Freitag 11. Mai 2012 23:53 Alter: 1 Jahr/e

'Forschen und Präsentieren'-Exkursion nach Göttingen

Am 8.5.2012 waren wir, die Gruppe 'Forschen und Präsentieren ORT/KRI' im Jahrgang 8, in Göttingen.

Wir waren dort zu Besuch um mehr über die tolle Stadt zu erfahren. Der Ausflug startete um 9:15 Uhr, als wir uns am Hauptbahnhof trafen. Als alle anwesend waren, nahmen wir den doppelstöckigen Metronom um 9:36 Uhr. Während der Fahrt durfte jeder machen, was er oder sie wollte. Die einen hörten Musik, die anderen haben gelesen. Die Fahrt durch das sonnige Leinetal dauerte insgesamt 1,5 Stunden.

In Göttingen angekommen, versammelten wir uns neben einem Hotel (s. Foto). Dort warteten wir auf unseren Führer, der uns quer durch Göttingen führen sollte. Als unser Führer (Markus Koch) mit der Führung begonnen hat, hat er uns zuerst auf die weißen Schilder auf den Wänden hin gewiesen. Auf denen standen immer in Schwarz Namen berühmter Persönlichkeiten, die dort früher gewohnt haben. Dann zeigte er uns die Sankt Johannis Kirche. Die Kirche hat zwei Türme, und einer ist größer als der andere (s. Foto). Das liegt daran, dass der größere Turm vorher nicht der Kirche, sondern der Stadt gehörte. Er diente als Überwachungsturm. Er wurde erst später an die Kirche angebaut. Außerdem wurden uns verschiedene Fachwerkbauweisen gezeigt, z.B.: die Barockbauweise, sie ist eher schlicht, die Häuser wurden wenig verziert. Die Renaissancebauweise, sie war etwas anspruchsvoller und die Häuser wurden deutlich mehr verziert. Dann hat er sich ein paar Häuser ausgesucht und uns etwas darüber erzählt.

Dann gingen wir zum wohl beliebtesten Treffpunkt in Göttingen: das Gänseliesel (s. Foto). Das Gänseliesel ist eine Statue, das ein Mädchen zeigt, das in der einen Hand eine Gans und in der anderen einen Korb hält. In Göttingen ist es Brauch, sie zu küssen. Das ist dann eine „Liebeserklärung an Göttingen“. Direkt neben dem Gänseliesel ist das alte Rathaus. Im alten Rathaus haben wir eine alte Ratsstube mit Fußheizung besichtigt. Dann hatten wir eine halbe Stunde Zeit um uns frei in Göttingen zu bewegen.

Danach sind wir mit dem Bus zu unserer nächsten Station gefahren. Dort haben sich Fachleute mit Sanierungsproblemen in einem bestimmten Stadtteil (Weststadt) beschäftigt (s. Foto). Hier gibt es sehr viele Grünflächen, ansonsten ist dieser Teil Göttingens in den Jahren etwas runtergekommen. In diesem Stadtteil wohnen jetzt überwiegend Einwanderer oder Menschen mit Migrationshintergrund. Wir haben einen Zettel mit einer Karte und mehreren sanierungsbedürftigen Orten darauf bekommen und sollten dann als Besucher von außerhalb die vier Orte bewerten. Eine zweite Gruppe hatte weitere vier Orte. Dabei sollten wir Folgendes einschätzen: Ob wir diesen Stadtteil gut finden oder nicht; ob er für Jugendliche geeignet ist oder nicht. Unsere Bewertungen sind eher negativ ausgefallen. Ein Gespräch der Göttinger Regionalplaner mit uns allen rundete dieses interessante Projekt ab. Dann neigte sich unser Ausflug auch schon dem Ende zu. Wir fuhren mit dem Bus zum Hauptbahnhof, wo wir dann wieder den Metronom zurück nach Hannover nahmen. Für die ganze Gruppe war das ein sehr gelungener und informativer Tag.

Bericht von Nikita, Klasse 8a