Katholische Religion

Ausgangspunkt

Der Unterricht in Religionslehre stellt die Grundlage und Lehre der jeweiligen Religionsgemeinschaft dar; er soll Einsichten in Sinn- und Wertfragen des Lebens vermitteln, die Auseinandersetzung mit Ideologien, Weltanschauungen und Religionen ermöglichen und zu verantwortlichem Handeln in der Gesellschaft motivieren.

Zur Allgemeinbildung gehört die Auseinandersetzung mit den Grundfragen des menschlichen Lebens, das Nachdenken über Ziele und Zwecke individuellen und gesellschaftlichen Handelns, über den Sinn des eigenen Lebens und die Einheit der Wirklichkeit. Diesen Grundfragen und der Pluralität der religiösen Antworten in unserer Gesellschaft stellt sich der Religionsunterricht in der Schule. Er eröffnet einen spezifischen Zugang zur Wirklichkeit, der durch keinen anderen Modus der Welterfahrung ersetzt werden kann.

Die Antworten auf die Grundfragen des Menschen kann der religiös und weltanschaulich neutrale Staat nicht selbst geben. Deshalb kooperiert er mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften, die für Ziele und Inhalte des Religionsunterrichts verantwortlich sind (vgl. Art. 7 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 4 GG). Der grundgesetzlich garantierte Religionsunterricht ist ein konfessionell profilierter Religionsunterricht.

Vgl. EPA Kath. Religionslehre in der von Kirche und Staat genehmigten Fassung (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 1.12.1989 i. d. F. vom 16.11.2006)

Grundlegende kirchliche Dokumente für den katholischen Religionsunterricht sind

a) der Synodenbeschluss „Der Religionsunterricht in der Schule“ (1974)

b) die beiden bischöflichen Erklärungen

  • „Die bildende Kraft des Religionsunterrichts. Zur Konfessionalität des katholischen Religionsunterrichts“ (1996)
  • „Der Religionsunterricht vor neuen Herausforderungen“ (2005).

c) Kirchliche Richtlinien zu Bildungsstandards für den katholischen Religionsunterricht in den Jahrgangsstufen 5 – 10 / Sekundarstufe I (Mittlerer Schulabschluss) (2004)

 

Daneben sind zu nennen:

  • Kerncurriculum für das Gymnasium Schuljahrgänge 5 – 10 Katholische Religion (2016)
  • Einheitliche Prüfungsanforderungen (EPA) Kath. Religionslehre in der von Kirche und Staat genehmigten Fassung (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 1.12.1989 i. d. F. vom 16.11.2006)
  • Grundlagenplan für den katholischen Religionsunterricht in der gymnasialen Oberstufe/ Sekundarstufe II (2003)
  • Kerncurriculum für das Gymnasium – gymnasiale Oberstufe Katholische Religion (2017).
  • Ziele
  • Ziele
  • Kompetenzen
  • Leitbild
  • Methoden & Medien

Ziele

Ziel des katholischen Religionsunterrichts ist es, zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion und Glaube zu befähigen. Damit trägt er zur Identitätsbildung und zur Entwicklung von Dialogfähigkeit bei. Diese Zielsetzung schließt die Hinführung zu einer konkret erfahrbaren und anschaulichen religiösen Lebenswelt ebenso ein wie die Erziehung zur Kommunikationsfähigkeit über die eigene regionale Kultur hinaus und zur Anerkennung der Andersheit des anderen.

Der katholische Religionsunterricht befähigt,

– religiöse Phänomene methodisch kompetent zu erschließen

– menschliche Grunderfahrungen in ihrer Offenheit auf Gott hin zu reflektieren und zu deuten

– ein vertieftes Verständnis des katholischen Glaubens zu erwerben und sich in der Vielfalt heutiger Denk- und Glaubensrichtungen zu orientieren

– vom katholischen Glauben aus mit anderen christlichen Konfessionen und fremden Religionen und Weltanschauungen in einen Dialog zu treten, Differenzen zu erkennen und einen reflektierten Umgang mit ihnen zu lernen sowie neue Einsichten zu gewinnen

– durch eine kritische Sichtung weltanschaulicher, religiöser und christlicher Werte und Normen zu begründeten persönlichen Entscheidungen bzw. zum Bekenntnis und entsprechender Lebensgestaltung zu gelangen.

