Beispiele sind „Fotos und mehr“, „In anderen Welten….(Bionik und Nanotechno­logie), „ Alles in 3D…“, „Naturflieger“, „Maschinen“,  „Kriminalistik“,…

Junge Forscher haben stets die Gelegenheit, ihren eigenen Ideen nachzugehen. Dazu gehört auch die Teilnahme an Wettbewerben.

  • Sekundarstufe I
  • Sekundarstufe II

Physik in der Sekundarstufe I

Eine wichtige Aufgabe des Physikunterrichts in der Sekundarstufe I ist es, Interesse für das Fach und Begeisterung für die damit verbundenen Phänomene zu wecken.

Dabei wird – anknüpfend an die Alltagserfahrungen der Schülerinnen und Schüler - großer Wert auf das eigene Tun gelegt:

Insbesondere sollen die Schülerinnen und Schüler

  • in eigenen Experimenten den Phänomen und technischen Anwendungen begegnen
  • in Gruppenarbeits- und Projektphasen miteinander über Physik ins Gespräch kommen
  • sich in Präsentationstechniken und dem Einsatz neuer Medien üben

Dazu erhalten sie im Rahmen des  Formel X- Konzeptes  durch Expertenvorträge, Exkursionen und Projekte einen Einblick in die Anwendungsbereiche der in der Schule gewonnenen Erkenntnisse und damit mögliche Berufsfelder.

Der Unterricht erfolgt ab der 5. Klasse fachspezifisch. Übergreifenden Ansätze in den Bereich der Chemie und der Biologie werden genutzt. Darüber hinaus können Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 im Fach PU das Profil „Forschen und Präsentieren“ wählen, das seine Schwerpunkte u.a. auch in Physik hat.

Ein Übersicht über die Inhalte und Projekte in den einzelnen Jahrgängen können sie den nachfolgenden Übersichten entnehmen.

Physik in der Sekundarstufe II

Aufbauend auf die als bekannt vorausgesetzten Inhalte der Sekundarstufe I werden verschiedene Themengebiete in der Sekundarstufe II vertieft. Dabei sollen die Phänomene zunehmend auch quantitativ untersucht, Gesetzmäßigkeiten entdeckt und zur Lösung weitergehender Fragen angewendet werden. Von großer Bedeutung ist die Modellbildung zur Deutung physikalischer Vorgänge.

Dem Formel X- Konzept folgend sollen auch in der Oberstufe mit Projektphasen und Exkursionen sowie Vorträgen durch Experten im Haus ein stärkerer Bezug zwischen den Unterrichtsinhalten und Anwendungsbereichen aus Alltag und Berufswelt hergestellt werden.

Falls im Fach Physik Facharbeiten geschrieben werden, werden diese nach Möglichkeit in Zusammenhang mit der Universität Hannover und verschiedenen Betrieben an außerschulischen Lernorten angefertigt.

Neuigkeiten

Exkursion ins Phaeno nach Wolfsburg

Am 21.01.2020 sind zum Abschluss des Physikunterrichts in Jahrgang 7 die Klassen 7a und 7d in Begleitung von Frau Lücking und Herrn Gärtner ins Phaeno nach Wolfsburg gefahren. Um halb 9 ging es mit dem Zug von Kleefeld los.

Im Phaeno erwarteten die Schülerinnen und Schüler spannende und überraschende Experimente. Neben einem über 5m hohem Feuertornado und einer Mangnetschwebebahn kam besonders gut das drehende Haus bei den Schülerinnen und Schülern an. Mit der Handytaschenlampe auf einer Wand Muster zeichnen oder die Orientierung im drehenden Tunnel zu verlieren, überraschte und sorgte für Begeisterung. So konnten die Schülerinnen und Schüler vieles erfahren, was sie später im Physikunterricht erklären können.

Um 13:15Uhr ging es dann mit dem Zug wieder nach Hause.

Klaus Gärtner

Video zur Exkursion

Exkursion zum Techlab der Universität Hannover 2019

Auch dieses Jahr besuchten die 8. Klassen in Begleitung von Frau Freiberger, Herrn Azadi und Herrn Gärtner das Schülerlabor „Techlab“ der Universität Hannover an verschiedenen Tagen. In dem Labor haben die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen Experimente unter Anleitung von Studenten der Studienrichtungen Technische Physik, Elektrotechnik und Maschinenbau durchgeführt. Neu dieses Jahr ist ein Raum zur Digitalisierung gewesen.

So haben die Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Räumen u. a. Fahrräder gelötet, „UND“-Schaltungen aus Transistoren gebaut, ein Dorf mit einem Handynetz ausgestattet und eine DVD unter dem Mikroskop untersucht. Ein Besuch in der Hauptmensa mit Mittagessen gab weiterhin einen Einblick in das Studentenleben.

Klaus Gärtner (Text + Fotos), Mai 2019

Max Planck Tag 2018

Am Max-Planck-Tag, den 14. September 2018, haben die beiden Physikkurse des zwölften Jahrgangs das Max-Planck-Institut der Leibniz Universität Hannover besucht. Der Tag bot den Schülern einen umfassenden Einblick in die Welt der Quantenphysik – genauer gesagt in die der Gravitationswellen.

Begonnen hat die Veranstaltung mit einem höchst interessanten Vortrag über die Entdeckung und Funktionsweisen der Gravitationswellen, sowie einem kurzen Einblick in die Arbeitsweise an einem solchen Institut. Anschließend gab es die Möglichkeit, an Führungen durch verschiedene Labore des Instituts in kleineren Gruppen mit zu machen. Unter anderem konnte dort ein Reinraum, in welchem sehr starke Laser unter Extrembedingungen hergestellt werden, sowie ein gigantischer Supercomputer besichtigt werden.

Abgerundet wurde der Ausflug zum Schluss mit einem sogenannten „Speedinforming“. Das heißt, dass die Schüler in kleineren Gruppen für je 5 Minuten die Möglichkeit hatten einem Physikstudenten bzw. einer Physikstudentin alle möglichen Fragen zu stellen.

A. Schnecke & B. Flügge

Kontakt

  • Ebellstraße 15, 30625 Hannover
  • Tel.: +49 511 16848777
  • Mail : info@schillerschule-hannover.de

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