Das Ziel, zu einer begründeten persönlichen Entscheidung in Glaubens- und Lebensfragen zu gelangen, erfordert einen Religionsunterricht, der den Glauben der Kirche auf einer für prinzipiell jeden zugänglichen Vernunftebene erschließt. Dem liegt die Überzeugung zugrunde, dass „die Wahrheit, die aus der Offenbarung stammt, gleichzeitig eine Wahrheit ist, die im Lichte der Vernunft verstanden werden muss“ (Enzyklika Fides et ratio, Nr. 35). Die wesentliche Bezugswissenschaft des Religionsunterrichts ist die Theologie.

Eine zentrale Aufgabe des katholischen Religionsunterrichts ist – gerade unter den Bedingungen religiöser und weltanschaulicher Pluralität – die Förderung von Urteils- und Argumentationsfähigkeit in religiösen Fragen.

Im katholischen Religionsunterricht wird wissenschaftspropädeutisches Arbeiten gestärkt, verstanden als ein besonders akzentuiertes wissenschaftsorientiertes Lernen. Es ist gekennzeichnet durch

– das Lernen fundamentalen Wissens (theologisches Grundwissen)

– das Lernen exemplarischen Wissens (Exempla, die theologische Denkstrukturen verdeutlichen)

– das Lernen von Methodenwissen (u. a. hermeneutische und empirische Verfahrensweisen, Methoden der Schriftauslegung, religiöse Sprache und Sprache der Theologie).

Der katholische Religionsunterricht erschließt den Glauben im Dialog mit den Erfahrungen und Fragen der Schülerinnen und Schüler, mit dem Wissen und den Erkenntnissen anderer Fächer, mit den gegenwärtigen Fragen der Lebens- und Weltgestaltung und mit den Positionen anderer Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen. Die dialogische Erschließung erfordert von allen am Unterrichtsgeschehen Beteiligten die Bereitschaft und Fähigkeit, die eigene Perspektive als begrenzte zu erkennen, aus der Perspektive anderer sehen zu lernen und neue Perspektiven dazu zu gewinnen. Perspektivenübernahme ist ein didaktisches Grundprinzip des Religionsunterrichts und eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung religiöser Dialogfähigkeit.

Im katholischen Religionsunterricht werden die religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit und die Entwicklung einer „starken Toleranz“ gefördert, die andere mit ihren Überzeugungen ernst nimmt.

Damit ist das Fach Katholische Religionslehre von wesentlicher Bedeutung für eine vertiefte Allgemeinbildung, für die Studierfähigkeit und die Entfaltung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler.

Vgl. EPA Kath. Religionslehre in der von Kirche und Staat genehmigten Fassung (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 1.12.1989 i. d. F. vom 16.11.2006)

Ziele

Ziel des katholischen Religionsunterrichts ist es, zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion und Glaube zu befähigen. Damit trägt er zur Identitätsbildung und zur Entwicklung von Dialogfähigkeit bei. Diese Zielsetzung schließt die Hinführung zu einer konkret erfahrbaren und anschaulichen religiösen Lebenswelt ebenso ein wie die Erziehung zur Kommunikationsfähigkeit über die eigene regionale Kultur hinaus und zur Anerkennung der Andersheit des anderen.

Der katholische Religionsunterricht befähigt,

– religiöse Phänomene methodisch kompetent zu erschließen

– menschliche Grunderfahrungen in ihrer Offenheit auf Gott hin zu reflektieren und zu deuten

– ein vertieftes Verständnis des katholischen Glaubens zu erwerben und sich in der Vielfalt heutiger Denk- und Glaubensrichtungen zu orientieren

– vom katholischen Glauben aus mit anderen christlichen Konfessionen und fremden Religionen und Weltanschauungen in einen Dialog zu treten, Differenzen zu erkennen und einen reflektierten Umgang mit ihnen zu lernen sowie neue Einsichten zu gewinnen

– durch eine kritische Sichtung weltanschaulicher, religiöser und christlicher Werte und Normen zu begründeten persönlichen Entscheidungen bzw. zum Bekenntnis und entsprechender Lebensgestaltung zu gelangen.

Das Ziel, zu einer begründeten persönlichen Entscheidung in Glaubens- und Lebensfragen zu gelangen, erfordert einen Religionsunterricht, der den Glauben der Kirche auf einer für prinzipiell jeden zugänglichen Vernunftebene erschließt. Dem liegt die Überzeugung zugrunde, dass „die Wahrheit, die aus der Offenbarung stammt, gleichzeitig eine Wahrheit ist, die im Lichte der Vernunft verstanden werden muss“ (Enzyklika Fides et ratio, Nr. 35). Die wesentliche Bezugswissenschaft des Religionsunterrichts ist die Theologie.

Eine zentrale Aufgabe des katholischen Religionsunterrichts ist – gerade unter den Bedingungen religiöser und weltanschaulicher Pluralität – die Förderung von Urteils- und Argumentationsfähigkeit in religiösen Fragen.

Im katholischen Religionsunterricht wird wissenschaftspropädeutisches Arbeiten gestärkt, verstanden als ein besonders akzentuiertes wissenschaftsorientiertes Lernen. Es ist gekennzeichnet durch

– das Lernen fundamentalen Wissens (theologisches Grundwissen)

– das Lernen exemplarischen Wissens (Exempla, die theologische Denkstrukturen verdeutlichen)

– das Lernen von Methodenwissen (u. a. hermeneutische und empirische Verfahrensweisen, Methoden der Schriftauslegung, religiöse Sprache und Sprache der Theologie).

Der katholische Religionsunterricht erschließt den Glauben im Dialog mit den Erfahrungen und Fragen der Schülerinnen und Schüler, mit dem Wissen und den Erkenntnissen anderer Fächer, mit den gegenwärtigen Fragen der Lebens- und Weltgestaltung und mit den Positionen anderer Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen. Die dialogische Erschließung erfordert von allen am Unterrichtsgeschehen Beteiligten die Bereitschaft und Fähigkeit, die eigene Perspektive als begrenzte zu erkennen, aus der Perspektive anderer sehen zu lernen und neue Perspektiven dazu zu gewinnen. Perspektivenübernahme ist ein didaktisches Grundprinzip des Religionsunterrichts und eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung religiöser Dialogfähigkeit.

Im katholischen Religionsunterricht werden die religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit und die Entwicklung einer „starken Toleranz“ gefördert, die andere mit ihren Überzeugungen ernst nimmt.

Damit ist das Fach Katholische Religionslehre von wesentlicher Bedeutung für eine vertiefte Allgemeinbildung, für die Studierfähigkeit und die Entfaltung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler.

Vgl. EPA Kath. Religionslehre in der von Kirche und Staat genehmigten Fassung (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 1.12.1989 i. d. F. vom 16.11.2006)

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler eignen sich gemäß den Vorgaben des Landes Niedersachsen im katholischen Religionsunterricht Wissen, Fähigkeiten, Einstellungen und Haltungen an, die für einen verantwortlichen Umgang mit dem christlichen Glauben, mit anderen Religionen und Weltanschauungen und mit der eigenen Religiosität notwendig sind. Dieser selbst-, kommunikations-, sozial-, interkulturell- und lernkompetenzorientierte Religionsunterricht umfasst, unterstützt von der Methoden- und Medienkompetenz, auch die religiöse, ethische und theologische Kompetenz. Besonderen Wert wird auf die prozess- und inhaltsbezogenen Kompetenzen gelegt:

 Prozessbezogene Kompetenzen

  • Wahrnehmungs- und Darstellungskompetenz – religiös bedeutsame Phänomene wahrnehmen und beschreiben:

– Situationen erfassen, in denen letzte Fragen nach Grund, Sinn, Ziel und Verantwortung des Lebens aufbrechen

– religiöse Spuren und Dimensionen in der Lebenswelt aufdecken

– religiöse Ausdrucksformen (Symbole, Riten, Mythen, Räume, Zeiten) wahrnehmen und in verschiedenen Kontexten wieder erkennen und einordnen

– ethische Herausforderungen in der individuellen Lebensgeschichte sowie in unterschiedlichen gesellschaftlichen Handlungsfeldern wie Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft als religiös bedeutsame Entscheidungssituationen erkennen.

  • Deutungskompetenz – religiös bedeutsame Sprache und Zeugnisse verstehen und deuten:

– in Lebenszeugnissen und ästhetischen Ausdrucksformen (Literatur, Bildern, Musik, Werbung, Filmen) Antwortversuche auf menschliche Grundfragen entdecken und fachsprachlich korrekt darstellen

– religiöse Sprachformen analysieren und als Ausdruck existentieller Erfahrungen deuten

– biblische, lehramtliche, theologische und andere Zeugnisse christlichen Glaubens methodisch angemessen erschließen

–  Glaubensaussagen in Beziehung zum eigenen Leben und zur gesellschaftlichen Wirklichkeit setzen und ihre Bedeutung aufweisen.

  • Urteilskompetenz – in religiösen und ethischen Fragen begründet urteilen:

– Sach- und Werturteile unterscheiden

– Ansätze und Formen theologischer Argumentation vergleichen und bewerten

– Modelle ethischer Urteilsbildung kritisch beurteilen und beispielhaft anwenden

– Antinomien sittlichen Handelns wahrnehmen, im Kontext ihrer eigenen Biografie reflektieren und in Beziehung zu kirchlichem Glauben und Leben setzen

– Gemeinsamkeiten von Konfessionen und Religionen sowie deren Unterschiede darstellen und aus der Perspektive des katholischen Glaubens bewerten

– im Kontext der Pluralität einen eigenen Standpunkt zu religiösen und ethischen Fragen einnehmen und argumentativ vertreten.

  • Dialogkompetenz – am religiösen Dialog argumentierend teilnehmen:

– die Perspektive eines anderen einnehmen und dadurch die eigene Perspektive erweitern

– Gemeinsamkeiten und Unterschiede von religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen benennen und im Dialog argumentativ verwenden

– sich aus der Perspektive des katholischen Glaubens mit anderen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen argumentativ auseinandersetzen

– Kriterien für einen konstruktiven Dialog entwickeln und in dialogischen Situationen berücksichtigen

  • Gestaltungskompetenz – religiös bedeutsame Ausdrucks- und Gestaltungsformen reflektiert verwenden:

– typische Sprachformen der Bibel theologisch reflektiert transformieren

– Aspekten des christlichen Glaubens in textbezogenen Formen kreativ Ausdruck verleihen

– die Präsentation des eigenen Standpunkts und anderer Positionen medial und adressatenbezogen aufbereiten

– im Gespräch Beiträge anderer aufgreifen, den jeweiligen Gedankengang sachgemäß in theologischer Fachsprache entwickeln und angemessen darstellen

– über Fragen nach Sinn und Transzendenz angemessen sprechen.

Inhaltsbezogene Kompetenzen

Der Leitthemenplan für die Schuljahrgänge 5 bis 10 lautet:

Bezug zu Leitbild und Schulprogramm der Schillerschule

Dementsprechend unterstützt dieser selbst-, kommunikations-, kooperations-, sozial-, lern-, sach-, ethisch- und religiös-kompetenzorientierte Religionsunterricht auch das Leitbild und Schulprogramm der Schillerschule, in denen es u. a. lautet:

 

Leitbild

Die Entwicklung der Persönlichkeit:

Sie wird auf der Schillerschule auf der Basis einer gemeinsamen Verständigung auf zentrale Grundwerte unterstützt. Besonderen Wert legen wir dabei auf Fairness, Weltoffenheit, Toleranz, Teamfähigkeit und Konfliktbewältigung. Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt kreativ zu sein, kritisch zu urteilen und angemessen zu handeln.

Vermittlung allgemeiner Grundbildung:

Sie orientiert sich an den humanistischen Wertvorstellungen unserer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft. Sie ist nicht individualistisch oder allein subjektbezogen zu verstehen, sondern steht im sozialen Kontext. In einem vielfältigen Angebot sind Handeln und Lernen leistungsorientiert, geprägt von Eigenverantwortlichkeit und Verlässlichkeit. Unsere Schülerinnen und Schüler werden auf Ausbildung, Studium und Berufsleben vorbereitet.

Der moderne Unterricht:

Er stützt sich auf ein breites fachliches Angebot und wird als interaktiver Prozess begriffen. Sinnbezogenes und entdeckendes Lernen steht im Mittelpunkt des Unterrichtsgeschehens. Inhaltliche Aktualität, methodische Kompetenz und mediale Präsentation sind ebenso von Bedeutung wie fachübergreifende Unterrichtsprojekte, die zur Kooperation mit Partnern innerhalb und außerhalb der Schule führen.

 

Schulprogramm

Die religiöse Orientierung und Kompetenz werden u. a. durch religiöse Feiern wie Gottesdienste vielfältig gefördert. Darüber hinaus erfahren die Schülerinnen und Schüler auch Lebens- und Verhaltensweisen, die gerade die personale Ganzheit des Menschen im Blick haben.

 

Die religiöse Dimension des Menschen wird über den Fachunterricht hinaus durch diverse Veranstaltungen gefördert.

In Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirche vor Ort sowie darüber hinaus werden Gottesdienste zu Beginn und zum Ende der Schullaufbahn sowie zu bestimmten Anlassen wie Reformationstag angeboten.

Darüber hinaus gibt es im Jahrgang 6 einen Kirchenerkundungstag.

Im Jahrgang 8 wird einen Diakonietag in Zusammenarbeit mit kirchlichen Sozialeinrichtungen vor Ort und im Jahrgang 10 ein Tag religiöser Orientierung durchgeführt.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11 – 12 haben die Möglichkeit an einer fünftägigen Klosterfahrt teilzunehmen. Unter dem Motto „Kloster auf Zeit – Zeit im Kloster“ mit-erleben die Teilnehmer eine christliche Lebensweise sehr konkret vor Ort.

 

Vgl. Leitbild und Schulprogramm der Schillerschule

 

Daneben gilt es u. a. noch zu nennen:

  • Besuch einer Kirche, Moschee, Synagoge und weiterer Gotteshäuser anderer Religionen und Konfessionen
  • Gestaltung zu kirchlichen Feier- und Gedenktagen
  • Durchführung eines oder mehrerer Tage religiöser Orientierung
  • Besuch von Gedenkstätten und Ausstellungen
  • Besuch von Beratungsstellen
  • Besuch von Friedhöfen und Bestattungsunternehmen.

Methoden und Medien

Methoden

Bezug nehmend zum Methodenkonzept der Schillerschule  können manche Methoden in jeder Altersstufe und zu jedem Thema verwendet werden, wie z. B.

  • selbstständiges/angeleitetes Recherchieren (Bibliotheken, Archive, Internet, Interviews)
  • Analyse und Interpretation von Texten, Kirchen-Zeitungen, Tabellen, Diagrammen, Schaubildern, Karikaturen, Plakaten, Bildern, Fotos, Filmen, Kirchen-Liedern, …
  • Visualisierungen entwerfen und gestalten (Mind Map, Schaubilder, Modelle, Tafelbilder, OHP- Folien, Wandzeitung, ...)
  • Partner-, Gruppen- Team-, Stillarbeit
  • Quiz
  • Kurz-Vortrag und -Referat
  • Selbstüberprüfung, Tandemübungen

 

Andere Methoden bieten sich eher zu bestimmten Themen an:

  • Umfragen zu Jesus Christus, Kirche, Sinn des Lebens, …
  • Expertenbefragung (Zeitzeugen, Priester, Ärzte, Politiker, im caritativen Bereich Tätige, …) zu Leben und Tod, Kirche, Gott, Gerechtigkeit und Nächstenliebe, interreligiöser und interkultureller Dialog,…
  • Synopsen (z.B. zur Gegenüberstellung von Bibelstellen, Positionen) zu Bibel, kirchliche Verlautbarungen, politische Positionen zu Schöpfung, Sexualität, Freiheit, Zukunft, …
  • Strukturmodelle (u. a. Umsetzung von Texten in ein Schaubild) zu Menschen- und Gottesbilder, Welt-Religionen, Schöpfungserzählungen, …
  • Collagen erstellen zu Reich Gottes, Heilige und Idole, Verantwortung, …
  • Land- und Stadtkarten erstellen zu Weltreligionen, Konfessionen, Kirche, …
  • Beiträge zu religiösen, ethischen, gesellschaftlichen Fragen für Medien verfassen (Predigten, Glaubensbekenntnisse, Reden, Kommentare, Briefe, Vorträge u. a.) zu Der Mensch, Jesus Christus, Moral und Gesellschaft, 10 Gebote, Propheten, …
  • Aktualisieren, Verfremden biblischer Texte und kirchlicher Verlautbarungen zu Gleichnisse, Prophetenreden, Dogmen, päpstlichen Enzykliken, …
  • Schreibgespräch, Freies Schreiben, Fotodokumentation zu Mensch, Freundschaft, eine Welt, Zukunft, ..
  • Handlungsalternativen entwerfen und Wertekatalog aufstellen zu Euthanasie, Krieg und Streit, töten, Gewissen, Materialismus, Nihilismus, Nationalsozialismus, …
  • Pro- und Contradiskussion, Podiumsdiskussion zu Sterbehilfe, Todesstrafe, Sinn des Lebens, Welt-, Menschen- und Gottesbilder, Kirche, Bergpredigt, …
  • Rollen- und Planspiel, szenische Darstellung, Standbilder, Pantomime, Talk Show, Tanz, Gesang zu Freude und Angst, biblische Erzählungen und Gleichnisse, 10 Gebote, eine Welt, Gerechtigkeit, …
  • Malen von Bildern, Zeichnen von Karikaturen und Comics, Erstellen von Plakaten zu Paradies, biblische Texte, Frieden, Kirche, Zukunft, …
  • Viereckenmethode zu Jesus Christus, Kirchengeschichte, Weltreligionen, …
  • rotierendes Partnergespräch zu Freundschaft, plurale Gesellschaft, Islam, Menschen- und Gottesbilder, Zukunftsvorstellungen, …
  • Lernzirkel zu Leben und Wirken Jesu, Weltreligionen, …
  • Fiktives Interview zu Jesus Christus, Heilige, Atheisten, Mystiker, Stars und Idole, …
  • Gebetsformen, Meditation ausprobieren und neue kreieren zu Gebet, Gotteserfahrungen, Bibel, Propheten, Sinn des Lebens, Religionen, …
  • Stationen lernen zu Christ sein in der modernen Gesellschaft, verschiedene Kirchen und Konfessionen, Zukunftsvorstellungen, Sakramente, …

Die Methodenreflexion in der Oberstufe eignet sich vor allem zu: Zukunftsmodelle, Menschen- und Gottesbilder.

Als Präsentationstechniken stehen u. a. zur Verfügung:

  • mündlich, z.B. als Vortrag oder Referat
  • schriftlich, z.B. Thesenpapier, Handout, Moderationskarten, Spickzettel
  • visuell, z.B. Collage, Mind Map, Flipchart, OHP-Folie, Tafel
  • interaktiv, z.B. in einer Diskussion durch Einsatz von Quiz, Lückentext, Rätsel
  • multimedial, z.B. mit einem computergestützten Präsentationsprogramm wie Powerpoint. 

Medien

Das Fach Katholische Religionslehre begrüßt neben den bereits genannten Aspekten die Aussagen des Medienkonzeptes der Schillerschule mit ihrem Ansatz der integrativen Medienpädagogik.

Kontakt

  • Ebellstraße 15, 30625 Hannover
  • Tel.: +49 511 16848777
  • Mail : info@schillerschule-hannover.de

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